Den Ausbruch des Ersten Weltkriegs erlebt der junge Offizier als gerechte Strafe und mögliche Erlösung
Den Ausbruch des Ersten Weltkriegs erlebt der junge Offizier als gerechte Strafe und mögliche Erlösung © freeimages.com

Hörspiel

Ungeduld des Herzens - Liebe und Krieg | Teil 1 von 2

Teil 1/2 | In anderen Zeiten konnte ein Affront schon einmal zur Heirat führen, ein weiterer zum Tode. Die Liebe kann so kompliziert sein, dass der Ausbruch des Ersten Weltkriegs wie eine Erlösung für einige lebensmüde, traurige Seelen sein kann. Ein tragisches Hörspiel in zwei Teilen von Stefan Zweig.

In den letzten Tagen der alten Donaumonarchie wird in einer kleinen Garnisonstadt der Ulanenleutnant Anton Hofmiller aufs Schloss der Kekesfalvas eingeladen. Beim Walzer fordert er die Tochter des Hauses zum Tanz auf - ein schlimmer Affront, denn die junge Edith ist gelähmt.

Um seinen Fehler wiedergutzumachen, beginnt Anton, die Kranke regelmäßig zu besuchen.  Der reiche Herr von Kekesfalva, der seine Tochter abgöttisch liebt, setzt große Erwartungen in den Offizier, dessen Gesellschaft Edith so gut zu bekommen scheint. Bald hat sich das junge Mädchen leidenschaftlich in Anton verliebt und hofft, in allernächster Zeit ihre Gesundheit wieder zu erlangen. Aus Mitleid und Schwäche willigt Hofmiller in die Verlobung ein. Nachdem er am Abend vor den Kameraden seine Braut verleugnet, begeht Edith Selbstmord.

Den Ausbruch des Ersten Weltkriegs erlebt der junge Offizier als gerechte Strafe und mögliche Erlösung: "Ich flüchtete in den Krieg wie ein Verbrecher ins Dunkel: Ich suchte den Tod, aber er nahm mich nicht an."

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