In Los Angeles lebt die weltweit grösste iranische Exilgemeinde. Seit die USA Krieg gegen Iran führen, ist die Stimmung in der Diaspora zutiefst gespalten. Viele Exiliraner unterstützen die militärischen Schläge, da sie das brutale Mullah-Regime stürzen wollen. Gleichzeitig bangen sie um ihre Verwandten in der Heimat. Der Widerstand wird auch digital geführt: Aktivisten schmuggeln Starlink-Terminals ins Land, um den Menschen vor Ort den Zugang zum freien Internet zu ermöglichen.
Doch die Exil-Community kämpft mit inneren Zerrissenheiten und äusserem Druck. Neben überzeugten Demokraten und Monarchisten leben auch Profiteure und Verwandte des Regimes in den USA. Zudem wächst in den USA die Skepsis gegenüber dem kostspieligen Krieg und Migranten allgemein.
Gast: Andreas Scheiner, USA-Korrespondent
Host: Antonia Moser
Redaktion: Alice Grosjean
Die Reportage aus «Tehrangeles» kannst du [hier ](https://www.nzz.ch/international/wie-lange-sollen-wir-noch-zusehen-wie-die-menschen-unter-dem-regime-leiden-in-tehrangeles-in-kalifornien-ist-der-widerstand-gegen-die-mullahs-ungebrochen-ld.10008958)nachlesen.
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Folge vom 08.06.2026Wie die iranische Diaspora in Los Angeles gegen das Mullahregime kämpft
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Folge vom 05.06.2026Brand in Crans-Montana: Ein Vater zieht vors BundesgerichtIn der Silvesternacht in Crans-Montana kam es in der Bar Le Constellation zu einer verheerenden Brandkatastrophe, die 41 Menschenleben forderte, unter den Toten waren viele Jugendliche. Fünf Monate nach dem Unglück wirft Antonis Kallergis, der seine 15-jährige Tochter Alice verlor, der Walliser Staatsanwaltschaft schwere Versäumnisse vor. In dieser Folge erklärt Westschweiz-Korrespondent Matthias Sander warum dieser Fall nun das höchste Schweizer Gericht beschäftigt, und wovon Kallergis angetrieben wird. Gast: Matthias Sander, Westschweiz-Korrespondent Host: Simon Schaffer Der ganze Text von Matthias Sander, hier [zu lesen bei der NZZ](https://www.nzz.ch/schweiz/antonis-kallergis-verlor-seine-tochter-in-crans-montana-nun-zieht-er-als-erster-vors-bundesgericht-ld.10006947).
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Folge vom 04.06.202610-Millionen-Schweiz: Ein alter Streit in neuem KleidDie Schweiz stimmt über die SVP-Initiative «Keine 10 Millionen Schweiz» ab. Die Vorlage fordert einen strikten Bevölkerungsdeckel, der die Zuwanderung begrenzen würde. Ein Blick zurück zeigt, seit fast 60 Jahren führt das Land dieselbe Debatte: Von James Schwarzenbachs Überfremdungsinitiative über Asyl- und Ausländerquoten bis zur Masseneinwanderungsinitiative von 2014. Dabei geht es um Wohnungsnot, Dichtestress, Arbeitsplätze, Identität und die Frage, warum die Zuwanderungsdebatte in der Schweiz seit Jahrzehnten wiederkehrt. Hier findest du Infos zur [Abstimmung](https://www.nzz.ch/visuals/10-millionen-schweiz-die-zweistufige-zeitbombe-der-svp-im-zahlen-check-ld.10007530) Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus](https://abo.nzz.ch/25077808-2/).
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Folge vom 03.06.2026Pflichtfach Schach: Warum in Armenien jeder spieltIn Armenien ist Schach weit mehr als nur ein Spiel. Es ist ein Nationalsport und sogar ein obligatorisches Schulfach. Das hängt mit der Schachbegeisterung der Sowjetunion zusammen. Armenien war früher Teil der Sowjetunion, wo Schach als Mittel galt, um die Überlegenheit des eigenen Systems zu demonstrieren. Doch auch nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion blieb Schach in Armenien populär. Denn man verspricht sich Grosses davon: Schach soll junge Leute resilienter machen und ihnen zu einer anständigen Karriere verhelfen. Mittlerweile gehört Schach zum nationalen Selbstverständnis in Armenien. Gast: Jana Kehl, Auslandredaktorin Host: Antonia Moser Redaktion: Dominik Schottner In [Janas Reportage aus Armenien](https://www.nzz.ch/international/in-armenien-muessen-alle-kinder-schach-lernen-ld.10003532) kannst du dir die Schach-Szene auch anschauen. Übrigens: Alle NZZ-Podcast und Artikel kannst du jetzt auch unterwegs im Auto hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Wie's funktioniert, erfährst du [hier](https://go.nzz.ch/carplay).