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Meilensteine – Alben, die Geschichte machten

Jede Woche stellt die SWR1 Musikredaktion ein Meisterwerk der Rock- und Popmusik vor. Queen, Ed Sheeran, Adele, die Rolling Stones, die Beatles, Tina Turner, Bob Dylan uvm. – sie alle haben mit ihren Pop- und Rock-Alben Musikgeschichte geschrieben und längst den Status „Legenden“ erreicht. Wir holen sie wieder hervor, die größten Alben aller Zeiten. Die Platten, mit denen sich Künstler wie Creedance Clearwater Revival, die Eagles oder Fleetwood Mac unsterblich gemacht haben. Jeden Montag gibt es eine neue Folge. Dabei schaut das Team der SWR1 Musikredaktion hinter die Kulissen. Was war los in der Zeit, als dieser Meilenstein der Musikgeschichte veröffentlicht wurde – bei den Musikern und in der Welt. Was macht gerade dieses Album so besonders? Was sind die Hintergründe und wie sind sie produziert worden, die Platten, die uns immer wieder über den Weg laufen? Welche jungen Künstler haben sie beeinflusst und von wem wurden sie selbst beeinflusst? Bei uns gibt’s die Geschichten hinter den Alben, die Geschichte machten. Haben Sie Anregungen für die nächste Folge, Fragen oder Kritik? Sie erreichen die Redaktion per E-Mail unter meilensteine@swr.de.

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Folgen von Meilensteine – Alben, die Geschichte machten

238 Folgen
  • Folge vom 24.04.2023
    The Alan Parsons Project – "Tales of Mystery and Imagination"
    1976 widmen sich The Alan Parsons Project auf ihrem Album "Tales of Mystery and Imagination" den düsteren Texten des amerikanischen Autors Edgar Alan Poe. Beim Album "Tales of Mystery and Imagination" trifft Literatur auf Pop- und Rockmusik – Hochkultur auf Popkultur. Was absurd klingt, war aber in den 70er Jahren keine Seltenheit. Viele klassisch ausgebildete Musiker wandten sich mit ihrem Backround der Pop- und Rockmusik zu. Der Progressive Rock hat an vielen Stellen versucht klassische Hochkultur abzubilden. Um diese Hochkultur auch musikalisch angemessen wiederzugeben, hat eine normale Band nicht ausgereicht. So haben sich The Alan Parsons Project noch etwas Unterstützung dazugeholt. Über 40 verschiedene Musiker waren an der Produktion des Albums beteiligt, unter anderem auch John Miles. Die Idee, die Texte von Edgar Alan Poe zu vertonen stammt nicht von Alan Parsons selbst, sondern von seinem Kollegen Eric Woolfson. Der kam spannenderweise über einen Marketing-Workshop auf die Idee zu dem Album. Der Leiter dieses Workshops brachte Eric Woolfson auf die Idee zu dem Album, weil er erzählte, dass jedes Buch und jeder Film, der die Inhalte von Edgar Alan Poe verarbeitet hatte Gewinn erzielt hat – ein gutes Vorzeichen auch für ein Album zu den Werken des Schriftstellers – und auch hier sollte der Leiter des Marketing-Workshops recht behalten. "Tales of Mystery and Imagination" war Alan Parsons Startschuss für eine unglaubliche Musikerkarriere. Vor allem in Deutschland kam die Musik von Alan Parsons richtig gut an. Alan Parsons hat viele Alben veröffentlicht, am erfolgreichsten war er allerdings bei uns in Deutschland. Mit vier verschiedenen Platten hat er es bei uns an die Spitze der Charts geschafft. __________ Über diese Songs vom Album “Tales of Mystery and Imagination” wird im Podcast gesprochen 03:43 Mins – “The Raven” 07:08 Mins – “The Tell-Tale Heart” 12:09 Mins – “The Cask of Amontillado”  13:56 Mins – “(The System of) Doctor Tarr and Professor Fether” 15:54 Mins – “The Fall of the House of Usher” 19:55 Mins – “To One in Paradise” __________ Über diese Songs wird außerdem im Podcast gesprochen 05:48 Mins – “Music” von John Miles 05:53 Mins – “Fire” von Arthur Brown __________ Shownotes: Review zu "Tales of Mystery and Imagination" bei Allmusic: https://www.allmusic.com/album/mw0000116700 Rezension zu "Tales of Mystery and Imagination" auf den babyblauen Seiten: https://www.babyblaue-seiten.de/album_63.html Youtube-Kanal von The Alan Parsons Project: https://www.youtube.com/channel/UCOANtcwoFl_Hm02fMWVIgGg Interview mit Alan Parsons: https://www.inthestudio.net/online-only-interviews/alan-parsons-project-tales-mystery-and-imagination/ __________ Ihr wollt mehr Podcasts wie diesen? Abonniert die SWR1 Meilensteine! Fragen, Kritik, Anregungen? Schreibt uns an: meilensteine@swr.de
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  • Folge vom 17.04.2023
    Eagles – "Desperado"
    Wer an die Eagles denkt, denkt vermutlich relativ schnell an große Hits wie "Take It Easy" oder auch "Hotel California". Aber auch abseits der Hits hat die Band echte Meilensteine geschaffen. Zum Beispiel ihr zweites Album "Desperado", was jetzt seinen 50. Geburtstag feiert. Nachdem die Eagles 1972 ihr erstes selbstbetiteltes Album inklusive ihres ersten Single-Hits "Take It Easy" veröffentlichten, folgte im April 1973 Album Nummer zwei: "Desperado". Das zweite Album ist für Bands häufig das schwierigste, weil sie damit im Grunde genommen beweisen müssen, dass sie die Aufmerksamkeit der ersten Platte tatsächlich verdient haben. Gelingt das nicht, verschwinden einige Bands ganz schnell wieder in der Versenkung. Die Eagles haben es, wie wir wissen, geschafft, sich in der Musikbranche festzubeißen, was erstaunlich ist angesichts de Tatsache, dass das Album "Desperado" nicht von Anfang an ein kommerzieller Erfolg geworden ist. Aber die Eagles haben sich auf eine andere Art und Weise behauptet. Allem voran ist das vor allem die Tatsache, dass sich beim Album "Desperado" Don Henley und Glenn Frey als richtig gut funktionierendes Songwriter-Duo herauskristallisiert haben. Bis zu dem Zeitpunkt wurden die Songs meistens von einzelnen Mitgliedern der Eagles geschrieben, bei Desperado wurden Songs größtenteils gemeinsam von den beiden erarbeitet. Dadurch, dass die beiden sich so für die Band als Hauptsongwriter herauskristallisierten, wurden Henley und Frey auch automatisch sowas wie die beiden Bandleader, was später in der Bandgeschichte noch für einige Spannungen und Zerwürfnisse sorgen sollte. Für Album Nummer zwei arbeiteten die Eagles mit dem Starproduzenten Glyn Johns zusammen, der einige Jahre zuvor schon das Beatles Album "Let it Be" produziert hatte und selbst großer Fan der Countrymusik war. Egal wie sehr "Desperado" in seiner Anmutung, seinem Sound und seiner Atmosphäre auch nach Wüstenwind, jeder Menge Sand und Wildem Westen klingt, produziert und aufgenommen wurde das Album in Großbritannien, genauer gesagt im Londoner Stadtteil "Notting Hill". __________ Über diese Songs vom Album “Desperado” wird im Podcast gesprochen 09:38 Mins – “Doolin-Dalton” 20:23 Mins – “Twenty-One” 27:02 Mins – “Tequila Sunrise” 32:40 Mins – “Desperado” 40:06 Mins – “Certain Kind of Fool” 46:08 Mins – “Outlaw Man” __________ Über diese Songs wird außerdem im Podcast gesprochen 24:15 Mins – “Man in the Fog” von den Flying Burrito Brothers __________ Shownotes: Review zu "Desperado" bei Allmusic: https://www.allmusic.com/album/desperado-mw0000193646 Review zu "Desperado" bei Uncut: https://www.uncut.co.uk/features/eagles-on-desperado-we-were-quite-taken-with-the-idea-of-being-outlaws-8613/2/ Infos zum Dokumentarfilm "The Eagles – Himmel und Hölle Kaliforniens": https://www.imdb.com/title/tt2194326/ __________ Ihr wollt mehr Podcasts wie diesen? Abonniert die SWR1 Meilensteine! Fragen, Kritik, Anregungen? Schreibt uns an: meilensteine@swr.de
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  • Folge vom 10.04.2023
    David Bowie – "Let's Dance"
    Vor fast genau 40 Jahren veröffentlichte David Bowie "Let's Dance", sein kommerziell erfolgreichstes Album. Auf der Platte sind mit dem Titelsong "Let's Dance", "China Girl" und "Modern Love" auch drei der bekanntesten Singles von David Bowie. David Bowie ist wohl einer der einflussreichsten Musiker der Pop- und Rockgeschichte. Dem zu widersprechen würde sich vermutlich kaum jemand trauen. 26 veröffentlichte Studioalben und mehr als 140 Millionen verkaufte Tonträger stützen diese Aussage. Aber einen einflussreichen Musiker macht auch aus, dass er sich traut, neue Dinge auszuprobieren und Dinge anders zu machen, als man es vielleicht erwartet. Genau das hat David Bowie auch mit seinem Album "Let's Dance" gemacht, dass er vor knapp 40 Jahren rausgebracht hat. "Let's Dance" ist nicht nur das kommerziell das erfolgreichste Album von David Bowie, sondern war anfangs auch durchaus umstritten. Das lag vor allem an dem Stilwechsel den Bowie mit diesem Album einläutete. Aus dem experimentellen David Bowie wurde (vordergründig) der Mainstream-Bowie, der sich auf "Let's Dance" eher der gefälligeren Popmusik zuwandte. Die 80er wurden für Bowie die Zeit mit den bunten Anzügen und der Neon-Frisur. Der neue Bowie-Sound lag zum einen an Bowie selbst, der das Album produziert hat und zum anderen an Star-Gitarrist Nile Rodgers, der zusammen mit Bowie an dem Album arbeitete. Nile Rodgers stammt ursprünglich aus der New Yorker Bronx. Er ist nicht nur Gitarrist und Musikproduzent sondern war auch Teil der Band "Chic", die mit ihrem Song "Le Freak" einen internationalen Hit landete. Als Musikproduzent arbeitete er neben David Bowie auch mit anderen Megastars wie Madonna, Duran Duran, INXS, Daft Punk oder Mick Jagger zusammen. __________ Über diese Songs vom Album “Let’s Dance” wird im Podcast gesprochen 16:41 Mins – “Modern Love” 24:07 Mins – “China Girl” 35:08 Mins – “Let’s Dance”  51:12 Mins – “Criminal World” 01:01:54 Mins – “Cat People (Putting Out Fire)” __________ Über diese Songs wird außerdem im Podcast gesprochen 01:00 Mins – “Le Freak” von Chic 01:15 Mins – “We Are Family” von Sister Sledge 01:23 Mins – “Upside Down” von Diana Ross 24:19 Mins – “China Girl” von Iggy Pop und David Bowie  27:26 Mins – “Sweet Thing” von Rufus und Chaka Khan 28:17 Mins – “Under My Thumb” von The Rolling Stones  43:53 Mins – “Let’s Dance” von Chris Montez  49:33 Mins – “Criminal World” von Metro  __________ Shownotes: Werbespot mit Bowie und Tina Turner: https://www.youtube.com/watch?v=rxlZYnFtqNI Offizielles Musikvideo “Let's Dance”: https://www.youtube.com/watch?v=VbD_kBJc_gI Offizielles Musikvideo “China Girl”: https://www.youtube.com/watch?v=_YC3sTbAPcU Online-Blog zu “China Girl”: https://bowiesongs.wordpress.com/2011/01/26/china-girl/ Nile Rogers zu “Let's Dance”: https://www.youtube.com/watch?v=NlDCPCwVNUw __________ Ihr wollt mehr Podcasts wie diesen? Abonniert die SWR1 Meilensteine! Fragen, Kritik, Anregungen? Schreibt uns an: meilensteine@swr.de
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  • Folge vom 03.04.2023
    Stevie Wonder – "Songs In The Key of Life"
    Es ist das erfolgreichste Album, das Stevie Wonder je gemacht hat: „Songs In The Key of Life“. Millionenfach hat sich das Album von 1976 verkauft. Mehr als 130 Musiker haben an Stevie Wonders Album „Songs In The Key of Life“ mitgewirkt. Unter anderem auch Michael Sembello, der später vor allem durch den Song „Maniac“ bekannt wurde. Aber auch schon damalige Stars wie Herbie Hancock haben an der Platte mitgearbeitet. Für das Label Tamla (Motown), bei dem Stevie Wonder unter Vertrag war, wurde es das bis dahin teuerste Album. 13 Millionen US-Dollar soll alleine Stevie Wonder für das Album bekommen haben. Dieses Geld hat er nicht nur genommen, um seine Familie finanziell abzusichern, sondern eben auch, um eine sein Album sehr aufwendig zu produzieren. Rund zwei Jahre hat die Produktion gedauert, für die Stevie Wonder in vier verschiedenen Tonstudios unterwegs war.  Der Erfolg von “Songs In The Key of Life” lässt sich aber nicht nur an den millionenfachen Verkaufszahlen festmachen, sondern auch daran, dass es das erste Album wurde, dass es noch in der Verkaufswoche auf Platz 1 der amerikanischen Billboard-Charts geschafft hat. Darüber hinaus wurde das Album 1977 mit drei Grammys ausgezeichnet und Stevie Wonder selbst zusätzlich noch als bester Produzent in dem Jahr. Stevie Wonders musikalisches Talent wurde schon früh in seiner Kindheit entdeckt. Bereits mit 10 Jahren bekam Stevie Wonder einen Plattenvertrag als “Little Stevie Wonder”. Als Stevie Wonder dann mit 26 Jahren sein Album “Songs In The Key of Life” veröffentlichte, war das schon sein 18. Album. Er hatte also bei der Veröffentlichung der Platte schon jede Menge Übung, könnte man sagen. Stevie Wonder hat mit seiner Musik auch viele andere Künstler inspiriert. Seine Songs wurden häufig gecovert und auch neuinterpretiert. Eine der bekanntesten Adaptionen von seinem Album “Songs In The Key of Life” ist einer der bekanntesten Hip Hop Songs der 90er Jahre. Rapper Coolio nahm sich damals den Song “Pastime Paradise” und verpackte ihn im Song “Gangstas Paradise” in die düstere amerikanische Ghettowelt. __________ Über diese Songs vom Album “Songs In The Key of Life” wird im Podcast gesprochen 06:56 Mins – „I Wish“ 10:25 Mins – „Isn’t She Lovely“ 13:09 Mins – „Black Man“ 15:41 Mins – „Sir Duke“ 18:54 Mins – „Pastime Paradise“ 21:27 Mins – „If It’s Magic“ 23:12 Mins – „As“ 24:30 Mins – „Village Ghetto Land“  25:38 Mins – „Contutsion“ 27:28 Mins – „Ebony Eyes“ __________ Über diese Songs wird außerdem im Podcast gesprochen 19:16 Mins – „Gangstas Paradise“ von Coolio   __________ Shownotes: Youtube-Kanal von Stevie Wonder: https://www.youtube.com/@steviewonder/videos Rolling-Stone-Artikel zum Album: https://www.rollingstone.com/music/music-features/inside-stevie-wonders-epic-magnum-opus-songs-in-the-key-of-life-124478/ UDiscover Artikel zum Album: https://www.udiscover-music.de/platten/die-tonlagen-des-lebens-stevie-wonders-songs-in-the-key-of-life __________ Ihr wollt mehr Podcasts wie diesen? Abonniert die SWR1 Meilensteine! Fragen, Kritik, Anregungen? Schreibt uns an: meilensteine@swr.de
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