Nils Mohl aus Hamburg-Jenfeld ist einer der renommiertesten Jugendbuchautoren Deutschlands. 2024 wurde er mit dem „James Krüss Preis für internationale Kinder- und Jugendliteratur“ ausgezeichnet.
Den Durchbruch hatte er mit „Es war einmal Indianerland“, das auch fürs Kino verfilmt wurde. Der Jugendroman ist in einem realistischen Milieu angesiedelt, das er aus seiner eigenen Kindheit und Jugend in Hamburg-Jenfeld kennt – einer Zeit, in der Plattenbauten einen wesentlich besseren Ruf hatten als heute. Warum das so war, erzählt Nils hier.
Das Tollste aber an Nils, sagt Kristian, sind seine originellen Gedichte. Etwa die Montagsgedichte, die er jede Woche bei Instagram postet. So wie dieses hier:
weil die welt baden geht
schluss
mit gezänk
hier
ein geschenk
mr president
da die zeit ja rennt:
schuhe aus zement
Warum Nils alle Gedichte klein schreibt, auch das erfahrt ihr hier.
Podcasttipp „10 Augenblicke / Eine Hörspielserie über weibliche Lust“: https://www.ardaudiothek.de/sendung/10-augenblicke-eine-hoerspielserie-ueber-weibliche-lust/urn:ard:show:4179b441c99e6802/
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SWR3-Moderator Kristian Thees hat sie alle. Jeden Sonntag unterhält er sich mit den Stars und Sternchen verschiedener Branchen.
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Folge vom 15.01.2026Nils Mohl: „Ich halte den Tod nach wie vor für eine Sache, die auf mich nicht zutrifft“
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Folge vom 13.01.2026Annette Hess: „Ich mag es im Film eher dreckig und schmutzig“Annette Hess ist eine der erfolgreichsten Drehbuchautorinnen in Deutschland. Sie ist die Erfinderin der TV-Serien „Weissensee“ und „Ku’damm 56/59/63“ sowie der aktuellen Staffel 77. Sie wurde mit dem Grimme-Preis und dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. Mit „Ku’damm“ sollte eigentlich schon nach der ersten Staffel Schluss sein. Was sie dann doch überzeugt hat, erzählt sie hier. Außerdem sprechen wir über einige wilde Zeiten von Annette und über Jugenderinnerungen, die ihre Drehbücher oft beeinflusst haben. Ihr erfahrt zudem, welchem Ausnahmeschauspieler Annette früher Marmeladenbrötchen geschmiert hat und welche Szene mit David Bowie sie sich für die neue Ku’damm-Staffel ausgedacht hatte. Podcasttipp „DNA des Ostens“: https://www.ardaudiothek.de/sendung/dna-des-ostens/urn:ard:show:02145a11a7bf361d/
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Folge vom 08.01.2026Hans Sigl: „Ich bin kein Vorsatz-Typ. Vorsätze sind Ausdruck einer schwachen Willenskraft.“Seit fast 20 Jahren verkörpert Hans Sigl mit großem Erfolg die Titelrolle des Bergdoktors – eine der erfolgreichsten Serien im deutschen Fernsehen. Kristian war es wichtig, Hans einmal etwas anderes zu bieten. Konnte er ihn für einige seiner Lieblingsgedichte begeistern? Gelingt es ihm, der auch als Entertainer mit Soloprogrammen und Lesungen unterwegs ist, zum Poetry Nerd zu machen? Was Hans Sigl zu einem besonders spannenden Gast macht: Er nimmt jede Challenge an. So auch diese – selbst ein Gedicht zu verfassen. Ein sogenanntes Elfchen. Natürlich geht es auch um den Bergdoktor: Wie erlebt er die Situation, wenn Kolleg:innen gegen ihren Willen aus einer Serie herausgeschrieben werden? Eine sehr unterhaltsame Begegnung über 1001 Themen – klug, persönlich und offen. Podcasttipp „Bergfreundinnen“: https://www.ardaudiothek.de/sendung/bergfreundinnen/urn:ard:show:95449e1fc5c91446/
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Folge vom 06.01.2026Checker Tobi (Tobi Krell): „Ich bin in der glücklichen Situation, in einer Blase aus Liebe und Dankbarkeit zu existieren“Für viele Kinder ist Tobi Krell der Größte. Weil er als „Checker Tobi" seit 13 Jahren im TV und in Kinofilmen Sachen rausfindet – vom Weltraum bis zur Steinzeit. Er stürzt sich dafür am Bungee-Seil vom Felsen, quetscht sich in eine alte Römerrüstung oder lässt sich in einer Hochspannungsanlage vom Blitz treffen. Er erklärt kindgerecht und mit Begeisterung in seiner fröhlichen, verspielten und authentischen Art. Deswegen lieben ihn nicht nur alle, die in den letzten 13 Jahren Kinder waren, sondern auch deren Eltern. Er erzählt vom Checker-Tobi-Kinofilm 3 und warum Madagaskar von oben aussieht, als würde es weinen. Ihr erfahrt außerdem, warum er ohne die Stuttgart-21-Proteste vermutlich nie der Checker geworden wäre.
