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Politik

Streitkräfte und Strategien

Euer Podcast zum Krieg in der Ukraine – auch mit dem Blick auf andere Krisen und Kriege in der Welt. Jeden Dienstag und Freitag ab 16.30 Uhr. Die langjährigen ARD-Korrespondent:innen Anna Engelke, Stefan Niemann, Kai Küstner und Astrid Corall sprechen mit sicherheitspolitischen Expert:innen über die neue Weltordnung und Europas Antwort auf die Machtinteressen der USA, Russlands und Chinas. Fragen und Anregungen zum sicherheitspolitischen Podcast: streitkraefte[at]ndr.de Weitere Interviews und Hintergründe: https://www.ndr.de/nachrichten/info/sendungen/streitkraefte_und_strategien/index.html

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Folgen von Streitkräfte und Strategien

543 Folgen
  • Folge vom 05.05.2026
    Trumps Wut trifft Deutschland (mit Claudia Major)
    Als “extrem beunruhigend” beschreibt die Politikwissenschaftlerin Claudia Major den von US-Präsident Trump angekündigten Abzug von (mindestens) 5.000 Soldaten aus Deutschland, vor allem aber die Nicht-Stationierung von Tomahawk-Marschflugkörpern und Hyperschallwaffen. Diese hätten die Europäer bislang nicht, insofern “schwächt dies die konventionelle Abschreckung der NATO und reißt eine Fähigkeitslücke”, so Claudia Major im Interview mit Kai Küstner. Das Vorenthalten der Mittelstreckenraketen hält Major aber nur für ein Symptom eines viel größeren Problems: dem Auseinanderdriften von USA und Europa. Man könne die Politik Trumps aber nicht ändern, diagnostiziert sie, deshalb sollten sich die Europäer darauf konzentrieren, “militärisch handlungsfähiger” zu werden.  Stefan Niemann beschreibt die Lage im Nahen Osten, wo in der Straße von Hormus die Spannungen wieder zunehmen. Die von Präsident Trump angekündigte Eskortierung ausgewählter Handelsschiffe durch US-Kriegsschiffe hat begonnen. Dabei gab es Angriffe durch Schnellboote des iranischen Regimes, angeblich auch Raketentreffer auf einem US-Zerstörer und die Versenkung von sechs iranischen Booten. Ob es für die in der Meerenge festsitzenden Handelsschiffe nun einen sicheren Weg durch omanische Küstengewässer gibt, bleibt genauso offen wie der Fortgang der von Pakistan vermittelten Friedensgespräche. Unabhängig davon ist das Minenjagdboot Fulda mit etwa 40 Soldaten in Richtung Mittelmeer aufgebrochen. Die Marine soll später helfen, möglicherweise in der Straße von Hormus verlegte Minen zu räumen. Zunächst muss aber eine stabile Waffenruhe gewährleistet und ein internationales Mandat erteilt sein.  In der Ukraine gehen die russischen Angriffe auf die Zivilbevölkerung weiter. Militärisch kommen die Aggressoren kaum noch voran, verlieren erstmals seit drei Jahren wieder ukrainisches Territorium. Ukrainische Drohnen bedrohen nun auch Moskau, wenige Tage vor der traditionellen Parade zum Jahrestag des Sieges der Sowjetunion über Nazi-Deutschland. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Interview mit Claudia Major, Vizepräsidentin für Transatlantische Sicherheitsinitiativen German Marshall Fundhttps://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3246728.htmlKanzler Merz zu Trumps Ärger über Deutschland bei Caren Miosga in der ARDhttps://www.ardmediathek.de/video/caren-miosga/ein-jahr-kanzler-wie-schwer-ist-regieren-herr-merz/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS8zZGFlMGExZS01MGYwLTQyZTYtYTc3Yy00MmFlZTQzNzVjZDBfZ2FuemVTZW5kdW5n Was Zurückhalten von Tomahawk & Co für Deutschland bedeuten könntehttps://www.tagesschau.de/inland/kiesewetter-usa-abzug-truppen-deutschland-100.html Podcast-Tipp: ARD Radiofeature: “Kampf der Geheimhaltung: Doku über Julian Assange, WikiLeaks und die Pressefreiheit”https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:section:7082323e515e82ae/Alle Folgen von "Streitkräfte und Strategien"https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
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  • Folge vom 28.04.2026
    Trump stolpert am Golf - Putins Vorteil (mit Michael Thumann)
    Der Konflikt zwischen den USA und dem Iran ist festgefahren. Die Straße von Hormus ist weiterhin zu, neue Verhandlungen stehen nicht an. Die USA und Iran sprechen nur übereinander, aber nicht miteinander, erklärt Astrid Corall. Ein neuer Vorschlag aus Teheran dürfte in den USA kaum auf Zustimmung stoßen, sieht er doch vor, dass über das iranische Atomprogramm erst zu einem späteren Zeitpunkt entschieden werden soll. Friedrich Merz wirft den USA eine fehlende Strategie vor. Eine ganze Nation werde von der iranischen Staatsführung gedemütigt, erklärte der Bundeskanzler bei einer Veranstaltung. Astrid fasst außerdem die aktuelle Situation im Libanon sowie in der Ukraine zusammen und sie schaut auf die neuesten Rüstungsausgaben, die laut dem Stockholmer Friedens-Forschungsinstitut Sipri 2025 einen neuen Höchststand erreicht haben. Über die Lage im Nahen Osten spricht Kai Küstner auch mit Michael Thumann. Der Korrespondent der ZEIT war lange in Istanbul und berichtet jetzt über Russland. Er sieht Teheran am längeren Hebel. US-Präsident Trump habe dem Regime ein gigantisches Geschenk gemacht hat, in dem er es "unwiderruflich zum Schleusenwärter an der Straße von Hormus gemacht" habe. Damit hätten die Iraner ein Mittel in der Hand, das sie immer wieder einsetzen können. Thumann erläutert, wie Russland den Iran unterstützt, bis zu welchem Grad Machthaber Putin vom Krieg im Nahen Osten profitiert und wie es derzeit in Russland selbst aussieht. Man habe es mit einer echten Wirtschaftskrise zu tun, sagt der Buchautor. Trotz des jüngsten Unmuts und öffentlicher Kritik von Bloggerinnen und Bloggern an Putin, glaubt Thumann aber nicht, dass deshalb Putins System ins Wanken gerät. Er analysiert die wirtschaftliche Lage in Russland und den Zustand der Opposition und erklärt, warum wir einem Frieden in der Ukraine nicht nähergekommen sind.Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.deInterview mit Buchautor und ZEIT‑Korrespondent Michael Thumannhttps://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3240182.htmlKarten für die Kino-Preview “Die Russlandroute” am 6. Maihttps://www.ndr.de/russlandroute11KM - der tagesschau-Podcast: Prompt, Klick, Angriff? Wie KI den Krieg veränderthttps://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:ec501f6465629aa8/Stabile Zeitenlage – neues tagesschau-YouTube-Format (diesmal zu Krieg u KI)https://www.youtube.com/watch?v=3x22o46db88&t=2sPodcast-Tipp: CHEATS – Wer zerstört Counter-Strike? https://www.ardsounds.de/sendung/urn:ard:show:16d7f8950e911f8c/Alle Folgen von "Streitkräfte und Strategien"https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
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  • Folge vom 24.04.2026
    Neue Militärstrategie - schützt sie vor Putin? (mit Sönke Neitzel)
    Es ist eine Premiere: Erstmals hat Deutschland eine Militärstrategie. Im Schwerpunkt dieser Ausgabe von Streitkräfte und Strategien analysiert der Militärhistoriker Sönke Neitzel im Gespräch mit Host Kai Küstner das größtenteils geheime Papier. Im Zusammenhang mit dem veröffentlichten Teil spricht Neitzel von Ambitionslosigkeit und er wünscht sich mehr Tempo. Er sei weiterhin skeptisch, was die Reformfähigkeit der Bundeswehr betrifft. „Wir müssen neu denken“, so Neitzel. Das aber falle der militärischen und auch politischen Führungsebene schwer: “Als ob wir im tiefsten Frieden wären.” Der Professor von der Universität Potsdam plädiert erneut für eine Auswahl-Wehrpflicht in Deutschland und erklärt, warum auf europäischer Ebene dringend eine gemeinsame Rüstungsbeschaffung nötig wäre. Er ordnet darüber hinaus die Bedrohung der NATO-Staaten durch Russland ein: Man dürfe das Land nicht unterschätzen – auch wenn die russische Armee in der Ukraine nicht wie geplant vorankomme. Außerdem blickt der Historiker mit Kai auf die Straße von Hormus. Den militärischen Sinn einer deutschen Marine-Mission an der Meerenge stellt Neitzel in Frage. Es sei denn, diese sei absolut notwendig, um Trump in der NATO zu halten Ein Ende der Blockade der Straße von Hormus zeichnet sich genau so wenig ab wie eine neue Verhandlungsrunde zwischen dem Iran und den USA, erklärt Stefan Niemann. US-Präsident Trump greife erneut zu martialischen Drohungen gegenüber dem Regime in Teheran, bei dem man laut Experten allerdings nicht so recht weiß, wer das Sagen hat. Stefan fasst die Lage im Nahen Osten zusammen und geht der Frage nach, wie sich die Bundesregierung in diesem Konflikt positioniert. Er berichtet über die direkten Gespräche auf Botschafterebene zwischen Israel und dem Libanon in Washington. Positive Nachrichten kommen für die Ukraine aus Zypern: beim informellen EU-Gipfel haben die Staats- und Regierungschefs endgültig grünes Licht für einen 90-Miliarden-Euro-Kredit gegeben und ein neues Sanktionspaket gegen Russland beschlossen. Die russische Armee setzt ihre Drohnenangriffe auf die Ukraine fort, die wehrt sich mit Angriffen gegen die russische Energieinfrastruktur. Als Vermittler bringt sich derweil die Türkei ins Spiel – und bemüht sich um eine Wiederbelebung der Friedensverhandlungen. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Das ganze Interview mit dem Militär-Historiker Sönke Neitzel: https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3236590.html Pistorius-Pressekonferenz zur neuen Militärstrategie: https://www.ardmediathek.de/video/phoenix-vor-ort/pistorius-neue-militaerstrategie-der-bundeswehr/phoenix/Y3JpZDovL3Bob2VuaXguZGUvNTE5NDc4NA Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien” https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Podcast-Tipp: Der KI-Podcast: https://www.ardsounds.de/sendung/der-kipodcast/urn:ard:show:65505255c703e51e/
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  • Folge vom 21.04.2026
    Trump unter Zugzwang (mit Julia Weigelt)
    Wie geht es im Nahen Osten weiter? Kommt es zu einer zweiten Verhandlungsrunde zwischen dem Iran und den USA? Und setzt US-Präsident Trump diesmal seine Drohung um, bei einer ausbleibenden Vereinbarung den Iran zu "zerstören"? Es gibt viele Fragen, ein ständiges Hin und Her, eine "wahnsinnige Achterbahnfahrt", wie es Host Stefan Niemann in der aktuellen Folge von Streitkräfte und Strategien ausdrückt. Kai Küstner fasst die aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten zusammen. Weil die Straße von Hormus blockiert bleibe, gerate Donald Trump zunehmend unter Zugzwang. "Er hält wenig Trümpfe in der Hand, trotz der militärischen Überlegenheit." Kai blickt auf die Lage im Libanon und die Situation in der Ukraine. Präsident Selenskyj bemängelt, dass die US-Regierung die Sanktionserleichterungen gegenüber Russland verlängert hat. Und er beklagt es als "respektlos", dass die US-Unterhändler Witkoff und Kushner zwar immer wieder Moskau, aber noch nie die Ukraine besucht hätten. Neue Verhandlungen zwischen Ukraine und Russland sind nicht in Sicht. An der Front rückt die russische Armee zwar vor, aber sehr viel langsamer als im vergangenen Jahr.Im Schwerpunkt dieser Folge geht es um kollektive Traumata, ein Thema, mit dem sich Julia Weigelt intensiv beschäftigt hat. Was Menschen durch Kriege erleiden, kann noch die Generationen nach ihnen belastend prägen. Zum Beispiel in der Ukraine. Julia erklärt, wie individuelles und kollektives Trauma zusammenhängen, welche Auslöser und Symptome es gibt und wie Strategien zum Umgang damit aussehen. Außerdem blickt Julia auf Deutschland, wo Menschen mit Fluchterfahrungen und Traumata zu kämpfen haben.Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Transgenerationales Trauma (LMU München)https://www.lmu.de/de/newsroom/newsuebersicht/news/traumata-schweres-erbe-006a5f70.html#:~:text=Das%20Trauma%20der%20Flucht:&text=Aus%20heutiger%20Sicht%20ist%20es,traumatischen%20Erfahrung%20an%20nachfolgende%20Generationen.Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung in Berlinhttps://www.flucht-vertreibung-versoehnung.de/ Trump aus Krisensitzungen ausgeschlossen laut WSJhttps://www.wsj.com/politics/national-security/trump-public-bravado-private-fear-59814dcaPodcast-Tipp: Machtfragen – Das sicherheitspolitische Updatehttps://www.ardsounds.de/sendung/urn:ard:show:538f5e6323217a4b/Alle Folgen von "Streitkräfte und Strategien"https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
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