In seinem Debutroman „Die Kompromisse“ zeichnet Florian Dietmaier den Lebensweg eines österreichischen Diplomaten namens Peter nach. Peter ist zeitlebens kompromissbereit, was bedeutet, dass er seine eigene Identität oft in Frage stellen muss. Äußerst klug kontrastiert der Autor nationale Identität mit einer global agierenden Welt.
Rezension von Andreas Puff-Trojan.
Kultur & Gesellschaft
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Folge vom 10.04.2024Florian Dietmaier – Die Kompromisse
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Folge vom 09.04.2024Roger Van de Velde – Knisternde Schädel„Knisternde Schädel“ – das sind zwanzig kurze Erzählungen über die Insassen in einer psychiatrischen Anstalt in Belgien in den 1960er Jahren. Der Autor, Roger Van de Velde, verbrachte selbst als Patient viele Jahre in solchen Einrichtungen. Seine Geschichten berichten teils humorvoll, teils ernüchternd von absurden Szenen und skurril wirkenden Insassen einer uns normalerweise unzugänglichen Welt. Rezension von Martin Grzimek.
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Folge vom 08.04.2024Xita Rubert – Die UnordentlichenEin englisches Ehepaar kommt nach Nordspanien, denn der Mann soll dort einen Preis erhalten. Das Wiedersehen mit spanischen Freunden gerät zu einem Treffen mit Hindernissen. Der schöne Schein der Normalität und der manchmal schmale Grat zwischen Kunst und Wahnsinn – darum geht es in dem Debütroman „Die Unordentlichen" der Spanierin Xita Rubert. Rezension von Victoria Eglau.
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Folge vom 07.04.2024SWR Bestenliste April mit Büchern von Anne Weber, Valerie Fritsch u.a.Viel Lob und Kritik im Detail: Martina Läubli, Beate Tröger, und Gerrit Bartels diskutierten vier auf der SWR Bestenliste im April verzeichneten Werke im gut besuchten Friedrichshafener „Kiesel“. Auf dem Programm standen mit „James“ von Percival Everett eine gewagte Überschreibung von Mark Twains Abenteuergeschichten rund um Huckleberry Finn, mit „Ich stelle mich schlafend“ ein symboldichter und zugleich drastischer Roman über Femizide, mit „Zitronen“ die kaltschöne Abrechnung eines jungen Mannes, der von der eigenen Mutter misshandelt wurde, sowie mit „Bannmeilen“ ein „Roman in Streifzügen“ über die ruppigen Verhältnisse in den Pariser Banlieues, in denen die französische Kolonialgeschichte immer präsent ist. Aus den vier Büchern lasen Antje Keil und Sebastian Mirow. Moderation: Carsten Otte.