Der Kennedy-Mythos: Um JFK und seine Ermordung ranken sich bis heute Verschwörungstheorien und Rätsel
Der Kennedy-Mythos: Um JFK und seine Ermordung ranken sich bis heute Verschwörungstheorien und Rätsel © White House Press Office / Wikimedia Commons / Public Domain

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"Nightmare on Elm Street" - Das Kennedy-Attentat als literarisches Ereignis

Sein Charisma, der gewaltsame Tod und der Glanz, der ihn und seine Familie umgaben, machten US-Präsident John F. Kennedy zum Mythos. Bis heute kursieren zahlreiche Verschwörungstheorien um seine Ermordung im November 1963. Damit ist das Thema ein gefundenes Fressen für Romanautoren wie Stephen King.

Das Attentat von Dallas, die Schüsse auf Präsident John F. Kennedy gehören zu den großen Tragödien in der US-Geschichte.

Bis heute ranken sich zahlreiche Verschwörungstheorien um die Ermordung des 35. Präsidenten der USA. Und bis heute ist nicht zweifelsfrei geklärt, ob der Attentäter Lee Harvey Oswald ein Einzeltäter war oder Teil einer Verschwörung.

Der Tod Kennedys und seine mysteriösen Umstände haben Autoren wie Don DeLillo, James Ellroy, Stephen King oder Norman Mailer zu dickleibigen Romanen inspiriert. Romane, die versuchen, die unfassbare Tat fiktional nachzustellen: mal als fiktiven Tatsachenbericht, mal als Fantasy-Geschichte oder als episches Oswald-Drama.

Sie stehen im Kontrast zum Bericht der Warren-Kommission, die in 26 Bänden die Wahrheit des Attentats ans Licht der Öffentlichkeit bringen sollte - und scheiterte.

Wie passen das unvollständige Puzzle des Warren-Reports und die blühende Fantasie in den Romanen zusammen? Eine Bestandsaufnahme bei "Literatur" im Deutschlandradio Kultur am 10. November.

Das Kennedy-Attentat als literarisches Ereignis im Überblick

Sendezeit So, 10.11.2013 | 22:05 - 23:00 Uhr
Sendung Deutschlandfunk Kultur "Literatur"
Radiosendung