Der Eidgenössische Dank-, Buss- und Bettag stellt immer wieder die Frage nach einem harmonischen Zusammenleben. Für solche in der Gegenwart relevante Fragen hält die Bibel bestimmte Impulse bereit.
«Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken» (Jes 55,8). So heisst es beim Propheten Jesaja. Dieser Vers wird den Radiogottesdienst am Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag begleiten. Denn wo Menschen bereit sind, auf Gott und aufeinander zu hören, dort wachsen Dankbarkeit, Friede und Zusammenhalt.
Die römisch-katholische Eucharistiefeier aus der Pfarr- und Wallfahrtskirche Sachseln richtet ihren Blick zudem auf den Schweizer Landespatron Niklaus von Flüe. Was war seine Bedeutung für den Zusammenhalt und den Frieden in der Schweiz? Was wäre seine Botschaft zum Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag?
Dem Radiogottesdienst steht Bruderklausenkaplan, Ernst Fuchs, vor. Musikalisch gestaltet wird die Feier von Cornelia Dillier (Orgel) und Walter Dillier (Alphorn). Es erklingen Werke von Hans-Jürg Sommer und Jean Daetwyler für Alphorn und Orgel. Zudem bereichert das Jodelduett «Geschwister Rohrer» den Gottesdienst.
Religiös
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In Zusammenarbeit mit ausgewählten Kirchgemeinden werden jährlich zehn Gottesdienste direkt übertragen.
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14 Folgen
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Folge vom 20.09.2026Römisch-katholischer Gottesdienst zum Bettag aus Sachseln OW
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Folge vom 30.08.2026Evangelisch-reformierter Gottesdienst aus SolothurnIn stürmischen Zeiten wächst die Sehnsucht nach innerer Ruhe und Halt. Der Gottesdienst lädt dazu ein, innezuhalten und Kraft zu schöpfen: mit Geschichten und Impulsen, mit ruhigen Gesängen und dem bewussten Entzünden einer Kerze. Ein Leben ohne Stürme ist nicht realistisch. Umso wertvoller ist die Fähigkeit, in turbulenten Zeiten die Ruhe bewahren zu können. Jesus konnte das. Auch bei Sturm und Wind auf dem See blieb er ruhig und gelassen. Darüber staunten seine Jüngerinnen und Jünger, denn die Fähigkeit, in stürmischen Zeiten Ruhe zu bewahren, gehörte nicht zu ihren Stärken. Im Gottesdienst erzählen der Schauspieler Jens Wachholz und eine Gruppe Jugendlicher solche biblischen Geschichten eindrücklich nach. Pfarrerin Thala Linder greift passende Motive auf und fragt, was in persönlichen Lebensstürmen Halt geben kann. Die Solothurner Kantorei unter der Leitung von Markus Cslovjecsek gestaltet den Gottesdienst musikalisch mit Hagios-Gesängen, die zum stillen Zuhören oder Mitsingen einladen. Begleitet wird sie von Marie-Jo Brancato (Violine), Christoph Sigel (Cello), Andreas Allemann (Oboe) sowie der Organistin der Stadtkirche, Nadia Bacchetta.
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Folge vom 14.05.2026Römisch-katholischer Gottesdienst aus Wil SG40 Tage nach Ostern feiern Christen und Christinnen das Fest Christi Himmelfahrt. Dieses Fest beinhaltet zwei Aspekte: Der Abschied Jesu aus dieser irdischen Welt und sein Eingang in das Himmelreich. Im Zentrum des römisch-katholischen Gottesdienstes aus der Pfarrkirche St. Peter stehen die liturgischen Texte zu Christi Himmelfahrt. Bedeutsam ist dabei der Abschnitt aus der Apostelgeschichte. Dort heisst es: «Als er [Jesus] das gesagt hatte, wurde er vor ihren Augen emporgehoben und eine Wolke nahm ihn auf und entzog ihn ihren Blicken.» (Apg 1,9) Der Abschied Jesu lässt die Menschen in seiner Nachfolge fragend zurück. Wohin wurde Jesus entrückt? Ist dieser Abschied endgültig? Letztlich stellen sich an Christi Himmelfahrt die Fragen nach Orten der Gottesbegegnung. Diakon Walter Kroiss nimmt diesen Gedanken in seiner Predigt auf und fragt nach Orten der Gottesbegegnung und nach Lieblingsorten im Leben und im Glauben. Pfarrer Marjan Paloka steht der Eucharistiefeier vor. Martin Welzel, Hauptorganist der Katholischen Kirchgemeinde Wil und Dozent/Fachbereichsleiter Orgel an der Diözesanen Kirchenmusikschule St. Gallen, übernimmt die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes. Es ertönen Klänge verschiedener Epochen, Improvisationen und Gemeindelieder zum Mitsingen.
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Folge vom 03.04.2026Römisch-katholischer Gottesdienst aus Wangen an der Aare BEAm Karfreitag erinnern Christen und Christinnen an den Tod Jesu. Im Zentrum des Gottesdienstes stehen Texte der Leidensgeschichte Christi. Die Lesungen werden im Gottesdienst als Standbilder von Jugendlichen aus dem Pastoralraum Oberaargau szenisch dargestellt. Der Familiengottesdienst aus der römisch-katholischen Kirche St. Christophorus nimmt prägende Teile der Liturgie zum Karfreitag auf: Passionsgeschichte, Verehrung des Kreuzes und Fürbitten. Seelsorgerin Flavia Schürmann und Religionslehrerin Lavinia Mazzolena Vietri gestalten den Gottesdienst zusammen mit Jugendlichen und Kindern aus dem Pastoralraum Oberaargau. Sie lesen Texte aus der Passion Jesu, stellen biblische Szenen nach und formulieren Fürbitten. Die Dramaturgie des Gottesdienstes zeigt, dass Christinnen und Christen nicht unter dem Kreuz stehen bleiben, sondern im gemeinsamen Hören und Beten ihre Hoffnung auf die Auferstehung – auf Ostern – nähren. Am Karfreitag, dem Todestag Jesu, erklingen traditionell keine Glocken und keine Orgelmusik. Es ist ein Tag der Stille und der Trauer. Ein Streichquartett sowie die Kantorin Janine Bruno gestalten den Gottesdienst musikalisch. Zudem erklingen Gemeindelieder zum Mitsingen.