Droht eine schleichende Vergiftung durch Uran?
Droht eine schleichende Vergiftung durch Uran? © Dan Candea / freeimages.com

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Risiko Uran - Die schleichende Vergiftung

Uran ist zwar natürlicher Bestandteil des Bodens, doch kennt man ihn vor allem als Brennstoff für Atomkraftwerke. 2017 wurde Uran im Urin von Patienten sowohl in der Schweiz als auch in Düsseldorf gefunden, woher er stammt ist unklar. Faktisch gelangt der Stoff durch Düngung auf Äcker.

Anfang 2017 fand ein Schweizer Arzt und Wissenschaftler im Urin seiner Patienten teilweise große Mengen Uran. Die gleiche Entdeckung machte ein Arzt in Düsseldorf. Woher der Stoff kam, ist bis heute nicht geklärt worden. 

Klar ist: Durch Phosphatdünger gelangt das radioaktive und giftige Schwermetall auf Äcker und hat somit Möglichkeiten, in den menschlichen Kreislauf zu gelangen. Gleichzeitig nutzt der Mensch trotz der Risiken weiterhin Uran als panzerbrechende Munition.

Teile des Irak, Syriens und des Kosovo wurden infolge dessen damit radioaktiv verseucht, mit verheerenden Folgen für Mensch und Umwelt. Radioaktive Stäube können hoch in die Atmosphäre gelangen und global verteilt werden. Droht eine gegen sich selbst gerichtete Vergiftung für den Menschen?

"Risiko Uran - Die schleichende Vergiftung" im Überblick

Risiko Uran - Die schleichende Vergiftung

von Peter Jaeggi

Sendezeit Mo, 22.01.2018 | 08:30 - 09:00 Uhr
Sendung SWR2 "Wissen"
Radiosendung

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