Fritz Langs legendärer Film Metropolis wird 2027 100 Jahre alt. Und obwohl das so lange her ist, wird es nicht still um diesen Stummfilm. In dieser Woche schauen ihn die Mitglieder des SWR Symphonieorchesters jeden Tag und nicht nur ein Mal an – denn sie spielen im Studio die Filmmusik ein. Jeden Tag wird am Sound gefeilt, an rhythmischen Details und natürlich am Großen und Ganzen. Martina Seeber war bei der Produktion dabei.
Klassische MusikKultur & Gesellschaft
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Hier dreht sich alles um Klassik: im Treffpunkt Klassik von SWR2 sprechen wir mit Künstler*innen, berichten über Konzerte und Festivals im Sendegebiet, kommentieren aktuelle Ereignisse im Musikleben, und stellen neue Musik vor. Zur ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/swr2-treffpunkt-klassik/8758432/
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Folge vom 09.07.2026100 Jahre Metropolis: SWR Symphonieorchester spielt Filmmusik ein
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Folge vom 09.07.2026Musikwettbewerbe ohne 1. Preis: Suchen Jurys noch immer Genies?Beim diesjährigen Mahler Competition, dem Dirigier-Wettbewerb der Bamberger Symphoniker, hat die Jury entschieden, keinen ersten Preis zu vergeben. Welchen Sinn haben Wettbewerbe überhaupt, wenn es keinen ersten Preis gibt – und was sagt diese Entscheidung über unsere Erwartung an Musikerinnen und Musiker aus? Diese Fragen stellt sich Hannah Schmidt.
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Folge vom 08.07.2026„Wir brauchen Role-Models“: Warum es noch immer so wenige Dirigentinnen auf Chefposten gibtIn Deutschland gibt es insgesamt 80 Stellen für das Amt eines Generalmusikdirektors oder einer Generalmusikdirektorin, also den musikalischen Chefposten an einem Stadt- oder Staatstheater. Derzeit sind diese Stellen ausnahmslos von Männern besetzt. Woran liegt es, dass aktuell keine einzige Dirigentin dieses Amt innehat? Und was müsste getan werden, damit sich die Verhältnisse ändern? SWR Kultur befragt dazu Frauke Meyer, die vor drei Jahren das Buch „Dirigent*innen im Fokus“ mitherausgegeben hat. Sie plädiert dafür, in Deutschland die Rahmenbedingungen für weiblichen Dirigenten-Nachwuchs zu verbessern und meint: „Wir müssen damit schon in den Musikschulen anfangen und innerhalb des Studiums.“
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Folge vom 08.07.2026Tomi Mäkelä über heilsame, mächtige und sündhafte Töne im Wandel der Zeiten„Wo Musik erklingt, da lass Dich ruhig nieder, böse Menschen kennen keine Lieder“: Das alte Sprichwort klingt zu schön, um wahr zu sein. Und in der Tat: Musik hat nicht nur mit Harmonie zu tun, sondern befeuert auch böse Mächte, dient zur Folter und kann auch psychisch belastend sein. Unter anderem diese Ambivalenz – das zweischneidige Schwert namens Musik – bringt der Musikwissenschaftler Tomi Mäkelä jetzt auf den Punkt: in seinem Buch „Die Schuld des Bossa Nova“. Eine nachdenklich stimmende Lektüre, findet SWR Kultur-Rezensent Torsten Möller.