Tschetschenische Flüchtlinge in Brandenburg, die Fuß fassen wollen
Tschetschenische Flüchtlinge in Brandenburg, die Fuß fassen wollen © Bwag / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

Feature

Meine Nacht ist ohne Morgen - Tschetschenen im deutschen Exil

2015 und 2016 gab es eine Flüchtlingsflut nach Deutschland aus den Teilrepubliken der Russischen Föderation. Davon waren mehr als 80 Prozent Tschetschenen.

Die Flüchtlingsroute vieler Tschetschenen führten über Polen in den Schengenraum bis nach Deutschland. Dort wollten die Flüchtlinge ihren Asylantrag stellen. Entweder zu Fuß oder mit Schleppern haben sie den beschwerlichen Weg auf sich genommen. Nun befinden sich ein Großteil der Geflüchteten in Brandenburg.

Als schwer integrierbar und unzugänglich gelten sie. Anscheinend sind sie auch islamistisch geprägt und gewaltbereit. Daher wurden sie unter Generalverdacht gestellt. Aber kennt man diese Menschen überhaupt?

Welche Erlebnisse haben sie in der alten Heimat erfahren und was hoffen sie in Deutschland zu finden? In Brandenburg und Berlin leben junge Frauen und Männer, die in ihrer neuen Heimat Fuß fassen wollen. Der Autor begegnet diesen Menschen und spricht mit ihnen. Aber auch mit Intellektuellen der älteren tschetschenischen Generation. Darunter auch der Dichter Apti Bisultanov.

"Meine Nacht ist ohne Morgen - Tschetschenen im deutschen Exil" im Überblick

Meine Nacht ist ohne Morgen - Tschetschenen im deutschen Exil

von Andreas F. Müller

Produktion: 2018

Sendezeit Sa, 28.01.2023 | 14:00 - 15:00 Uhr
Sendung rbbKultur "Feature"
Radiosendung