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Über Tugenden und Laster - Antike und Mittelalter | Teil 1 von 3 Folgen
Platon und Aristoteles verstanden die Tugenden als Charaktereigenschaften, die der Natur, den seelischen Dispositionen jedes Einzelnen angemessen waren. Der Gerechte handelt gerecht, weil er - durch stete Übung, orientiert an großen Vorbildern - gerecht geworden ist, nicht weil er sich jedes Mal dazu entscheidet, gerecht zu handeln.
Die christliche Theologie hat den Tugendkatalog der Antike übernommen, ihm aber eine ganz andere Wertigkeit, vor allem eine andere seelische Qualität gegeben.
Sie orientiert sich an den Ansprüchen von Glaube, Hoffnung und Liebe. Wilhelm Vossenkuhl, Professor für Philosophie aus München, beschreibt im ersten Teil seiner Reise durch die europäische Ideengeschichte diese Veränderungen.
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