Statt die Entwicklungsgelder in Umweltschutz zu stecken, gehen sie in Taschen der politisch Verantwortlichen
Statt die Entwicklungsgelder in Umweltschutz zu stecken, gehen sie in Taschen der politisch Verantwortlichen © Trocaire / Wikimedia Commons / CC BY-SA 2.0

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Korruption beim Klimaschutz – Geisterdämme auf den Philippinen

Ein erheblicher Anteil der finanziellen Mittel für Entwicklungshilfe wird in Projekte zur Klimawandel-Anpassung investiert, etwa in die Errichtung von Schutzmauern oder Wasserpumpwerken. Allerdings versickert ein beträchtlicher Teil dieses Budgets nicht in Maßnahmen gegen Hochwasser, sondern in den Taschen korrupter Beamter und Bauunternehmer.

Insbesondere auf den Philippinen, wo immer häufiger durch Taifune die Lebensgrundlagen der ohnehin schon sehr armen Bevölkerung zerstört werden, betrugen die Beträge in den letzten Jahren bis zu 20 Milliarden Euro. Warum gerade die Maßnahmen zur Anpassung an das Klima eine hohe Anfälligkeit für Korruption aufweisen und welche Maßnahmen dagegen ergriffen werden können.

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Korruption beim Klimaschutz – Geisterdämme auf den Philippinen

von Thomas Kruchem

Sendezeit Di, 12.05.2026 | 08:30 - 09:00 Uhr
Sendung SWR Kultur "Wissen"
Radiosendung