Ist das noch Journalismus? Und sind das noch Journalist:innen? Auf Social Media ist das oft unklar: Influencer, parteinahe Blogs oder YouTube-Kanäle von Unternehmen teilen Artikel, Info-Grafiken und Videos, die wie journalistische Beiträge aussehen. Aber wie ausgewogen, unabhängig und kritisch ist dieser “Content”? An der Universität Wien läuft noch bis 2025 ein Forschungsprojekt zu den Grenzen des Journalismus im digitalen Zeitalter, geleitet von Folker Hanusch. Er ist Journalismus-Professor an der Universität Wien und diesmal unser Gast im Wissenschaftsradio.
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Folge vom 15.12.2023Wissenschaftsradio: Ist das noch Journalismus?
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Folge vom 11.12.2023#Vienna: #girlsCAN - Graffiti als Prävention gegen Gewalt an MädchenGraffiti als Prävention gegen Gewalt an Mädchen, wie kann das funktionieren? Diese Frage hat sich unsere Radio Radieschen Redakteurin Johanna Hirzberger gestellt. Anlass dafür ist das Forschungsprojekt von Brigitte Temel, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Instituts für Konfliktforschung. #girlsCAN, so der Name des Projekts, bietet Workshops zu Themen wie: geschlechtsspezifischer Gewalt, Grenzen und Handlungsstrategien für Mädchen an. In den darauf aufbauenden Graffiti-Workshops, sprayen die jungen Frauen dann ihre Eindrücke in Form von Bildern an öffentliche Wände. Brigitte Temel und Merlina Linke, Leiterin vom flash Mädchen*café, sprechen mit uns darüber, wie Projekte wie #girlsCAN präventiv gegen Gewalt an Mädchen wirken können und was es in Zukunft noch braucht.
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Folge vom 05.12.2023Wissenschaftsradio: Alpen in der Klima-KriseGletscher schmelzen rasant und die Alpen leiden unter immer wärmeren Temperaturen. Angesichts der Klima-Krise: Wie sehen die Winter der Zukunft aus? Werden wir überhaupt noch Ski fahren können? Über diese Fragen sprechen wir diesmal im #wissenschaftsradio. Zu Gast ist Klimaforscher Andreas Gobiet von der Geosphere Austria. Er hat an einer der umfassendsten Studien zur Klima-Erwärmung in den Alpen mitgearbeitet.
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Folge vom 04.12.2023Start Me Up: Zu Besuch bei einer InsektenfabrikIn Katharina Ungers Start-Up "Livin Farms" dreht sich alles um die Schwarze Soldatenfliege: Die Larven der Fliege werden mit Abfällen von Bäckereien oder Getreide-Mühlen gefüttert. Danach werden sie getrocknet, gepresst - und zu Protein-Mehl für Tierfutter weiterverarbeitet. Lebensmittel-Abfälle verwandeln sich also zu neuem Futter - "ein Zero Waste-System", sagt Katharina Unger. In dieser Folge von #startmeup besuchen wir die Gründerin und ihre Soldatenfliegen in ihrer Fabrik in Simmering.