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Übersehene Bebop-Meisterin: Die Pianistin Terry Pollard
Die herausragenden musikalischen Fähigkeiten einer bemerkenswert talentierten Pianistin, die heutzutage kaum noch bekannt ist, sind beeindruckend.
Von Ella Fitzgerald bis Charlie Parker, jeder wollte an ihrer Seite musizieren. Trotzdem entschied sich Terry Pollard, Ende 20, ihre berufliche Laufbahn zugunsten ihres Privatlebens zu beenden. Die Werke dieser afroamerikanischen Musikerin sind heute wie ein verborgener Schatz. Geboren 1931 und verstorben 2009, war Terry Pollard als junges Genie berühmt: Bereits mit 15 Jahren hatte die Autodidaktin einen festen Platz in einem Jazzlokal in Detroit. Der Vibraphonist Terry Gibbs war von ihrem außergewöhnlichen Talent überwältigt und nahm sie in sein Ensemble auf. Um weiterhin mit Gibbs zu spielen, lehnte sie sogar Angebote von Charlie Parker ab. Im Jahr 1960 verabschiedete sie sich von der Bühne, hatte bis dahin jedoch nur ein eigenes Album veröffentlicht. Dieses Album präsentiert sie als brillante Vertreterin des Bebop mit präzisen Phrasierungen, einer ausgeprägten Blues-Affinität und einem spielerischen Umgang mit musikalischen Zitaten.
Übersehene Bebop-Meisterin: Die Pianistin Terry Pollard im Überblick
| Sendezeit | Fr, 20.11.2026 | 22:05 - 22:50 Uhr |
| Sendung | Deutschlandfunk "Radionacht - Milestones/Spielraum/Lied- und Folkgeschichten" |