Das beschauliche Iserlohn im Sauerland ist seit Jahrzehnten eine deutsche Eishockey-Hochburg. In den 1980er Jahren versuchte der ECD Iserlohn, an die Spitze der Bundesliga zu kommen. Während die sportlichen Ansätze durchaus vielversprechend waren, mangelte es dem chronisch klammen Klub allerdings immer wieder an den nötigen finanziellen Mitteln. Eine Reise zum libyschen Despoten Muammar al-Gaddafi sollte alles ändern – machte die Situation am Ende aber nur noch schlimmer.
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Unser Podcast „Schattenseiten – Skandale und Verbrechen im Sport“ nimmt euch mit in die dunkelsten Ecken der Sportgeschichte. Alle zwei Wochen kämpfen sich Daniel Becker und Benjamin Stroka durch die Untiefen spektakulärer, schockierender oder kurioser Fälle – damit ihr nach jeder Folge wieder Licht am Ende des Tunnels seht und dabei noch bestens informiert und unterhalten werdet. Ihr habt Fragen oder Anregungen? Dann schreibt uns per Mail an: schattenseiten.podcast@gmail.com
Folgen von Schattenseiten – Skandale und Verbrechen im Sport
107 Folgen
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Folge vom 02.12.2024#91 Libyen im Sauerland – Als Muammar al-Gaddafi den Eishockey-Klub ECD Iserlohn sponsorte
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Folge vom 17.11.2024#90 Tod nach Eigentor – Der Mord an Kolumbiens Nationalspieler Andrés EscobarDie kolumbianische Nationalmannschaft reiste mit hohen Erwartungen zur Fußball-WM 1994 in den USA. Gespickt mit Stars wie Carlos Valderrama, Faustino Asprilla oder Adolfo Valencia gehörten die „Cafeteros“ zu den Geheimfavoriten auf den Titel. Zu Hause hofften die Menschen auf positive Nachrichten, nachdem jahrelang Drogenkartelle die Schlagzeilen bestimmt hatten und Städte wie Medellin zu den gefährlichsten der Welt geworden waren. Doch die WM wurde für Kolumbien zum Debakel. Nach einer Auftaktniederlage leitete ein unglückliches Eigentor von Verteidiger Andrés Escobar im zweiten Gruppenspiel das endgültige Aus ein. Nur wenige Tage nach dem Eigentor wurde Escobar in seiner Heimat mit sechs Schüssen grausam ermordet. Ein Land verfiel in Schockstarre – und die genauen Hintergründe des Mordes sind bis heute ungeklärt.
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Folge vom 27.10.2024#89 Schrei aus Stein – Cesare Maestri und der Mythos Cerro TorreCesare Maestri galt als einer der besten Kletterer der 1950er Jahre. „Die Spinne“, wie der Italiener genannt wurde, ist aber mutmaßlich für einen der größten Skandale in der Geschichte des Bergsteigens verantwortlich. Gemeinsam mit dem österreichischen Eiskletter-Spezialisten Toni Egger nahm er sich im Jahr 1959 vor, den als unbesteigbar geltenden Berg „Cerro Torre“ in Patagonien zu erklimmen. Egger starb bei der Expedition, Maestri überlebte knapp – und behauptete nachher, es vor dem Unglück auf den Gipfel des Berges geschafft zu haben. Doch schon bald kamen Zweifel an seiner Darstellung auf, die bis heute bleiben.
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Folge vom 13.10.2024#88 Der König der Löwen – Mario Cipollini und ein Leben zwischen Eskapaden und ErfolgenMario Cipollini gehört zu den besten, einflussreichsten und erfolgreichsten Sprintern der Radsportgeschichte. Bei den italienischen Tifosi sorgte der „König der Löwen“, wie sie ihn liebevoll nannten, mehr als ein Jahrzehnt lang für Jubelstürme, bei Rennveranstaltern hingegen nicht selten für Sorgenfalten. Mit skurrilen Outfits, Schlägereien vor Rennen oder Nacktfotos auf seinem Lenker brachte er es auch immer wieder auf die Titelseiten und stand im Rampenlicht, wie kein anderer Sprinter vor oder nach ihm. Doch viele seiner Erfolge, vor allem die Fabel-Saison 2002, werden inzwischen von Dopingvorwürfen überschattet.