Bei der Behandlung von ADHS wird vermehrt auf Pillen gesetzt
Bei der Behandlung von ADHS wird vermehrt auf Pillen gesetzt © Mateusz Kapciak / freeimages.com

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Neues vom Zappelphilipp - Wirksamere Therapien bei ADHS

An der Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitätsstörung (kurz ADHS) wird weiterhin geforscht und dabei werden neue Therapien entwickelt. Mittlerweile setzt die Medizin verstärkt auf Tabletten - das stößt aber auch auf Kritik. Ein Feature von Ulrike Till beleuchtet das Thema.

Gut dreißig Jahre ist die Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitätsstörung als Krankheit klassifiziert, seitdem wird über die Therapie von ADHS gestritten. In der neuen Leitlinie zur Behandlung dieser Verhaltensauffälligkeit wird vermehrt auf Medikamente gesetzt als früher.

Anhand von Langzeitstudien lagen die Erfolge der Medikamententherapien deutlich vor der Psychotherapie. Doch es gibt verstärkt die Warnung vor Nebenwirkungen.

Auf dem Vormarsch sind auch Therapien mit Neurofeedbacks: Betroffene lerne dabei ihre Gehirnströme fokuszierter zu kontrollieren. Diese neuen Ansätze und wirksame Therapien sind dringend notwendig, denn zwei bis sechs Prozent der Kinder und Jugendlichen sind inzwischen betroffen, dessen Störungen sich sogar ins Erwachsenenalter fortfahren.

"Neues vom Zappelphilipp - Wirksamere Therapien bei ADHS " im Überblick

Neues vom Zappelphilipp - Wirksamere Therapien bei ADHS

von Ulrike Till

Produktion: 2019

Sendezeit Di, 27.07.2021 | 08:30 - 09:00 Uhr
Sendung SWR2 "Wissen"
Radiosendung

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