Monika Helfer erzählt in ihren Romanen „Die Bagage“, „Vati“ oder „Löwenherz“ ungeschönt von ihrer verlustreichen Lebensgeschichte. Das Haus in Hohenems ist voll von Erinnerungen und Geschichten. Ein Blick in das Leben der Carl-Zuckmayer-Preisträgerin.
Bitte melde dich an oder registriere dich, um fortfahren zu können.
Kultur & Gesellschaft
SWR2 Kultur Aktuell Folgen
Welche Bücher sind neu, was läuft im Kino, wie sieht die Festivalsaison aus und worüber diskutieren Kulturwelt und Kulturpolitik? Im Podcast SWR Kultur Aktuell widmen wir uns täglich den Nachrichten, mit Hintergründen, Gesprächen, Kritiken und Tipps. Damit Sie nichts Wichtiges mehr verpassen! Zur Sendung in der ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/swr2-kultur-aktuell/12779998/
Folgen von SWR2 Kultur Aktuell
107 Folgen
-
Folge vom 16.01.2026Zuckmayer-Medaille an Autorin Monika Helfer: „Ich denke, es gibt nichts Wichtigeres als Familie“
-
Folge vom 16.01.2026Von „Twin Peaks“ zu „Stranger Things“: Der lange Schatten von David LynchDavid Lynch brachte 1990 das Mysteriöse ins US-Fernsehen und schuf mit „Twin Peaks“ ein ganz neues Seriengenre. Sein subtiler Horror hinter Kleinstadtfassaden wirkt bis heute nach. Auch der Welterfolg von „Stranger Things“ wäre ohne ihn nicht denkbar.
-
Folge vom 15.01.2026Ingmar Stadelmann - Darf man über Faschismus lachen?Ingmar Stadelmann ist einer der besten Stand-up-Comedians in Deutschland. Das behauptet kein geringerer als Comedy-Urgestein Thomas Hermanns.
-
Folge vom 15.01.2026„Es ist ein einziges Warten“ - Der Künstler Mehrdad Zaeri sorgt sich um die Menschen im IranSeit mehr als zwei Wochen werden Proteste im Iran brutal niedergeschlagen, Kontakte nach außen sind fast vollständig gekappt. In SWR Kultur am Mittag schildert der Künstler Mehrdad Zaeri aus Mannheim, was diese Zeit für ihn bedeutet: „Es ist ein einziges Warten und Bangen, ob die Menschen, die zu mir gehören, überhaupt noch am Leben sind.“ Seit der Internetblockade hat er keinen direkten Kontakt mehr zu Familie und Freunden im Iran. Nachrichten über Umwege Informationen erreichen ihn nur noch bruchstückhaft. „Manchmal geht es über fünf Ecken“, sagt Zaeri. Einzelne Lebenszeichen kommen über Exil-Iranerinnen und Exil-Iraner, über Bekannte mit Satelliten-Internet oder heimlich verschickte Videos. Besonders erschüttert hat ihn eine letzte Nachricht einer befreundeten Journalistin aus Teheran. Indirekt wird darin deutlich: Die aktuellen Proteste seien kein politisches Projekt mehr, sondern ein Kampf ums nackte Überleben. An Kunst ist kaum zu Denken Auch die Kulturszene sei nahezu zum Stillstand gekommen. „Wenn eine Gesellschaft ums Überleben kämpft, bleibt keine Energie für Kunst“, sagt Zaeri. Angst, Armut und Repression zerstören kreative Räume. Hoffnung gebe es dennoch, nach 40 Jahren Diktatur. Aber sie sei müde geworden. „Die Menschen im Iran entscheiden, wann es endet“, sagt er. Für die Exilgemeinschaft bleibt primär eines: aufmerksam bleiben und nicht wegsehen.