Die Weltraumphysikerin Kathrin Altwegg hat grosse Missionen auf fremde Himmelskörper geleitet. Doch im Studium wurde sie als Frau oft nicht ernst genommen. Haben es Frauen heute leichter? Altwegg ist zu Gast bei Simone Hulliger in der Sommerserie «25 Jahre Tagesgespräch».
Kathrin Altwegg hat in den 1970er Jahren Physik studiert, als einzige Frau in ihrem Jahrgang. Ein Professor habe ihr geraten, sie solle doch Strümpfe verkaufen gehen, ein anderer sagte ihr, er werde ihr in der Prüfung extra einfache Fragen stellen, da Frauen ja Mühe hätten mit Physik. Dennoch hat sie ihren Weg gemacht und rät den Frauen, stets an sich zu glauben.
In der Sommerserie «25 Jahre Tagesgespräch» kommen Persönlichkeiten zu Wort, die in all den Jahren mehrere Male zu Gast waren.
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Die aktuelle Talk-Sendung: Im Tagesgespräch wird das Thema des Tages mit Gästen aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft diskutiert und vertieft.
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Folge vom 09.07.2026Kathrin Altwegg: «Man sagte mir, geh doch Strümpfe verkaufen»
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Folge vom 08.07.2026Kathrin Altwegg: «Bald fällt uns Weltraumschrott auf den Kopf»Aktuell findet ein Wettlauf um die Vorherrschaft auf dem Mond statt. Die Astrophysikerin sieht das kritisch. Sie ist zu Gast bei Simone Hulliger in der Sommerserie «25 Jahre Tagesgespräch». Bemannte Raumfahrt sei für die Forschung nicht zielführend, erklärt Altwegg. Menschliche Spuren würden das Terrain verändern, das könne die Resultate beeinflussen. Auch könnten irdische Mikroben mögliches Leben auf den Himmelskörpern vernichten. Es stelle sich die Frage, welches Leben mehr zähle – das auf der Erde oder das auf fremden Planeten? Kritisch sieht Altwegg auch die zahlreichen Satelliten in der Weltumlaufbahn. Die Forschung gehe davon aus, dass ab 2032 jedes Jahr ein Mensch stirbt, weil ihm Weltraumschrott auf den Kopf fällt.
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Folge vom 07.07.2026Kathrin Altwegg: «Wir verstehen erst fünf Prozent des UniversumDie Weltraumphysikerin Kathrin Altwegg spricht in der Sommerserie «25 Jahre Tagesgespräch» über die grossen Meilensteine der Weltraumforschung der letzten Jahre und ist überzeugt: Dank KI werden wir spannende neue Erkenntnisse gewinnen. Die grossen Teleskope auf der Erde und im All gehören für Altwegg zu den Meilensteinen der letzten 25 Jahre Weltraumforschung. Sie liefern so viele Daten, dass es KI braucht, um sie zu bearbeiten. Gerade im Bereich «dunkle Materie» erwartet sie wichtige neue Erkenntnisse. Denn aktuell verstünden wir nur etwa fünf Prozent des Universums. Kathrin Altwegg ist emeritierte Professorin der Universität Bern, sie ist zu Gast bei Simone Hulliger.
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Folge vom 06.07.2026Kathrin Altwegg: «Die Chance auf Leben im All ist gross»In der Sommerserie «25 Jahre Tagesgespräch» erzählt die Astrophysikerin Kathrin Altwegg von ihrem grössten beruflichen Erfolg: Ihr gelang es, mit der Rosetta-Mission Spuren von Leben auf Kometen nachzuweisen. Sie ist zu Gast bei Simone Hulliger. Als vor 22 Jahren die Rakete mit der Sonde Rosetta in Richtung Komet startete, habe sie vor Aufregung gezittert, erinnert sich Altwegg. Was ihr Messgerät dann an Daten auf die Erde brachte, hat ihre Erwartungen übertroffen. Noch heute ist sie daran, diese auszuwerten. Man wisse nun, dass es auf Kometen Bausteine des Lebens gibt, und darum sei die Chance, dass es anderswo auch Leben gibt, recht gross. In der Sommerserie «25 Jahre Tagesgespräch» kommen Persönlichkeiten zu Wort, die in all den Jahren mehrere Male zu Gast waren. Sie hören zurück in alte Sendungen und spannen den Faden in die Gegenwart: Wie haben sie sich verändert, wie hat sich ihr Fachgebiet entwickelt?