In der nordäthiopischen Region Tigray ist erneut Krieg ausgebrochen. NZZ-Afrika-Korrespondent Samuel Misteli berichtet von seiner Reise kurz vor der Offensive: von Opfern eines Drohnenangriffs, kriegsmüden Kämpfern und drohendem Hunger. Er erklärt, warum der Frieden zwischen der Regionalführung und der äthiopischen Regierung scheiterte – und wie der Konflikt über Äthiopien hinaus eskalieren könnte.
Gast: Samuel Misteli, NZZ-Korrespondent Afrika
Host: Simon Schaffer
Redaktion: Dominik Schottner
Den ganzen Text von Samuel und weitere findest du [hier bei der NZZ](https://www.nzz.ch/impressum/samuel-misteli-ld.1499022)
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Datum: 26. Oktober 2026
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Folgen von NZZ Akzent
1638 Folgen
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Folge vom 09.10.2026Wie der Tigray-Krieg erneut eskaliert
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Folge vom 08.10.2026Vom Ruhm zum Trauma: Britische Kriegsveteranen fühlen sich vergessenJeden Monat treffen sich ehemalige Soldaten im britischen Küstenstädtchen Clacton-on-Sea. Der Drill, die Kämpfe und die Ängste lassen sie nicht los, egal ob sie in Kenia, den Falkland-Inseln oder im Zweiten Weltkrieg im Einsatz waren. Von der Politik und der Gesellschaft fühlen sie sich im Stich gelassen. Aber hier können sie sich mit ihresgleichen austauschen und für eine Weile die Sorgen hinter sich lassen. NZZ-Korrespondent David Signer erzählt von seinem Besuch bei den Veteranen an dem Ort, der nicht ganz zufällig auch eine Hochburg der rechtspopulistischen Partei "Reform UK" von Nigel Farage ist. Gast: Korrespondent David Signer Host: Dominik Schottner Redaktion und Produktion: Lillybelle Eisele, Marlen Oehler Die Reportage aus Clacton-on-Sea findet ihr [hier auf der Website](https://www.nzz.ch/international/sie-kaempften-auf-der-ganzen-welt-fuers-koenigreich-heute-hadern-britische-kriegsveteranen-mit-sich-und-ihrem-land-ld.10019022) der NZZ. Das zum Lesen nötige [Abo schenken wir dir als treuer Hörerin](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast) oder Hörer der NZZ-Podcasts für eine Woche - das Abo endet automatisch.
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Folge vom 07.10.2026Schülerproteste in Frankreich: Wenn Gewalt die einzige Sprache wirdn ganz Frankreich protestieren Schülerinnen und Schüler gegen die Zustände an ihren Schulen. Was mit friedlichen Blockaden begann, ist in regelrechte Strassenschlachten umgeschlagen. Hunderte Schulen sind geschlossen, während brennende Barrikaden und schwere Krawalle zu Festnahmen und Verletzten führten. Es sind die maroden Schulgebäude, fehlende Lehrer und Chancenungleichheit, die die Jugendlichen auf die Strassen treiben. Warum die Wut und der Frust in Gewalt umschlagen und welche Rolle die Politik dabei spielt, erklärt Frankreich-Korrespondent Daniel Steinvorth im Podcast "NZZ Akzent". Host: Nadine Landert Redaktion: Dominik Schottner Daniels Reportage findest du [hier](https://www.nzz.ch/international/erst-wenn-es-knallt-hoert-man-uns-zu-die-schuelerproteste-in-frankreich-schlagen-in-gewalt-um-ld.10026153) [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
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Folge vom 06.10.2026KI-Massenüberwachung: Forscher überrascht, wie leicht das gehtAlles beginnt mit einem riesigen Datensatz. Genauer: mit den Standortdaten von über 800 000 Smartphones in der Schweiz. Der Schweizer Wissenschafter Oscar Thees erhält sie zugeschickt, ohne zu zahlen, von einem sogenannten Datenbroker. Thees ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Datenqualität und Anonymisierung der Fachhochschule Nordwestschweiz. Zusammen mit seinem Team fragt er sich daraufhin: Was wäre, wenn man solche Standortdaten genauer analysieren könnte? Sie bemerken aber schnell, dass das aus ethischen Gründen völlig unmöglich ist. Doch sie wollen unbedingt testen, ob die heutigen KI-Chatbots mit leicht verfremdeten Datensätzen Menschen identifizieren und mehr über ihr Leben, ihre Arbeitsplätze und Schlafenszeiten herausfinden können. «Mittlerweile muss Thees zugeben, dass die Ergebnisse ihn selbst überrascht und auch schockiert haben», sagt die Technologieredaktorin Gioia da Silva, die mit dem Wissenschafter über seine Studie gesprochen hat. In dieser Folge von «NZZ Akzent» erzählt sie, wie die Forscher zum Durchbruch kamen und zu welcher dramatischen Schlussfolgerung für uns alle sie das geführt hat. Gast: Gioia da Silva, Technologieredaktorin Host: Lillybelle Eisele Redaktion: Sarah Ziegler, Dominik Schottner, Simon Schaffer Gioias ganzer Text zur Studie, [hier bei der NZZ.](https://www.nzz.ch/technologie/wie-ein-schweizer-forscher-in-ein-paar-tagen-die-basis-fuer-ein-maechtiges-ueberwachungsinstrument-schuf-ld.10019669) Du bist unter 30 und willst mehr NZZ? [Dein U30-Abo](https://abo.nzz.ch/m_21019698_1/) für alle digitalen Inhalte der NZZ gibt es für dich besonders günstig.