
WirtschaftRatgeber
Warme vier Wände: Bezahlbare Heizung, bezahlbar heizen mit Zukunft
Die von der Bundesregierung entworfenen Vorschriften für neu installierte Heizsysteme soll ab Juli 2026 in Kraft treten. Die bisherige Pflicht, dass mindestens 65 Prozent der Wärmeerzeugung im Haushalt aus erneuerbaren Quellen stammen müssen, soll gestrichen werden. Sollte die alte Heizung ausfallen, steht es Hausbesitzern nun wieder frei, Öl- und Gasgeräte zu installieren. Im Gegensatz dazu verfolgt das derzeit wirksame Gebäudeenergiegesetz das Ziel, durch die kontinuierliche Ersetzung von Öl- und Gasheizungen Deutschland umweltfreundlicher zu gestalten.
Personen, die sich für den Einbau einer elektrischen Wärmepumpe entscheiden, haben bisher automatisch die Vorgabe von 65 Prozent erneuerbarer Energie erfüllt - unabhängig davon, ob der benötigte Strom aus fossilen oder erneuerbaren Quellen stammt. Doch selbst nach der Neuregelung müssen Öl- und Gasheizungen, die ab dem Sommer eingebaut werden, ab dem Jahr 2029 zu einem bestimmten Anteil mit Biogas oder alternativen Kraftstoffen betrieben werden.
Welche Heizungsarten gelten als beständig für die Zukunft? Was beinhalten die angekündigten Quoten für "Grüngas" und "Grünheizöl" konkret für den Brennstoffmarkt und Hausbesitzer, die ihre Heizung ersetzen müssen? Welche Bestimmungen der Bundesimmissionsschutzverordnung müssen im privaten Heizbereich erfüllt werden? Welche zusätzlichen Kostenfaktoren sollten bei der Wahl zwischen Gas-, Öl- und Holz-Pelletheizungen sowie Wärmepumpen berücksichtigt werden? Welche finanzielle Unterstützung vom Staat existiert? Jule Reimer und die versammelten Experten bemühen sich um die bestmöglichen Antworten in einer Zeit voller Unsicherheiten rund um Heiztechnologien.
Warme vier Wände: Bezahlbare Heizung, bezahlbar heizen mit Zukunft im Überblick
| Sendezeit | Do, 23.04.2026 | 10:08 - 11:30 Uhr |
| Sendung | Deutschlandfunk "Journal am Vormittag - Marktplatz" |