Seit dem terroristischen Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 zieht der Nahostkonflikt tiefe Risse durch Deutschland – aktuell diskutiert das Land nach der Berlin-Wahl heftig über Antisemitismus, vor allem bei der Linken. Wie aber blicken jüdische Menschen auf diese Debatten in Deutschland? Sie stellen mit über 200.000 Menschen die drittgrößte jüdische Gemeinschaft Europas und sind sich dabei zugleich nicht immer einig. Was heißt es also heute, jüdisch zu sein – in dem Land, das den Holocaust begangen hat? Wie denken sie über die aktuelle Antisemitismus-Debatten in Politik und Gesellschaft? Norbert Lang diskutiert mit Nelly Eliasberg –Sprecherin des Vereins WerteInitiative jüdisch-deutsche Positionen, Berlin; Emilia Roig – Politikwissenschaftlerin und Autorin, Berlin; Tom Uhlig – Antisemitismusforscher an der Hochschule RheinMain, Wiesbaden
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Im SWR Kultur Forum diskutieren wir über Gott und die Welt, über Fußball und den Erdball. Unsere Gäste kommen aus Wissenschaft, Literatur und Kultur – und manchmal auch aus der Politik.
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Folge vom 06.10.2026Zwischen Alltag und Nahostkonflikt – Was bedeutet Jüdischsein heute?
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Folge vom 05.10.2026Das Ende der 35-Stunden-Woche? – Tarifverhandlungen in der WirtschaftskriseIn Deutschland zu produzieren ist zu teuer, sagen die Unternehmen. VW hat jetzt aus dem Grund Tarifverträge gekündigt. Mercedes will, dass die Beschäftigten nicht mehr 35 Stunden pro Woche arbeiten, sondern mehr – bei gleichem Gehalt. Viele Mitarbeitende und auch die IG Metall aber wollen an der 35-Stunden-Woche festhalten. Ist das noch zeitgemäß? Welche Rolle werden Arbeitszeit und Lohnkosten in der anstehenden Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie spielen? Welche Auswirkungen hat das Ergebnis auf die 3,7 Millionen Mitarbeitenden der Branche und auf alle anderen Beschäftigten? Geli Hensolt diskutiert mit Lisa Nienhaus – Süddeutsche Zeitung, stellvertretende Leiterin Meinungsressort; Frank Schwope – Automotive Consultant und Lehrbeauftragter der FHM Berlin; Marlene Zscherper – Ökonomin und Publizistin
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Folge vom 02.10.2026Demokratie unter Druck – Was wird aus der „vierten Gewalt“?Rechtsruck, Desinformation, Sparzwang: (Journalistische) Medien sollen unter anderem Politik kontrollieren, verlieren aber selbst an Vertrauen. Viele Menschen informieren sich gar nicht mehr über Medien, die journalistisch arbeiten und sich einem Pressekodex verpflichtet fühlen. Wie können sie das Vertrauen der Menschen zurück – oder überhaupt erst mal gewinnen? Wie unabhängig können Redaktionen überhaupt noch arbeiten, wenn Budgets schrumpfen und Algorithmen mitbestimmen, was wir sehen? Und wie lässt sich die Zukunft einer „vierten Gewalt“ gestalten? Eva Röder diskutiert mit Joachim Dorfs – Chefredakteur der Stuttgarter Zeitung/Stuttgarter Nachrichten; Prof. Dr. Kai Gniffke – Intendant des SWR; Elena Kountidou – Geschäftsführerin der Neuen deuten Medienmacher*innen
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Folge vom 01.10.2026Franz von Assisi – Der Heilige für HeutigeVor 800 Jahren starb Franziskus. Sein Leben, sein Vorbild, seine Ideen prägen uns bis in unsere Zeiten und wahrscheinlich werden sie uns auch überdauern. Er hat den Ruhm nicht gesucht, aber der Ruhm hat ihn gefunden. Warum ein bettelarmer Wanderprediger im 13. Jahrhundert die Kirche in Frage stellte und aktuell die Klimabewegung inspiriert. Thomas Ihm diskutiert mit Sr. Dr. Katharina Ganz –Franziskanerin, ehemalige Generaloberin der Oberzeller Franziskanerinnen und künftige Präsidentin des Deutschen Caritasverbandes; Prof. Dr. Annette Kehnel – Historikerin, Universität Mannheim; Alois Prinz – Autor Hörtipp: Franz von Assisi – Radikaler Prophet der Armut https://1.ard.de/das-wissen_Franz-von-Assisi?=pforum