15 Jahre nach der Katastrophe von Fukushima zeigt sich in der japanischen Kleinstadt Futaba, nahe des Atomkraftwerks ein widersprüchliches Bild: verlassene Gebäude, gesperrte Strassenzüge und kontaminierte Erde auf der einen Seite, neue Wohnhäuser, staatliche Anreize und erste Rückkehrer auf der anderen.
Auslandredaktor Marco Kaufmann ist nach Futaba gereist und hat Menschen getroffen, die sich entschieden haben, in Futaba zu leben. Wie gehen sie mit dem Risiko möglicher Strahlenbelastung und dem Stigma rund um die Reaktorkatastrophe um?
Heutiger Gast: Marco Kaufmann, Auslandredaktor
Host: Nadine Landert
Redaktion: Marlen Oehler
Den Artikel von Marco über seine Reise nach Futaba mit vielen Bildern findet ihr hier: (https://www.nzz.ch/international/zerstoert-ueberflutet-verstrahlt-jetzt-kehren-wieder-menschen-nach-futaba-zurueck-warum-ld.1924353).
Wir würden gerne von dir wissen, wie du zu einem politischen Podcast rund um die Schweiz stehst. Falls du 5 Minuten Zeit hast, freuen wir uns über deine Teilnahme bei dieser Umfrage: (https://salon.nzz.ch/c/r/politikformat)
Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus. (https://abo.nzz.ch/25077808-2/)
Nachrichten
NZZ Akzent Folgen
Gut informiert in rund 15 Minuten. NZZ-Korrespondenten und Redaktoren erzählen, was sie bewegt: Täglich ein Stück Welt, fundiert analysiert und auf den Punkt gebracht. Das ist «NZZ Akzent» – immer montags bis samstags. Und wenn du dich schnell, kompakt und fokussiert über das Weltgeschehen informieren möchtest, dann mach das mit unserem täglichen Newsletter, dem NZZ Briefing. Registriere dich dafür kostenlos unter go.nzz.ch/briefing.
Folgen von NZZ Akzent
1470 Folgen
-
Folge vom 12.03.2026Fukushima 15 Jahre später: Warum kehren Menschen zurück?
-
Folge vom 11.03.2026Wie die Geheimdienste Khamenei in Iran aufspürtenHinter der Tötung von Ayatollah Ali Khamenei steckt jahrelange Geheimdienstarbeit. Mossad und CIA haben Informanten rekrutiert, um an Informationen zu gelangen. Weiter setzen sie auf sogenannte Sigint (Signals-Intelligence). Dafür werden Telefonate abgehört, der Internetverkehr überwacht. Auch öffentlich zugängliche Quellen werden angezapft, wie Social-Media-Videos oder Satellitenbilder. Diese riesigen Datenmengen werden dann zusammengeführt und mit Software analysiert. Daraus dann Informationen zu gewinnen und ein umfassendes Bild zu zeichnen: «Das ist die grosse Kunst der Geheimdienste», erklärt Marco Seliger im Podcast. Gast: Marco Seliger, Redaktor für Sicherheits- und Verteidigungspolitik Host: Simon Schaffer Redaktion und Produktion: Marlen Oehler und Antonia Moser Marcos Analyse findest du in der [NZZ](https://www.nzz.ch/pro/mossad-cia-und-die-toetung-von-irans-revolutionsfuehrer-ali-khamenei-ld.1927376). Und warum China dem Regime in Iran bisher so wenig geholfen hat, das besprechen wir in [NZZ Geopolitik](http://www.nzz.ch/ld.1928480). Last but not least: Wir würden gerne von dir wissen, wie du zu einem politischen Podcast rund um die Schweiz stehst. Falls du 5 Minuten Zeit hast, freuen wir uns über deine Teilnahme bei dieser [Umfrage](https://salon.nzz.ch/c/r/politikformat).
-
Folge vom 10.03.2026Pentagon vs. Anthropic - Wieso der Streit um KI im Krieg das Silicon Valley nervös machtKünstliche Intelligenz wirkt im Alltag oft harmlos – etwa bei Reiseplanung oder zur Unterhaltung. Doch im Militär spielt sie längst eine zentrale Rolle. Im aktuellen Konflikt im Nahen Osten wird KI unter anderem zur Analyse von Daten und zur Identifizierung möglicher Angriffsziele eingesetzt. Eine wichtige Rolle spielte dabei bisher die KI-Firma Anthropic. Doch nun ist ein ungewöhnlicher Streit zwischen dem Unternehmen und dem US-Kriegsministerium ausgebrochen. Anthropic weigert sich, seine KI ohne Einschränkungen für militärische Zwecke freizugeben. Vor allem beim Einsatz autonomer Waffen und bei möglicher Massenüberwachung zieht das Unternehmen klare Grenzen. Das Pentagon reagierte hart und erklärte Anthropic erstmals zu einem sogenannten Lieferkettenrisiko. Die Techbranche reagiert nervös, schließlich sind viele der Firmen auf Aufträge des Staates angewiesen. Gast: NZZ-Technologiekorrespondentin Marie-Astrid Langer (San Francisco) Host: Dominik Schottner Redaktion: Sarah Ziegler Astrids Artikel rund um den Anthropic-Streit und andere Tech-Themen aus den USA findest du in der [NZZ](https://www.nzz.ch/impressum/marie-astrid-langer-ld.665515). Du bist unter 30 und willst mehr NZZ? [Dein U30-Abo](https://abo.nzz.ch/m_21019698_1/) für alle digitalen Inhalte der NZZ gibt es für dich besonders günstig. Tonmaterial: Interview Dario Amodei mit [The Economist](https://www.youtube.com/shorts/QXpG0T9xZAc) Interview Dario Amodei mit [CBS](https://www.youtube.com/watch?v=MPTNHrq_4LU) KI-Video [DDR-Mondraumbasis](https://www.instagram.com/ddr_mondbasis/)
-
Folge vom 09.03.2026Wie der Iran-Krieg den Erdölmarkt in Schock versetztBrennende Öl-Raffinerien und Drohungen gegen Öl-Tanker. Das iranische Militär nimmt bewusst Öl- und Gasinfrastruktur ins Visier. Es ist ein starkes Druckmittel, das die ganze Weltwirtschaft betrifft. So blockiert Iran im Moment die wichtige Strasse von Hormuz. Der grösste Teil des Öls aus den Golfstaaten muss über dieses Nadelöhr transportiert werden. Fällt diese Route weg, gelangt weniger Öl auf den Markt. Das treibt die Preise in die Höhe, gerade beim Heizöl. Je länger der Krieg dauert, desto stärker der Effekt. Gast: Benjamin Triebe, Wirtschaftsredaktor Host: Antonia Moser Redaktion: Marlen Oehler Die Grafiken zur Entwicklung des Ölpreises findest du [hier](https://www.nzz.ch/pro/der-krieg-in-nahost-schuert-das-gespenst-der-siebziger-jahre-kommt-es-zu-einer-neuen-erdoel-und-erdgaskrise-ld.1927375). Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/) Wir würden gerne von dir wissen, wie du zu einem politischen Podcast rund um die Schweiz stehst. Falls du 5 Minuten Zeit hast, freuen wir uns über deine Teilnahme bei dieser [Umfrage](https://salon.nzz.ch/c/r/politikformat)