Im Namen der Ehre wurden und werden Kriege geführt, Menschen ermordet oder Duelle ausgefochten. Aber der Begriff der Ehre ist auch heute noch in unserer Gesellschaft weitaus präsenter als viele meinen. Politiker geben ihr Ehrenwort und Straftaten gegen die Ehre können geahndet werden.
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Folge vom 07.07.2022Ehre - Unverzichtbar oder kontraproduktiv?
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Folge vom 06.07.2022Lebende Götter - Und das Wort ist Fleisch gewordenIm Christentum begegnet uns Jesus als die menschliche Verkörperung Gottes. Die Inkorporierung eines Gottes im Menschen ist jedoch in den religiösen Vorstellungen der Menschen weltweit beileibe kein Einzelfall. (BR 2020)
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Folge vom 06.07.2022Die Geschichte der Menschenwürde - Niemand ist weniger wert als andereWas ist die Menschenwürde? Erst relativ spät fand sie Eingang in Gesetzes- und Verfassungstexte, doch heute gilt sie als höchstes moralisches Gebot der Moderne. (BR 2017)
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Folge vom 05.07.2022Der Reformator Jan Hus - "Die Wahrheit stirbt nicht in Flammen"Im ausgehenden Mittelalter zog ein Reformer gegen Ablasshandel und andere Missstände der Kirche zu Felde. Er forderte die Übersetzung der Bibel in die Umgangssprache und predigte vom notwendigen Ungehorsam des Christen. Dieser Reformer, der ein Jahrhundert vor Martin Luther lebte, war der Prager Jan Hus. Seine Lehre war einfach - und revolutionär: "Die Wahrheit befreit von der Sünde, vom Teufel, vom Tod der Seele." Die Kirche klagte ihn der Ketzerei an und zitierte ihn 1414 vor das Konzil von Konstanz. Wie Martin Luther wurde Jan Hus freies Geleit zugesichert. Wie Martin Luther weigerte Jan Hus sich, zu widerrufen. Hier endet die Parallele. Am 06.07.1415 verurteilte das Konzil den unbequemen Tschechen wegen Ketzerei. Er wurde noch am selben Tag verbrannt und seine Asche in den Rhein gestreut. Die Rufe nach Reform brachte sein Tod nicht zum Verstummen. (BR 2016)