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Kassette rein, Kopfhörer auf: Die Erfindung des Walkmans Ende der 1970er Jahre machte Musik plötzlich mobil
Kassette rein, Kopfhörer auf: Die Erfindung des Walkmans Ende der 1970er Jahre machte Musik plötzlich mobil © ludrossi / freeimages.com

Feature

Music to go - Eine kleine Geschichte des Walkman

Kassette rein, Kopfhörer auf, Play gedrückt und los: 1979 brachte die japanische Firma Sony den ersten Walkman auf den Markt. Er wurde für Jugendliche der 1980er Jahre zum Statussymbol und verkörperte ein neues Lebensgefühl. Musik zum Mitnehmen - ein kleines Stückchen Freiheit im einengenden Alltag.

1977 meldete der Aachener Erfinder Andreas Pavel eine "körpergebundene Kleinanlage für hochwertige Wiedergabe von Hörereignissen" zum Patent an.

Zwei Jahre später fand das japanische Unternehmen Sony einen kürzeren Namen für das Ding: Walkman.

Kopfhörer auf, Kassette an und los: Musik zum Mitnehmen. Das Konzept wurde ein Riesenerfolg. Doch sozialpädagogische Bedenkenträger fragten sich: Würden Jugendliche nun unterm Kopfhörer in Weltabgewandtheit heranwachsen?

Längst sind die Teens der 1980er Jahre erwachsen und die einstige technische Innovation ist Geschichte. Es gab eine Zeit, erinnern sie sich, als Musik zum Mitnehmen noch eine kleine Revolution auslöste.

Zum Autor

Sascha Wundes, 1971 in Solingen geboren, studierte Soziologie und Ethnologie. Er lebt und arbeitet unter anderem als freier Feature-Autor in Dortmund.

"Music to go - Eine kleine Geschichte des Walkman" im Überblick

Music to go - Eine kleine Geschichte des Walkman

von Sascha Wundes

Mit Frauke Vetter, Akio Hiroshi, Ronald Spiess

Produktion: 2012

Sendezeit So, 06.10.2013 | 20:05 - 21:00 Uhr
Sendung Deutschlandfunk "Freistil"
Radiosendung