Die Künstler und ihre Vorhaben nach der Pandemie
Die Künstler und ihre Vorhaben nach der Pandemie © Nihan Aydin / freeimages.com

Kultur & Literatur

Künstlerische Visionen - Für die Zeit danach

Wollen die Menschen wirklich nach der Krise wieder zurück zur "Normalität" - zum Üblichen? Oder ist es nicht eine Chance auf etwas Neues? Unterschiedliche Kunst- und Kulturschaffende aus aller Welt haben ihre Gedanken dazu gemacht und ihre Visionen vertont.

Die Künstler stammen aus Deutschland, China, Südafrika, Türkei und Tschechien. Zu dieser internationalen Gruppe gehört die Pianistin und Klangkünstlerin Ulrike Haage. Bis Ende 2019 hielt sie sich in China auf. Während dieser Zeit hat sie zum einen ein interessantes Land kennengelernt und zum anderen den Musiker Xiao He. Beide Künstler arbeiten inzwischen über die Entfernung an gemeinsamen kleinen Musikstücken.

Ezgi Kilincaslan startete vor Kurzem eine Künstler-Residenz in Istanbul, bevor die Pandemie in der Türkei eingekehrt ist. Doch sie und ihre Organisatoren blieben bei der Kunst und hielten sie in dieser Zeit weiterhin aufrecht. Dieser Zustand war für die Künstlerin, wie das "Warten auf Godot".

In Südafrika dagegen, wurde ein strenges Ausgeverbot seitens der Regierung erteilt, sodass die Bewegungsfreiheit der Bürger eingeschränkt wurde. Daher ist der Theater-Regisseur des "Theatre in the Backyard" ("Hinterhoftheater") gespaltener Meinung, wie die Kunst nach der Krise fortfahren wird. Denn einige Menschen wollen einen Neuanfang, andere dagegen schotten sich von der Außenwelt ab.

Und die Schauspieler des deutsch-tschechischen Kabarett aus Prag halten mit einem Augenzwinkern vor, dass die Kunst in Zukunft nichts anderes ist.

Künstlerische Visionen - Für die Zeit danach im Überblick

Sendezeit Fr, 05.06.2020 | 19:15 - 20:00 Uhr
Sendung Deutschlandfunk "Mikrokosmos - Die Kulturreportage"
Radiosendung

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