Bei der Wahl am 6. September in Sachsen-Anhalt könnte die AfD auf eine absolute Mehrheit kommen und in der Regierung landen. Der umstrittene Spitzenkandidat Ulrich Siegmund könnte Ministerpräsident werden. Vielen bereitet das Sorgen, auch da sie dadurch auch wichtige Schaltstellen wie das Innenministerium besetzen könnte. Deutschland schaut deshalb gespannt nach Österreich – immerhin haben hier Rechtspopulisten schon häufig mitregiert. Wie das aktuell auf Landesebene läuft, darüber haben wir im ersten Teil dieser Miniserie gesprochen.
Jetzt wollen wir wissen: Was können wir aus den Bundesregierungen mit FPÖ-Beteiligung über Rechtspopulisten an der Macht lernen? Und: lassen sich die FPÖ und die AfD überhaupt vergleichen? Darüber hinaus wollen wir wissen, wie die FPÖ-Regierungen sich auf Österreichs Demokratie ausgewirkt haben, und ob sich die FPÖ in Regierungsverantwortung radikalisiert oder gemäßigt hat. Und: Was folgt daraus für eine mögliche AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt?
In dieser Folge zu hören: Ann-Katrin Müller ((Politikredakteurin beim "Spiegel"), Reinhard C. Heinisch (Politikwissenschafter), Oliver Das Gupta (Autor beim STANDARD und beim "Spiegel"), Kathrin Stainer-Hämmerle (Politikwissenschafterin); Skript und Recherche: Lucia Heisterkamp und Kim Höbel; Moderation: Lucia Heisterkamp und Antonia Rauth; Redigat: Frauke Böger; Produktion: Christoph Neuwirth
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DER STANDARD und DER SPIEGEL rekonstruieren die großen und kleinen Skandale Österreichs. WIR blicken in politische Abgründe und erklären zusammen mit den Journalistinnen und Journalisten beider Redaktionen, was die Republik bewegt. "Inside Austria" erscheint Samstags – überall, wo es Podcasts gibt.
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Folge vom 29.08.2026Was passiert, wenn Rechtsaußen regiert (2/2)
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Folge vom 22.08.2026Was passiert, wenn Rechtsaußen regiert (1/2)Am 6. September wählt Sachsen-Anhalt einen neuen Landtag. Die rechtsextreme AfD könnte dort auf eine absolute Mehrheit kommen und zum ersten Mal in eine Landesregierung gelangen. In Deutschland wird deshalb seit Monaten darüber diskutiert, wie die ultrarechte Partei das Land verändern würde. Österreich ist da um einiges an Erfahrung reicher. Die FPÖ gehört seit Jahrzehnten zum politischen System, aktuell regiert sie in fünf von neun Bundesländern mit. In der Steiermark stellt sie sogar den Landeschef. Was setzt die FPÖ in den Bundesländern um, in denen sie in den Regierungen sitzt? Welche Skandale beschäftigen die Landesparteien – von mutmaßlichen Wohnungsdeals bis Finanzskandalen? Antworten darauf und welche Lehren Deutschland ansonsten aus Österreichs Erfahrung mit der FPÖ ziehen kann, hören Sie in unserer aktuellen Podcastfolge von Inside Austria. In dieser Folge zu hören: Sandra Schieder (Innenpolitikredakteurin beim STANDARD), Oliver Das Gupta (Autor beim STANDARD und beim "Spiegel"), Kathrin Stainer-Hämmerle (Politikwissenschafterin); Skript und Recherche: Lucia Heisterkamp und Kim Höbel; Moderation: Lucia Heisterkamp und Antonia Rauth; Redigat: Frauke Böger; Produktion: Christoph Neuwirth
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Folge vom 15.08.2026Hitlers Geburtshaus: Warum ausgerechnet eine Polizeistation?Das Label "Hitlers Geburtsstadt" haftet Braunau bis heute an, obwohl Hitler hier gerade einmal seine ersten drei Lebensjahre verbrachte. Ein Aspekt dieses schweren Erbes hat die Stadt und die Republik Österreich zuletzt besonders belastet: Hitlers Geburtshaus. Nach Ende des zweiten Weltkriegs war darin eine Schule, das Haus beheimatete auch schon eine Bücherei und eine Bank. Das Gebäude mit der unscheinbaren Adresse "Salzburger Vorstadt 15" ist aber auch Anziehungspunkt für Neonazis und Rechtsextreme. Um zu verhindern, dass es in falsche Hände kommt oder ein Kultort für braune Pilger entsteht, mietete das Innenministerium das Gebäude in den 1970er Jahren an und stellte es einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung, der Lebenshilfe, zur Verfügung. Die Besitzerin des Hauses verhinderte allerdings nötige Umbauarbeiten und so zog die Einrichtung im Jahr 2011 aus. Es begann ein jahrelanges Ringen um das Haus sowie seine adäquate Nutzung. 2016 ging das Haus an die Republik über – durch Enteignung. Doch die Frage, wie es genutzt werden soll, war damit noch nicht beantwortet. Es folgten jahrelange Diskussionen. Jetzt befindet sich darin ausgerechnet eine Polizeistation. Wie es zu dieser Entscheidung kam und warum es daran auch Kritik gibt, erzählen wir in dieser Folge von "Inside Austria".
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Folge vom 08.08.2026Jörg Haider (3/3): Der ewige Mythos (Replay)Der Regierungseintritt der FPÖ im Jahr 2000 ist für ihren damaligen Shootingstar der Anfang vom Ende. Von der Kränkung, dass er selbst nicht an den Machthebeln der Republik sitzen darf, wird sich Jörg Haider bis zu seinem Tod nicht mehr erholen. Parteiinterne Machtkämpfe führen schließlich dazu, dass es zur Spaltung kommt. Als "den größten Fehler seines Lebens" bezeichnen Wegbegleiter Haiders Bruch mit der FPÖ. Wie weit er es mit seinem neuen Bündnis Zukunft Österreich tatsächlich gebracht hätte, bleibt unbeantwortet. Jörg Haider verstirbt vorzeitig bei einem Autounfall. Doch seine Methoden und Strategien haben sich längst festgesetzt. Und zwar nicht nur in Österreich – Haiders populistische Handschrift ist heute weltweit wiederzuerkennen. In dieser Folge zu hören: Peter Westenthaler (Ex-FPÖ- bzw. Ex-BZÖ-Politiker), Andreas Mölzer (Publizist und FPÖ-Politiker), Kathrin Stainer-Hämmerle (Politikwissenschafterin), Petra Stuiber (stv. Chefredakteurin DER STANDARD), Hans Rauscher (Kolumnist DER STANDARD); Skript: Margit Ehrenhöfer und Lucia Heisterkamp; Moderation: Margit Ehrenhöfer und Lucia Heisterkamp; Redigat: Yasemin Yüksel, Tobias Holub; Produktion: Felix Klein Unsere Hörerinnen und Hörer können mit dem Rabattcode "Standard" 12Wochen das Angebot von SPIEGEL+ für nur 2,49 € pro Woche testen. Alle Infos dazu finden Sie auf [spiegel.de/derstandard](http://spiegel.de/derstandard). Foto: APA/Roland Schlager