Wirtschaft
Sei doch nicht besteuert! Folgen
Fabian Walter, alias "Steuerfabi" und Steuerberater Christian Gebert, gehören zweifellos zu den Steuerexperten des Landes. Fabian begeistert seit Jahren Millionen Menschen über die sozialen Netzwerke mit steuerlichen Inhalten. Christian ist Steuerberater und geschäftsführender Gesellschafter bei steuerberaten.de, der Steuerkanzlei für digitale Unternehmen. In dem Podcastformat "Sei doch nicht besteuert!", besprechen und diskutieren Fabian und Christian aktuelle steuerliche Themen. Langweilig wird es trotzdem nicht. Du hast Fragen oder Anmerkungen zu dem Podcast? Dann schreib uns gerne eine E-Mail an: podcast@steuerversum.de
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Folge vom 23.04.2026#191: 2026: Steuern auf Aktien und Kryptowährungen & neues UrteilLuxussportwagen im Betriebsvermögen: Wann erkennt das Finanzamt Ferrari oder Lamborghini tatsächlich steuerlich an – und wann werden die Kosten gestrichen? In dieser Folge analysieren wir die wichtigsten BFH- und Finanzgerichtsentscheidungen zu Luxusautos im Unternehmen und zeigen, warum selbst hohe Umsätze keine Garantie für den steuerlichen Abzug sind. Wir besprechen unter anderem das Urteil des FG München v. 10.10.2022 – 7 K 1693/20, in dem eine GmbH mit rund 372 Mio. EUR Umsatz einen Supersportwagen mit Formel-1-Technologie anschaffte, um Geschäftspartnern bei Rennveranstaltungen ein „Rennfeeling“ zu vermitteln. Das Finanzgericht sah darin unangemessenen Repräsentationsaufwand vergleichbar mit Jagd oder Segeljachten nach § 4 Abs. 5 Nr. 4 EStG. Dem gegenüber steht das Urteil des FG Baden-Württemberg v. 22.12.2014 – 6 K 238/14, bei dem ein Automobilzulieferer einen Supersportwagen steuerlich absetzen durfte, weil das Unternehmen selbst Kohlefaser-Karosseriestrukturen fertigte und damit ein enger betrieblicher Bezug zum Fahrzeug bestand. Außerdem geht es um das Urteil des FG Hamburg v. 11.10.2018 – 2 K 116/18, MwStR 2019, 289, in dem ein Gebäudereinigungsunternehmen einen Lamborghini Aventador LP 700-4 für rund 298.475 EUR kaufte. Die Aufwendungen wurden nicht anerkannt, weil nach Auffassung des Gerichts vor allem das persönliche Affektionsinteresse des Geschäftsführers und dessen Nähe zu Motorsportkreisen im Vordergrund standen. Anders entschied dagegen das FG Hamburg v. 27.9.2018 – 3 K 96/17, MwStR 2019, 284: Dort durfte ein Unternehmer aus der Windenergie-Projektentwicklung einen Ferrari California steuerlich geltend machen, weil Repräsentation in der Branche eine besondere Rolle spielte und das Fahrzeug eine hohe Wertstabilität hatte. Besprochen wird auch das aktuelle BFH Urteil v. 22.10.2024 – VIII R 12/21 zu einem selbständigen Sachverständigen, der einen Lamborghini Aventador für netto 279.831,93 EUR leaste, während privat bereits ein Ferrari 360 Modena Spider vorhanden war. Streitpunkt war insbesondere die Anwendung der 1%-Methode trotz privat vorhandener gleichwertiger Fahrzeuge. Der BFH beanstandete letztlich vor allem das unleserlich geführte Fahrtenbuch. Zusätzlich analysieren wir ältere Grundsatzentscheidungen wie FG Hessen v. 1.10.1998 – 13 K 452/95, BeckRS 1998, 30912347 zum Ferrari 328 GTS eines Steuerbevollmächtigten, BFH v. 19.3.2002 – IV B 50/00, BeckRS 2002, 25000637 zu Ferrari, Porsche, Bentley und Jaguar eines Steuerberaters sowie BFH v. 29.4.2014 – VIII R 20/12, DStR 2014, 1590 zum geleasten Ferrari Spider einer Tierärztin. Dabei zeigen wir, welche Kriterien Gerichte bei Luxusfahrzeugen wirklich anwenden und warum Repräsentation allein häufig nicht ausreicht. Außerdem erklären wir die steuerlichen Folgen der Privatnutzung, die Risiken der 1%-Methode, die Bedeutung eines wirksamen Nutzungsverbots sowie aktuelle BFH-Rechtsprechung zur verdeckten Gewinnausschüttung bei Gesellschafter-Geschäftsführern. Abschließend schauen wir auf Vermietungsmodelle über das Privatvermögen und das Ehegattenvorschaltmodell einschließlich BFH, Urteil v. 27.1.2026 – IX R 4/25 sowie BFH v. 29.9.2022 – V R 29/20 (BStBl 2023 II S. 986). Nähere Informationen zum Podcast und alle bisherigen Folgen findest Du auf unserer neuen Website: https://www.steuer-podcast.de/ Schau gern mal vorbei und stell uns Deine Frage! Du willst deine Einkommensteuererklärung selbst über ELSTER machen, aber dabei keinen Cent liegen lassen? Dann sicher dir das neues Buch: „Sei doch nicht besteuert“ (Erweiterte & aktualisierte Ausgabe 2026) https://amzn.eu/d/0aKeCQmB Mit Widmung: www.rombach.de/steuerfabi Hier findest Du unsere Kontaktdaten, um bei steuerberaten.de Mandant zu werden oder eine einmalige Steuerfrage zu stellen: https://www.steuerberaten.de/kontakt/ Du hast Fragen oder Anmerkungen zum Podcast? Dann schreib uns gerne eine E-Mail an: podcast@steuerversum.de
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Folge vom 13.04.2026#190: Entlastung 2026: 1.000 Euro Krisenbonus und niedrigere Energiesteuern1.000 € steuerfrei und günstiger tanken - was bringt das Entlastungspaket wirklich? Wir erklären kurz Krisenbonus, Steuersenkung und den echten Nettoeffekt. Nähere Informationen zum Podcast und alle bisherigen Folgen findest Du auf unserer neuen Website: https://www.steuer-podcast.de/ Schau gern mal vorbei und stell uns Deine Frage! Du willst deine Einkommensteuererklärung selbst über ELSTER machen, aber dabei keinen Cent liegen lassen? Dann sicher dir das neues Buch: „Sei doch nicht besteuert“ (Erweiterte & aktualisierte Ausgabe 2026) https://amzn.eu/d/0aKeCQmB Mit Widmung: www.rombach.de/steuerfabi Hier findest Du unsere Kontaktdaten, um bei steuerberaten.de Mandant zu werden oder eine einmalige Steuerfrage zu stellen: https://www.steuerberaten.de/kontakt/ Du hast Fragen oder Anmerkungen zum Podcast? Dann schreib uns gerne eine E-Mail an: podcast@steuerversum.de
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Folge vom 07.04.2026#189: Gewerbesteuer 2026: Warum Google-Rechenzentren und Steueroasen über Städte entscheidenDie Gewerbesteuer ist eine der wichtigsten Einnahmequellen der deutschen Kommunen - und zugleich eine der umstrittensten. Mit Einnahmen von rund 75,3 Milliarden Euro im Jahr 2024 und einem Rekorddefizit der Gemeinden von fast 32 Milliarden Euro im Jahr 2025 steht sie im Zentrum finanzpolitischer Debatten. In dieser Episode wird verständlich erklärt, wie die Gewerbesteuer funktioniert - von der Ermittlung des Gewerbeertrags über Hinzurechnungen (z.B. Zinsen, Mieten, Lizenzen) bis hin zum Hebesatz der Gemeinden (durchschnittlich 400 - 440 %). Dabei wird auch aufgezeigt, warum Unternehmen trotz Verlusten Gewerbesteuer zahlen können und weshalb Freiberufler von der Steuer ausgenommen sind. Ein besonderer Fokus liegt auf aktuellen Entwicklungen: der Streit um die Besteuerung von KI-Rechenzentren (z.B. Google-Investition von 5,5 Mrd. € in Hessen), die Problematik der Gewerbesteuerzerlegung sowie geplante Reformen wie ein höherer Mindesthebesatz (280 %). Zudem wird diskutiert, wie sogenannte Gewerbesteueroasen (z.B. Monheim oder Grünwald) funktionieren und welche rechtlichen Grenzen bestehen. Abschließend beleuchtet die Folge die zentrale Frage: Ist die Gewerbesteuer noch zeitgemäß - oder braucht es eine grundlegende Reform im deutschen Steuersystem? Nähere Informationen zum Podcast und alle bisherigen Folgen findest Du auf unserer neuen Website: https://www.steuer-podcast.de/ Schau gern mal vorbei und stell uns Deine Frage! Du willst deine Einkommensteuererklärung selbst über ELSTER machen, aber dabei keinen Cent liegen lassen? Dann sicher dir das neues Buch: „Sei doch nicht besteuert“ (Erweiterte & aktualisierte Ausgabe 2026) https://amzn.eu/d/0aKeCQmB Mit Widmung: www.rombach.de/steuerfabi Hier findest Du unsere Kontaktdaten, um bei steuerberaten.de Mandant zu werden oder eine einmalige Steuerfrage zu stellen: https://www.steuerberaten.de/kontakt/ Du hast Fragen oder Anmerkungen zum Podcast? Dann schreib uns gerne eine E-Mail an: podcast@steuerversum.de
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Folge vom 30.03.2026#188: Geplante Steuererhöhungen: Wen würde es treffen? Umsatzsteuer, Spitzensteuersatz, EhegattenDie geplanten Steuer- und Arbeitsmarktreformen bringen spürbare Entlastungen für 95 % der Steuerzahler – doch wer zahlt am Ende die Rechnung? Im Fokus stehen eine mögliche Einkommensteuerreform, steigende Umsatzsteuer und tiefgreifende Änderungen bei Sozialabgaben, Arbeitsrecht und Altersvorsorge. Diskutiert werden konkrete Zahlen: mehrere hundert Euro Entlastung pro Jahr für breite Bevölkerungsschichten, gleichzeitig Mehrbelastungen von mehreren Tausend Euro für Spitzenverdiener und Personengesellschaften. Kritisch beleuchtet werden die Folgen für Familienunternehmen, Investitionen und mögliche Abwanderungseffekte. Weitere Schwerpunkte sind die geplante Erhöhung der Umsatzsteuer um 2 Prozentpunkte (ca. 15 Mrd. € Mehreinnahmen je Punkt), Reformen beim Ehegattensplitting, Änderungen in der gesetzlichen Krankenversicherung sowie neue Ansätze beim Renteneintritt nach Beitragsjahren. Zusätzlich werden Maßnahmen zur Arbeitsmarktflexibilisierung, steuerfreie Arbeitgeberzuschüsse zur Pendlerpauschale und die Diskussion um eine Übergewinnsteuer analysiert. Auch die steuerliche Belastung von Kraftstoffen (inkl. Energie- und CO₂-Steuer sowie Umsatzsteuer auf Steuern) wird detailliert eingeordnet. Nähere Informationen zum Podcast und alle bisherigen Folgen findest Du auf unserer neuen Website: https://www.steuer-podcast.de/ Schau gern mal vorbei und stell uns Deine Frage! Du willst deine Einkommensteuererklärung selbst über ELSTER machen, aber dabei keinen Cent liegen lassen? Dann sicher dir das neues Buch: „Sei doch nicht besteuert“ (Erweiterte & aktualisierte Ausgabe 2026) https://amzn.eu/d/0aKeCQmB Mit Widmung: www.rombach.de/steuerfabi Hier findest Du unsere Kontaktdaten, um bei steuerberaten.de Mandant zu werden oder eine einmalige Steuerfrage zu stellen: https://www.steuerberaten.de/kontakt/ Du hast Fragen oder Anmerkungen zum Podcast? Dann schreib uns gerne eine E-Mail an: podcast@steuerversum.de