Die USA und Iran greifen sich weiterhin gegenseitig an - die Strasse von Hormuz bleibt ebenfalls blockiert. Eine Ausweichroute führte über das Rote Meer durch die Meerenge Bab al-Mandab. Doch nun ist auch diese praktisch unbefahrbar.
Auf Deutsch bedeutet Bab al-Mandab so viel wie "Tor der Tränen". Die Passage verbindet das Rote Meer mit dem Indischen Ozean, die Route wird vor allem von Öltankern auf dem Weg nach Asien genutzt. Schiffe passieren dabei Jemen auf der einen und Dschibuti auf der anderen Seite. Die jemenitische Seite wird von den Huthi kontrolliert, eine mit Iran verbündete Miliz. Weil die Gefahr durch die Huthi mittlerweile zu gross ist, hat der Schiffsverkehr auch dort stark abgenommen, die Passage ist nun ebenfalls gesperrt.
Welche Folgen diese zweite Blockade für die globale Energieversorgung hat, ordnet NZZ-Redaktorin Catherine Bosley ein. Sie erklärt, wie die bisherigen Puffer an Ölvorräten genutzt wurden und warum der Ukraine-Krieg die Lage weiter verschlimmert.
Heutiger Gast: Catherine Bosley, Redaktorin NZZ Pro
Host: Alice Grosjean
Der [Hintergrundartikel von Catherine](https://www.nzz.ch/pro/der-naechste-seeweg-ist-blockiert-droht-nun-doch-eine-energiekrise-ld.10016390) in der NZZ.
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Folgen von NZZ Akzent
1638 Folgen
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Folge vom 30.07.2026Nochmals ein blockierter Seeweg: Was bedeutet das für die Weltwirtschaft?
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Folge vom 29.07.2026CSD-Anschlag in Berlin: Wie der Rechtstaat Terroristen das Leben leicht machtNach dem islamistischen Anschlag am Rande des Christopher Street Day in Berlin dreht sich die politische Debatte um die Mittel des Rechtstaats und die Frage: Hätte der Anschlag verhindert werden können? Ein 21 Jahre alter Deutscher war am späten Samstagabend mit einem Kleintransporter wenige Meter neben dem Festivalgelände in eine Menschengruppe gefahren und hatte dabei eine Frau getötet und mehr als 30 Menschen zum Teil lebensbedrohlich verletzt. Einen Tag später erschossen Polizisten den Täter beim Versuch ihn festzunehmen. Inzwischen haben die Ermittler auf dem Smartphone des Attentäters Abdul B. ein Bekennervideo gefunden, in dem sich B. zum Islamischen Staat bekannte. Den Behörden war die Gefahr, die von ihm ausging, bekannt. Doch die Schwachstellen des deutschen Behördenapparates ermöglichten ihm, seine Tat umzusetzen. In dieser Folge von NZZ Akzent erklärt NZZ-Deutschland-Redaktor Nathan Giwerzew, an welchen Stellen das Justiz- und Polizeisystem falsch programmiert ist und wie sich diese Mängel beheben lassen. Gast: Nathan Giwerzew, Redaktor NZZ Deutschland Host: Dominik Schottner Redaktion: Simon Schaffer Nathans Analyse zum Nachlesen findet ihr [hier](https://www.nzz.ch/der-andere-blick/der-terrorist-und-der-naive-staat-deutschland-versagt-im-kampf-gegen-islamismus-ld.10017142). Einen Liveticker mit dem neuesten Stand der Ermittlungen haben wir ebenfalls [auf unserer Seite](https://www.nzz.ch/deutschland/politik/anschlag-in-berlin-offene-fragen-zu-mittaeter-und-stichwaffe-polizei-fahndet-nach-dem-taeter-ld.10017025). O-Ton Material von [Tagesthemen](https://www.tagesschau.de/tagesthemen/video-1621132.html) und [Deutschlandfunk](https://www.deutschlandfunk.de/terrorabwehr-und-aktionsplan-queer-interview-konstantin-von-notz-gruene-100.html). [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
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Folge vom 28.07.2026Hitze & Alter: Wann werden hohe Temperaturen gefährlich?Die nächste Hitzwelle steht kur bevor: In der Schweiz und in Deutschland soll es aufs Wochenende wieder tagelang zu Temperaturen über 30 Grad kommen. Auch die Spitäler dürften sich bereits wieder darauf vorbereiten. Denn während der letzten Hitzewelle starben in Deutschland allein in der letzten Juniwoche 4300 Menschen an den Folgen der Hitze - vier von fünf Betroffenen waren über 75 Jahre alt. Warum die Hitze besonders Senioren körperlich zusetzt, erklärt der NZZ-Wissenschaftsredaktor Michael Brendler. Einerseits lasse die Funktion der Schweissdrüsen im Alter nach: Älteren Menschen fällt es schwerer, zu schwitzen und damit ihren Körper zu kühlen. Gleichzeitig erweitern sich die Hautgefässe nicht mehr so gut wie früher: Die Hautdurchblutung wird schlechter, und der Kreislauf kann innere Wärme schlechter nach aussen abtransportieren. Welche einfachen Massnahmen dagegen helfen und warum ein Medikamentencheck vor jeder Hitzewelle Sinn macht, erklärt Michael Brendler in dieser Folge von NZZ Akzent. Heutiger Gast: Michael Brendler, Wissenschaftsredaktor Host: Alice Grosjean Produktion: Benjamin Gysler Hier findet ihr die Medikamentenliste von der Universität Köln: https://allgemeinmedizin.uk-koeln.de/?pbid=354346%20Calor-Liste Zu Michaels Analyse über Hitzeverträglichkeit im Alter geht es [hier entlang.](https://www.nzz.ch/wissenschaft/hitze-und-alter-wann-werden-hohe-temperaturen-gefaehrlich-ld.10014822) Weitere Artikel von Michael bei der NZZ [findet ihr hier. ](https://www.nzz.ch/impressum/michael-brendler-ld.1881606) [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
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Folge vom 27.07.2026Syrien: Warum Menschen in Rakka den IS vermissenVor einer Bäckerei mitten in Rakka stehen die Menschen Schlange und wettern über die neue Regierung Syriens. Am Anfang dachten sie noch, alles werde besser. Doch die Hoffnung wurde schnell enttäuscht. Der Grund für ihre Wut: die rasant gestiegenen Preise. Seitdem die Regierung um Ahmed al-Sharaa die Macht übernommen hat, verschlingen die Kosten für Strom, Benzin und Brot mehr als ein durchschnittliches Monatseinkommen in Rakka. Die Not ist gar so gross, dass sich nicht wenige Menschen die IS-Herrschaft zurückwünschen. Host: Nadine Landert Gast: Rewert Hoffer, Nahostkorrespondent Redaktion: Marlen Oehler Die Reportage von Rewert findet ihr [hier](https://www.nzz.ch/international/syrien-wegen-der-wirtschaftskrise-waechst- in-rakka-die-sehnsucht-nach-dem-is-ld.10007702). [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)