Heimatfilme haben nicht mehr viel mit dem Heimatbegriff zu tun
Heimatfilme haben nicht mehr viel mit dem Heimatbegriff zu tun © WDR/DEGETO

Leben & LiebeFeature

Meine Heimat, deine Heimat - Ein Gedankenaustausch

Mit dem Begriff der "Heimat" setzen wir uns seit jeder auseinander. Nicht nur, weil es sich um einen individuell definierten, sondern auch potenziell ausgrenzenden handelt. Wofür brauchen wir es also noch?

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Die Autorin Ingrid Strobl verband mit "Heimat" in ihrer Jugend stets Dumpfheit und Reaktionarität. Heute, zehn Dekaden später, wandert sie gemeinsam mit ihrem Ehemann Gert Levy einen Gipfel emport und denkt beim Runterschauen zur Stadt am Fuße des Berges "Heimat". Aus problematisch wurde schön, aus altbacken zeitgenössisch.

Ihr Mann hingegen kann das nicht sagen und auch keinen Ort benennen, der sich so für ihn anfühlt, wie Innsbruck für sie. Sein Vater wurde von den Nazis nach Belgien vertrieben. Die Lebenserfahrungen spielen also sehr viel rein in den Heimatbegriff.

Jeder Versuch, diesen Begriff für ein "Wir" zu definieren, grenzt andere Menschen aus. Wofür also brauchen wir dieses Wort "Heimat"?

"Meine Heimat, deine Heimat - Ein Gedankenaustausch " im Überblick

Meine Heimat, deine Heimat - Ein Gedankenaustausch

von Ingrid Strobl

Sendezeit Do, 13.12.2018 | 15:05 - 15:30 Uhr
Sendung SWR2 "Leben"
Radiosendung

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