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Preisgünstig bauen – geht das überhaupt noch?
Wohnen wird in Metropolen immer teurer, da Baukosten und Zinsen steigen und günstige Grundstücke rar sind. Es wird zu wenig gebaut und die neu entstandenen Wohnungen sind für Normalverdiener kaum erschwinglich. Der Staat könnte helfen, indem er neue Wohnungen mit Steuergeld baut.
Die Kosten für den Bau von Wohnungen steigen unaufhaltsam an und auch die Zinsen sind momentan auf einem hohen Niveau.
Zugleich sind günstige Grundstücke in den Metropolen ein rares Gut. Die Konsequenz daraus ist, dass sich der erschwingliche Wohnraum immer schwerer finden lässt und es insgesamt zu wenig Bautätigkeit gibt. Wenn überhaupt neue Wohnungen entstehen, sind diese für Normalverdiener oft unbezahlbar.
Selbst Baugenossenschaften und kommunale Wohnungsgesellschaften müssen Bauprojekte aufgrund explodierender Kosten auf Eis legen. Fraglich ist, ob Wohnen in Zukunft zum Luxusgut wird oder ob es Möglichkeiten gibt, Wohnungen zu akzeptablen Preisen zu bauen. Eine Option wäre hier die Unterstützung des Staates, der mit Hilfe von Steuergeldern neue Wohnungen schaffen könnte.
"Preisgünstig bauen – geht das überhaupt noch?" im Überblick
Preisgünstig bauen – geht das überhaupt noch?
von Thilo Schmidt
| Sendezeit | Di, 10.10.2023 | 19:30 - 20:00 Uhr |
| Sendung | Deutschlandfunk Kultur "Zeitfragen Feature - Wirtschaft und Umwelt" |