Wir waren unterwegs auf dem Festival Literatur JETZT! mit dem Leseabend "Literatur im Gym" .... Cécil Ludwig Röski hat seinen Roman "Trizeps Royal" (Leykam) mitgebracht und Res Sigusch das Buch "Unbegründete Ängste" (Piper Verlag). Beide haben Literarisches Schreiben in Hildesheim und Leipzig studiert. Res Sigusch, Jahrgang 1993 in Jena geboren, lebt mittlerweile in Berlin, Cécil Röski, der 1994 in Schleswig-Holstein zur Welt kam, lebt in Sachsen-Anhalt. Für beide ist es der zweite Roman – und beide schicken ihre sehr besonderen Hauptfiguren ins Fitnesstudio. Es moderiert Katrin Schumacher.
Kultur & Gesellschaft
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Aktuelle Buchbesprechungen, Interviews mit Autoren, Neues vom deutschen und internationalen Buchmarkt und von Büchermenschen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen … In „Unter Büchern“ taucht Literaturkritikerin Katrin Schumacher für MDR KULTUR jede Woche in die Welt der Bücher ein.
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Folge vom 04.11.2026"Literatur im Gym" mit Cécil Ludwig Röski und Res Sigusch
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Folge vom 07.10.2026Neue Literatur aus TschechienDora Kaprálová: "Die Mariborhypnose" Die Gegenwart kann erdrückend sein: Ereignisse überschlagen sich und es wird immer schwieriger, Meldungen von Falschmeldungen zu trennen. Da hilft es, die Perspektive zu wechseln. Genau das macht die tschechische Schriftstellerin Dora Kaprálová in ihrem neuen Roman. Darin erkundet sie die slowenische Stadt Maribor aus der Perspektive einer Stubenfliege. Tino Dallmann hat sie getroffen und stellt den Roman vor.Daniela Fischerová: "Veilchen, Geheimnisse" Die Autorin ist 1948 in Prag geboren und hat gleich mit ihrem ersten, kritischen Theaterstück "Stunde zwischen Hund und Wolf" aus dem Jahr 1979 für politische Unruhe gesorgt – nach nur vier Aufführungen wurde es von den Behörden verboten. Zensurmaßnahmen begleiteten sie auch als Dramatikerin und Drehbuchautorin durch die 1980er-Jahre. Sie gehörte zum Dissidentenkreis um Václav Havel. Mitte der 1990er Jahre begann Fischerová Prosatexte zu schreiben und zu veröffentlichen – im Jahr 2002 erschien der Band "Fern und Nah" mit sieben Erzählungen, aus dem Tschechischen übersetzt von Sophia Marzolff. Fast 50 Kurzgeschichten bietet der nun anlässlich des Gastlandauftritts Tschechiens bei der Frankfurter Buchmesse veröffentlichte Band "Veilchen, Geheimnisse". Die Übersetzerin ist wieder Sophia Marzolff. Und Ulrich Rüdenauer stellt uns das Buch der hierzulande fast unbekannten Autorin vor.Jarka Kubsova: "Im Licht des neuen Tages" Die Autorin wurde 1977 in der Tschechoslowakei geboren. Mit zehn Jahren kam sie nach Deutschland, seit 2021 schreibt sie Romane. Besonders erfolgreich wurde ihr zweites Buch "Marschlande", das zwei Frauenfiguren, die fünf Jahrhunderte voneinander trennen und vereint sind durch ihren Wohnort der Hamburger Marschlande. Ein erfolgreiches Romankonzept wird in Folgebüchern gern aufgegriffen. So auch hier – Rainer Moritz hält das für einen Gewinn. Tereza Semotamová: "Radikale Bedürfnisse" Wer vor einigen Jahren den tschechischen Gastlandauftritt auf der Leipziger Buchmesse verfolgt hat, der konnte gleich eine ganze Reihe von tschechischen Autorinnen entdecken: Kateřina Tučková, Radka Denemarková – oder Tereza Semotamová. Denn 2019 erschien ihr Debütroman Im Schrank in der deutschen Übersetzung. Pünktlich zum Gastlandauftritt Tschechiens auf der Frankfurter Buchmesse ist nun das zweite Buch von Tereza Semotamová bei uns erschienen. Tino Dallmann stellt das Buch vor.Florence Noiville: "Milan Kundera" Klassische Biographien folgen einem simplen und durchaus sinnfälligen Prinzip: Sie begleiten den Porträtierten von der Geburt bis zum Totenbett, oft noch mit einer Rückschau auf die Familienhistorie und einem Blick auf seine posthume Wirkungsgeschichte. Das kann sehr ins Detail gehen. Mit einem ganz anderen Kaliber – einem wesentlich kleineren – haben wir es bei Florence Noivilles Annäherung an den tschechischen Autor Milan Kundera zu tun. Ihren Essay mit dem Untertitel "Schreiben, was für eine komische Idee" stellt Ulrich Rüdenauer vor.
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Folge vom 30.09.2026Neue Romane von Annika Büsing und Hendrik BolzDie Bücher der Sendung:Annika Büsing: "Magisch": Mehrfach ausgezeichnet für den Roman "Nordstadt" ist das bereits ihr vierter Roman. Vorgestellt von Rainer Moritz Hendrik Bolz: "Aus Ruinen": Das neue Buch von dem Rapper, Podcaster und Bestseller-Autor ist eine Fortsetzung von "Nullerjahre". Vorgestellt von Kais HarrabiLauren Groff: "Raufbold": Die Schriftstellerin wurde in Cooperstown, New York, geboren – jenem Ort, den man am ehesten mit dem amerikanischen Nationalschriftsteller James Fenimor Cooper in Verbindung bringt. In ihrem ersten Roman "Die Monster von Templeton" nimmt sie darauf Bezug. Ihr neues Buch vereint Kurzgeschichten, von Stefanie Jacobs ins Deutsche übersetzt. Vorgestellt von Ulrich Rüdenauer Franziska Haug (Hg.): "bin weiblich, bin männlich, doppelt": Das Queere ist vor allem in der Popkultur zu einer Chiffre für das Andere, Neue und auch Widerständige schlechthin geworden. Aber war es das womöglich auch schon in der DDR? Vorgestellt von Jörg Schieke Irvine Welsh: "Men in Love": An Trainspotting erinnert sich bestimmt jeder, zumindest an die völlig durchgeknallte Verfilmung von Danny Boyle. Der Autor hat die Helden des Romans in drei weiteren Büchern gefeiert und jetzt kommt in deutscher Übersetzung das vierte, übersetzt von Stephan Glietsch. Vorgestellt von Stefan MaelckVon hier für da: Gedichte für die Gegenwart. "Kritik der Pinie" – so wird er heißen, der in diesem Herbst erscheinende neue Gedichtband von Durs Grünbein. Er liest das Gedicht "Kaleidoskop" aus dem Buch: "Die Jahre im Zoo".
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Folge vom 23.09.2026Heike Geißler und ihr Roman "Michaela Kohlhaas"Heike Geißlers Roman "Michaela Kohlhaas" ist eine tollkühne Überschreibung der berühmten Novelle von Heinrich von Kleist. Ihre Michaela ist eine Schimpfende, eine Stinkende, eine Zärtliche. Eine große Liebende, die nicht bloß Verbesserung will – sie verlangt Wiedergutmachung und Sühne und eine gänzlich andere Einrichtung der Welt. Heike Geißler, die im Herbst den Sächsischen Literaturpreis bekommen wird, denkt gemeinsam mit Moderatorin und Unter-Büchern-Host Katrin Schumacher darüber nach und vertont einen Teil ihres Textes.Eine Aufzeichnung aus dem Societätstheater vom 16. September 2026 – und eine Kooperation mit dem Dresdner Festival "Literatur JETZT!"