Für die Energiewende wird statt einer Begrünung auf einer ehemaligen Mülldeponie, ein Solarpark bevorzugt. Streit ist vorprogrammiert
Für die Energiewende wird statt einer Begrünung auf einer ehemaligen Mülldeponie, ein Solarpark bevorzugt. Streit ist vorprogrammiert © Patrick Moore / freeimages.com

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Solarpark statt grüner Lunge – Wenn Bürger Opfer bringen sollen

In Seehausen soll eine ehemalige Mülldeponie zum Solarpark umgewandelt werden, aber die Anwohner sind dagegen. Sie unterstützen zwar die Energiewende, wollen jedoch den einzigen grünen Fleck in ihrer Umgebung nicht verlieren. Die Projektplaner haben mit so viel Gegenwehr nicht gerechnet.

Ein kleiner Ort, umgeben von Autobahnen und Industriegebieten, Seehausen genannt. Der einzige grüne Fleck in diesem Gebiet ist eine ehemalige Mülldeponie. Doch nun soll auf dieser Fläche ein Solarpark errichtet werden - Photovoltaikplatten statt Büschen und Bäumen.

Die Bewohner von Seehausen finden die Energiewende zwar wichtig, aber nicht auf Kosten des einzigen Grüns in der Umgebung. Für die Projektplaner war so viel Gegenwehr überraschend. Ein Dilemma, das an vielen Orten existiert. Diese Reportage beschreibt das Tauziehen zwischen unvereinbaren Interessen, die beide berechtigt sind.

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Solarpark statt grüner Lunge – Wenn Bürger Opfer bringen sollen

von Natalie Putsche

Sendezeit Mi, 13.12.2023 | 15:05 - 15:30 Uhr
Sendung SWR Kultur "Leben"
Radiosendung