Spätestens mit Dan Browns Vatikan-Thriller haben es die „Illuminati“ zu zweifelhafter Berühmtheit gebracht, wer bei Youtube nach den Illuminaten sucht, wird Zeuge einer gigantischen Weltverschwörung, bei der angeblich die „Erleuchteten“ bis heute ihre Finger im Spiel haben: Französische Revolution, Zweiter Weltkrieg, 9/11, Corona-Pandemie. Das alles soll der geheimnisumwitterte Orden aus dem 18. Jahrhundert angezettelt haben. Aber über wen und was reden wir da eigentlich? 1776 ist der Orden der Illuminaten gegründet worden, rund zehn Jahre später war es mit ihm auch schon wieder vorbei. Wie erklärt sich also der gewaltige Nachhall bis heute? Worum ging es den Illuminaten, und warum sind 250 Jahre nach ihrem kurzen Auftritt in der Weltgeschichte die Fake-Erzählungen nicht aus der Welt zu kriegen? Gregor Papsch diskutiert mit Prof. Dr. Marian Füssel – Historiker, Universität Göttingen; Dr. Markus Meumann – Leiter der Arbeitsstelle Illuminatenforschung, Universität Erfurt; Prof. Dr. Stefanie Stockhorst – Literaturwissenschaftlerin, Universität Potsdam
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Im SWR Kultur Forum diskutieren wir über Gott und die Welt, über Fußball und den Erdball. Unsere Gäste kommen aus Wissenschaft, Literatur und Kultur – und manchmal auch aus der Politik.
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Folge vom 20.04.2026Geheimbund oder Staatsverschwörer – Wer waren die Illuminaten?
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Folge vom 17.04.2026Popstars auf der Leinwand – Warum sind Musik-Biopics so erfolgreich?In einer Woche startet „Michael“ in den Kinos, die Filmbiografie von Michael Jackson. Bruce Springsteen, Bob Dylan, Robbie Williams, Amy Winehouse, Leonard Bernstein waren kürzlich erst dran: Seit dem Erfolg von „Bohemian Rhapsody“ über Queen und Freddie Mercury sind Musik-Biopics enorm beliebt. Wie funktionieren diese Filme? Haben sie dokumentarischen Wert, erzählen sie authentisch ein Stück Geschichte – oder doch nur unterhaltsame Stories, mit denen ein Musikkatalog vermarktet wird? Und werden uns die Popstars bald genauso nerven wie vor ihnen die Superhelden? Bernd Lechler diskutiert mit Dr. Laura Niebling –Medienwissenschaftlerin, Uni Regensburg; Wolfgang M. Schmitt – Filmkritiker; Jenni Zylka –Kulturjournalistin
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Folge vom 16.04.2026Auf den Spuren der Vorfahren – Was macht die Ahnenforschung attraktiv?Wer war mein Ur-Opa wirklich? Wie haben die Großeltern meiner Großeltern gelebt? Immer mehr Menschen, vor allem Jüngere, interessieren sich für ihre familiäre Herkunft. Ahnenforschungsvereine und Plattformen boomen. Was bringt jemanden dazu, das Leben und Wirken seiner Vorfahren zu ergründen? Auf welche Hindernisse stoßen die Betreffenden bei ihrer Suche? Und: Was sagt das Interesse an der Ahnenforschung über die Bedeutung von Identität im Hier und Jetzt? Doris Maull diskutiert mit Andrea Bentschneider – Genealogin und Gründerin der Forschungsagentur „Beyond History“; Henning Sußebach – Autor und ZEIT-Journalist; Alexander Alberts-Dakash – DNA-Detektiv
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Folge vom 13.04.2026Schicksalswahl in Budapest – Wohin steuert Ungarn?Seit 16 Jahren hat Ministerpräsident Viktor Orbán die Macht in Ungarn fest im Griff. In dieser Zeit hat er ein autoritäres Regierungssystem aufgebaut, das er selbst „illiberale Demokratie“ nennt. Gegen Migration, für Heimat, Familie, Christentum – Orbáns nationalistischer Kurs hat Ungarn zum Sehnsuchtsort der globalen Rechten gemacht. Sein Herausforderer bei der Wahl am 12. April, Péter Magyar, will Schluss machen mit dem „Orbánismus“, das Land von Korruption befreien und fest in Europa verankern. Von einer historischen Abstimmung ist die Rede, bei der sich nicht nur die Zukunft Ungarns, sondern auch das Schicksal der EU entscheidet. Michael Risel diskutiert mit Dr. Kai-Olaf Lang – Stiftung Wissenschaft und Politik; Prof. em. Dr. Werner Patzelt – Politikwissenschaftler; Dr. Petra Thorbrietz – freie Journalistin und Autorin