Spotify und Co haben die Art und Weise, wie wir Musik konsumieren, völlig verändert. Während wir noch vor wenigen Jahren etliche Gigabyte Musik auf Speichermedien verwalten, kopieren und sichern mussten, haben Musikstreaming-Plattformen ein „All-Inclusive“-Paket entwickelt, das kaum Wünsche offen lässt. Doch gestaltet sich das Geschäftsmodell im Musikstreaming mehr als schwierig: trotz steigender Nutzerzahlen ist die Gewinnschwelle noch immer nicht erreicht. Die Dienste kämpfen mit einer schwierigen Marktstruktur und geringer Unterscheidbarkeit. Zudem steigen erste Stars aus und lassen ihre Stücke aus den Streaming-Katalogen löschen, weil sie die Vergütung durch die Streaming-Anbieter nicht angemessen finden.
Ich spreche mit Martin Weigert über die Musikstreaming-Branche, die Marktstruktur, den möglichen Impact von Apple Music und Zukunftsszenarien.
NachrichtenWirtschaft
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Wie wollen wir die Zukunft der Arbeitswelt gestalten? Bei t3n Arbeit in progress kommen CEOs, Führungskräfte, Coaches und diejenigen zu Wort, die Arbeitsweisen hinterfragen und verbessern wollen. Der Podcast hilft dir, dich in der Arbeitswelt sinnvoll einzubringen und weiterzuentwickeln. Sowohl auf persönlicher, als auch auf unternehmerischer Ebene. Moderiert werden die Episoden von Host Stella-Sophie Wojtczak. Jeden Freitag um 10 Uhr erscheint eine neue Folge.
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Folge vom 12.08.2015Warum Musikstreaming ein so schwieriges Geschäft ist (Folge #2)
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Folge vom 19.07.2015Die Zukunft von Twitter (Folge #1)Twitter hat neben Facebook das Social Web der vergangenen Jahre maßgeblich geprägt und eine enorme kulturelle Bedeutung erlangt. Das Netzwerk hat es aber anders als Facebook noch immer nicht geschafft, profitabel zu sein. So musste Twitter im vergangenen Jahr trotz eines Umsatzwachstums von 70 Prozent noch immer einen Verlust von über 578 Millionen US-Dollar verzeichnen. Hinzu kommt, dass sich das Nutzerwachstum deutlich abgeschwächt hat. Konnte das Unternehmen 2012 noch 66 Millionen neue Nutzer vermelden, waren es 2014 „nur“ noch 47 Millionen. Der Hauptgrund für die Zahlen: Noch immer ist das Netzwerk für viele nicht zugänglich genug. Ich spreche mit Stephan Dörner von der Welt über mögliche Auswege, sinnvolle neue Funktionen, Zukunftsperspektiven und Übernahmeszenarien. Basis unseres Gesprächs ist vor allem der Artikel „What Twitter can be“ von Twitter-Frühinvestor Chris Sacca.