Friedrich Liechtenstein heißt eigentlich Hans-Holger und ist gelernter Puppenspieler
Friedrich Liechtenstein heißt eigentlich Hans-Holger und ist gelernter Puppenspieler © Universal Music

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Supersexy, supereasy, supergeil - Friedrich Liechtenstein im Gespräch

Der Musiker und Künstler Friedrich Liechtenstein galt in Berlin lange als Geheimtipp - bis ihn der Werbespot "Supergeil" für eine Supermarktkette schlagartig bekannt machte. Der Mann mit der tiefen Barry-White-Stimme und den lackierten Nägeln betrachtet sich selbst als eine Art Kunstwerk.

Als er in der DDR geboren wurde, hieß er Holger. Jetzt ist er Friedrich Liechtenstein. Der mit der tiefen Stimme aus dem millionenfach geklickten Edeka-Werbespot im Internet.

Wie er sich selbst neu erfunden hat, beschreibt der Mann mit den lackierten Fingernägeln in seinem Buch: "Super. Mein Leben".

Die Kunstfigur Friedrich Liechtenstein existiert erst seit 2003. Dahinter verbirgt sich jemand, der gelernter Puppenspieler ist. Die DDR, in der er aufwuchs, komme ihm heute vor "wie ein schlechter Zoo", in dem nichts funktionierte und alles grau war, sagt Liechtenstein.

Sich selbst empfinde er jetzt vor allem als Zuschauer, deshalb seine dunkle Sonnenbrille. Und er verstehe sich als Kunstwerk und Künstler zugleich. Ein Mitschnitt von der lit.Cologne.

Friedrich Liechtenstein im Gespräch im Überblick

Sendezeit Do, 11.06.2015 | 23:05 - 00:00 Uhr
Sendung WDR 3 "WDR 3 open: WortLaut"
Radiosendung