Nach seiner Zeit beim Verfassungsschutz beginnt für Irfan Peci eine Karriere als Autor, beratender Experte und Redner. Die linksliberalen Medien hofieren ihn. Doch je mehr Kontakt Peci mit diesem Umfeld hat, desto stärker fühlt er sich von ihm abgestoßen. Durch die Berührungspunkte mit der Politik muß sich Peci zwangsläufig politisch verorten und erkennt seine konservative Ader. Artikel für die Achse des Guten sowie die Junge Freiheit sind die Folge. Darüber hinaus sieht er seinen ehemaligen Arbeitgeber, den Verfassungsschutz, vor der Gefahr der politischen Vereinnahmung. Im zweiten Teil unseres Gespräches mit Irfan Peci rückt die deutsche Innenpolitik in den Mittelpunkt des Gesprächs.
Folgen von Lagebesprechung
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Folge vom 09.08.2020Von Markus Lanz zu PEGIDA – Gespräch mit Irfan Peci (Teil II)
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Folge vom 08.08.2020Vom Dschihadisten zum V-Mann – Gespräch mit Irfan Peci (Teil I)Als Kind bosnischer Migranten gerät Irfan Peci in frühen Jahren in die salafistische Szene und steigt dort schnell zu einer wichtigen Person auf. Sein Aufgabenbereich ist die mediale Propagandarbeit im Internet. Mit 19 Jahren wird er dann wegen des Vorwurfs der Unterstützung einer terroristischen Vereinigung festgenommen und landet in U-Haft. Es beginnt ein Umdenkprozess; Peci wendet sich von seinen einstigen Überzeugungen ab. Er wechselt die Seiten und arbeitet ab sofort als V-Mann für den Verfassungsschutz. Im ersten Teil unseres Gesprächs mit Peci zeichnen wir diesen Weg nach und nehmen tiefe Einblicke in die heterogene Islamistenszene.
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Folge vom 31.07.2020Bundeswehr unter Feuer – Jan Nolte im GesprächDie Bundeswehr sieht sich seit geraumer Zeit massiver medialer Attacken mit einer offensichtlich linken Schlagseite ausgesetzt, in denen sie und die Verantwortlichen nicht immer das beste Bild abgeben. Die aktuelle Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) macht die gleich schlechte Figur wie ihre Vorgängerin Ursula von der Leyen (CDU) und gibt die Truppe zum Abschuß frei. Das Establishment fremdelt erheblich mit der Truppe und favorisiert lieber ein schlagkräftiges THW als eine kampfbereite Armee. Historische Bilder werden abgehangen; wer das „falsche“ Buch liest, muss mit beruflichen Konsequenzen rechnen – die Liste an demoralisierenden Zuständen im deutschen Militär ist lang. Wir haben über diese Schieflage in der Bundeswehr mit dem AfD-Bundestagsabgeordneten und Mitglied des Verteidigungsausschußes im Bundestag, Jan Nolte, gesprochen. Nolte ist außerdem Soldat und diente als Oberbootsmann im Kommando Cyberinformationsraum in Hessen.
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Folge vom 24.07.2020Der Verfassungsschutz als politisches Schwert – Dr. Roland Hartwig im GesprächAnfang Juli stellte der neue Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz Thomas Haldenwang (CDU) zusammen mit dem Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) den neuen Bundesverfassungsschutzbericht vor. Laut Seehofer soll die „größte Bedrohung der Sicherheit“ in der BRD vom „Rechtsextremismus“ ausgehen. Insbesondere die AfD und ihren vorpolitischen Raum hat man als Bedrohung für die Sicherheit ausgemacht. Doch was ist dran an diesen steilen Behauptungen? Und ist der „Rechstextremismus“, oder was die Behörde dafür hält, wirklich das größte Problem für die BRD? Wird der Verfassungsschutz nicht selbst zum Totengräber der politischen Ordnung, die er zu schützen vorgibt? Um diese Fragen zu klären, haben wir mit dem AfD Bundestagsabgeordneten und Vorsitzenden der AfD-Arbeitsgruppe „Verfassungsschutz“ Dr. Roland Hartwig gesprochen und die Aktivität des Verfassungsschutz kritisch beleuchtet.