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Mein Zug in die Freiheit - Was wurde aus den Prager Botschaftsflüchtlingen?
Im August 1989 blickte die Welt auf die westdeutsche Botschaft in Prag, danach bekannt als Prager Botschaft. Dort suchten DDR-Bürger Zuflucht, die in den Westen wollten. In den nächsten Wochen besetzten Tausende das Gebäude, bis die DDR 17.000 Menschen die Ausreise erlaubte. Was wurde aus ihnen?
Sie schliefen nächtelang bei Minusgraden unter freiem Himmel, ließen Familien, Freunde und ihr gesamtes Hab und Gut zurück, nahmen das Risiko in Kauf, inhaftiert zu werden.
Für ein Leben in Freiheit haben die Prager Botschaftsflüchtlinge im Spätsommer 1989 alles auf eine Karte gesetzt. Die Sehnsucht danach, endlich ihre Träume zu verwirklichen, war grenzenlos.
Das Feature erzählt die Geschichten der Menschen, die vor 25 Jahren über die Prager Botschaft ausgereist sind, was aus ihnen geworden ist und wie sie aus heutiger Sicht ihre Flucht sehen.
"Was wurde aus den Prager Botschaftsflüchtlingen?" im Überblick
Was wurde aus den Prager Botschaftsflüchtlingen?
von Matthias Schmidt, Ulf Köhler
Produktion: 2014
| Sendezeit | Sa, 04.10.2014 | 09:04 - 09:30 Uhr |
| Sendung | radio3 "Feature" |