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Rose Ausländer - Mein Atem heißt jetzt

Am 11. Mai 1901 "im seidigen Grün einer Mainacht" wurde Rose Ausländer in Czernowitz in der Bukowina geboren. Sie starb am 3. Januar 1988 in Düsseldorf. Fast das ganze 20. Jahrhundert umschließt das Leben der Dichterin - zwei Weltkriege, Flucht und Vertreibung, Shoa und Exil.

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Sie wurde zur Nomadin, die, nach dem Verlust der Heimat zwischen Europa und Amerika pendelnd, vergeblich versuchte, sich an einem Ort dieser Erde erneut zu verwurzeln. Einzig die Sprache blieb ihr - "unser verwundetes/geheiltes Deutsch", "Mutter Sprache" wurde ihre Heimat, sie lebte in ihrem "Mutterland Wort". Die "eingebrannten Jahre" der Shoa finden sich als Metatext in all ihren Gedichten. Aber auch Glücksmomente haben Spuren hinterlassen.

Helmut Braun betreute die Lyrikerin von 1975 bis 1988 und besuchte sie während ihrer zehnjährigen selbstgewählten Bettlägerigkeit und Isolation an die 500-mal: jeden Freitag um 18:45 Uhr. Er erzählt aus dem Leben Rose Ausländers und stellt ihr Werk vor. Die Gedichte liest Ulrike Krumbiegel.

Eine Lange Nacht über Rose Ausländer im Überblick

Sendezeit Sa, 14.05.2011 | 00:05 - 03:00 Uhr
Sendung Deutschlandfunk Kultur "Lange Nacht"
Radiosendung