Die Französin Annie Ernaux hat mit ihrer autofiktionalen Literatur das Schreiben anderer Autorinnen und Autoren maßgeblich geprägt, auch in Deutschland. Seit Ernaux 2022 mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet wurde, veröffentlicht der Suhrkamp Verlag auch ihre früheren Texte auf Deutsch. Jetzt ist "Die Besessenheit" erschienen, ein schmaler Roman aus dem Jahr 2002.
Rezension von Dina Netz
Kultur & Gesellschaft
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908 Folgen
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Folge vom 16.08.2025Annie Ernaux – Die Besessenheit
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Folge vom 16.08.2025„Irgendwann habe ich gemerkt, wie Protein-besessen diese Welt eigentlich ist“Verena Keßler legt ihren neuen Roman zwischen Hantelbank und Hüttenkäse an: „Gym“, eine gegenwärtige Erzählung über Körper und Leistungsdruck. Rezension von Nina Wolf
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Folge vom 14.08.2025Rie Qudan – Tokio Sympathy TowerIn Tokyo wird ein neues Gebäude für Straftäter errichtet – der „Tokyo Sympathy Tower“. In diesem dürfen Leicht- wie Schwerverbrecher ein recht beschauliches Leben führen. Das Gebäude plant die ehrgeizige Architektin Sara Makina. Doch mit den Moralvorstellungen im heutigen Japan, dem steten Einfluss des Englischen und mit ChatGPT hat die Architektin einige Probleme. Mit „Tokyo Sympathy Tower“ – ein Roman voll Witz, Ironie und Tiefsinn – gewann die Autorin Rie Qudan den renommierten Akutagawa-Preis – vergleichbar mit unserem Büchner-Preis. Rezension von Andreas Puff-Trojan
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Folge vom 11.08.2025Jean-Baptiste Andrea – Was ich von ihr weißHier ist alles in Stein gemeißelt: die Kunst ebenso wie die gesellschaftlichen Verhältnisse. Jean-Baptiste Andrea erzählt vom Aufstieg eines Genies und von dessen Lebensfreundschaft mit einer Frau, die sich nicht in die Rollenerwartungen fügen will. Rezension von Wolfgang Schneider