Ein in Berlin lebender Musiker macht in der U-Bahn Musik, um seine Familie im Kaukasus ernähren zu können
Ein in Berlin lebender Musiker macht in der U-Bahn Musik, um seine Familie im Kaukasus ernähren zu können © Florian L / PIXELIO

HörspielLesung

Marie-Luise Scherer: Der Akkordeonspieler? | Teil 1 von 13

Teil 1/13 | Marie-Luise Scherer, Journalistin beim "Spiegel", schrieb 2004 die Geschichte "Der Akkordeonspieler". Es handelt von einem Musiker in der Berliner U-Bahn, der seine Familie zu Hause unterstützt. Eine farbenfrohe und relevante Geschichte über Migration und Globalisierung.

Marie-Luise Scherer war eine herausragende Journalistin, die am 15. Oktober 1938 geboren wurde Sie wurde 85 Jahre alt. Sie schrieb über einen Zeitraum von mehr als zwanzig Jahren lange Reportagen für das renommierte Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". In ihrem Nachruf im Dezember des Jahres 2022 wurde ihre außergewöhnliche Hingabe an präzise Wortwahl und Satzbau beschrieben - ganz wie der berühmte französische Autor Gustave Flaubert.

Eines ihrer bekanntesten Werke ist die Geschichte "Der Akkordeonspieler", welche aus dem Jahr 2004 stammt. Der Protagonist dieser Erzählung ist ein Musiker, welcher in den Berliner U-Bahn-Stationen spielt und mithilfe des ihm zugesteckten Geldes seine Familie unterstützt, welche sich noch immer in seiner Heimatstadt Jessentuki im Kaukasus befindet - auch nachdem er selbst bereits emigriert ist.

Diese Geschichte bietet einen tiefgründigen Einblick in Themen wie Migration sowie Globalisierung; sie zeigt auf bunte Art und Weise diverse Herausforderungen unserer heutigen Gesellschaft auf – ein Thema, das immer noch Aktualität besitzt.

"Marie-Luise Scherer: Der Akkordeonspieler?" im Überblick

Marie-Luise Scherer: Der Akkordeonspieler?

von Marie-Luise Scherer

Mit Barbara Nüsse

Produktion: 2023

Sendezeit Mo, 04.12.2023 | 09:30 - 10:00 Uhr
Sendung hr2-kultur "Lesung"
Radiosendung