Bereits wenige Stunden nach seinem Amtsantritt kündigte
CSU-Innenminister Alexander Dobrindt verschärfte Grenzkontrollen und
Zurückweisungen von Asylsuchenden an – ein Verstoß gegen das geltende
Europarecht. Das sind aber nicht die einzigen Maßnahmen, die er umsetzen
möchte. In einer Rede im Bundestag stellte er heute sein Programm für
die kommenden vier Jahre vor. Der Innenminister möchte die Polizei und
Nachrichtendienste mit mehr Befugnissen ausstatten. “Der Werkzeugkasten”
müsse besser gefüllt sein, so Dobrindt. Polizisten und Polizistinnen
seien in der Vergangenheit zu oft unter Generalverdacht gestellt worden.
Beschwerdestellen für Sicherheitsbehörden oder eine
Kennzeichnungspflicht für Polizeibeamte will er abschaffen. Was hält die
Polizei von den Plänen? Und warum weicht Dobrindt trotz des Bruchs mit
dem Europarecht nicht von Zurückweisungen an den Grenzen ab? Die
Antworten hat David Will aus dem Politikressort der ZEIT.
In der Türkei sprechen erstmals seit drei Jahren Vertreter aus Russland
und der Ukraine direkt miteinander. Die Leitung der Gespräche in
Istanbul übernimmt der türkische Außenminister Hakan Fidan. Russlands
Präsident Wladimir Putin ist nicht angereist. Das Hauptziel der Ukraine
bei den Verhandlungen: bedingungslose Waffenruhe und ein gerechter und
dauerhafter Frieden für das Land. Olivia Kortas, Korrespondentin der
ZEIT, berichtet aus Istanbul über den aktuellen Stand der Gespräche.
Außerdem im Update: Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation
hat auch die letzte Krebsklinik in Gaza geschlossen. Das Krankenhaus
wurde durch israelische Angriffe stark zerstört. Laut der israelischen
Armee befindet sich dort ein Kommandozentrum der Hamas. Das Europäische
Krankenhaus sei “einer der letzten Rettungsanker im zerstörten
Gesundheitssystem des Gazastreifens” gewesen, so die Organisation Ärzte
ohne Grenzen.
Was noch? Blitzerfoto für rasende Ente
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Miriam Mair
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Weitere Links zur Folge:
Christlich-Soziale Union: Dobrindt kündigt Zurückweisung von
Asylsuchenden an der Grenze an
Asylpolitik: Im Migrationsdilemma
Bundesinnenminister: Dobrindt will Sicherheitsbehörden mit mehr
Befugnissen ausstatten
Migrationspolitik: Dobrindt: Politikwechsel hat begonnen – an den
Grenzen
Liveblog: Ukrainekrieg: Direkte Gespräche zwischen Ukraine und Russland
haben begonnen
Europa-Gipfel in Tirana: Wegen Putins Kurs: EU arbeitet an neuen
Russland-Sanktionen
Gaza-Krieg: WHO: Letzte Krebsklinik in Gaza stellt Betrieb ein
Salman Rushdie: Geschworene sprechen Attentäter von Autor Salman Rushdie
schuldig
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1997 Folgen
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Folge vom 16.05.2025Update: Dobrindt setzt auf Härte in der Migrationspolitik
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Folge vom 16.05.2025Wenn das Kilo Mehl 27 Euro kostetSeit Anfang März blockiert Israel den Gazastreifen, sodass weder Hilfsgüter noch Treibstoff oder Medikamente in das Gebiet gelangen. Die Folge ist eine akute humanitäre Krise, und laut den Vereinten Nationen droht eine dramatische Verschlechterung der Lage. Hilfsorganisationen wie Ärzte ohne Grenzen warnen vor dem baldigen Zusammenbruch der medizinischen Versorgung. Menschen im Gazastreifen berichten von Unterernährung, fehlendem Mehl, unversorgten Wunden und Plünderungen. Israel begründet die Blockade damit, die Hamas von Hilfsgütern abzuschneiden. Nils Markwardt, Redakteur im Politischen Feuilleton von ZEIT ONLINE, analysiert, wie Deutschland auf die Krise schaut. Nach ihrer Wahlniederlage bei der vorgezogenen Bundestagswahl will sich die FDP beim Bundesparteitag in Berlin neu aufstellen. Zwei Tage lang beraten die Liberalen über die Zukunft der Partei und wählen unter anderem einen neuen Parteichef. Als aussichtsreicher Kandidat gilt der bisherige Chef der Bundestagsfraktion, Christian Dürr. Ziel der Partei ist es, bei der nächsten Bundestagswahl wieder über die Fünf-Prozent-Hürde zu kommen. Die FDP, einst eine prägende Kraft in der deutschen Politik, ist aktuell nur noch in der Hälfte der Landesparlamente vertreten. Wie die FDP jetzt weitermachen will und ob ihr ein Neuanfang gelingen kann, ordnet Ferdinand Otto aus dem Politikressort von ZEIT ONLINE ein. Und sonst so? Die eindrucksvollsten Forschungsmomente Moderation und Produktion: Moses Fendel Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Israels Pläne für Gaza: Alles nur Taktik? Liveblog: Krieg in Gaza: Israelische Armee ordnet Evakuierung von Gebieten im Norden Gazas an Humanitäre Krise: Neues System für Verteilung von Hilfsgütern im Gazastreifen geplant Gazastreifen: "Wer Mehl hat, gilt schon als glücklich" Ärzte im Gazastreifen: "Manchmal sind wir gezwungen, Menschen leiden und sterben zu sehen" Humanitäre Krise in Gaza: "Die Frauen sterben leise in ihren Zelten" Gaza-Krieg: Hamas soll Hilfsgüter abgefangen haben Christian Lindner: Der Markt hat geregelt Bundestagswahl 2025: Alle Ergebnisse aus den Wahlkreisen FDP: Eine Partei trudelt Richtung Bedeutungslosigkeit Ende der Ampelkoalition: FDP-Fraktionschef Christian Dürr verteidigt Vorgehen seiner Partei Bruch der Ampelkoalition: Zerbrochene Träume Christian Lindner: Er geht als Gescheiterter Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 15.05.2025Ein Gutachten zeigt, warum die AfD rechtsextrem istDas Gutachten, das die AfD als gesichert rechtsextremistisch einordnet, ist durch Medienberichte öffentlich geworden. Auch ZEIT ONLINE gelangte an eine Kopie. Auf mehr als 1.100 Seiten befasst sich der Verfassungsschutz in dem Gutachten mit der rechtsextremistischen Gesinnung der Partei. Die Begründung für die Einstufung sei das ethnisch-abstammungsmäßige Volksverständnis der AfD. Die frühere Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) und ihr amtierender Nachfolger Alexander Dobrindt (CSU) hatten das Dokument bis zuletzt unter Verschluss gehalten. ZEIT-ONLINE-Politikredakteur Tilman Steffen hat sich durch das Dokument gearbeitet und verrät im Podcast, was genau darinsteht. Eigentlich wollte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj heute Wladimir Putin in Istanbul treffen – von Angesicht zu Angesicht. Aller Voraussicht nach wird der russische Präsident sich heute aber nicht persönlich in Istanbul blicken lassen. Wie mehrere Medien unter Berufung auf der russischen Regierung nahe Quellen berichten, wird Putin wohl als Stellvertreter den Außenminister Sergej Lawrow sowie seinen langjährigen außenpolitischen Berater Juri Uschakow als Delegation dorthin entsenden. Selenskyj erhofft sich von den Verhandlungen eine mindestens 30-tägige Waffenruhe. Wie aussichtsreich die Aushandlung dieses Ziels sein dürfte und was Russland sich von dem heutigen Treffen in der Türkei erhofft, erklärt Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT. Und sonst so? Der deutsche Computerspielpreis Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Lisa Pausch, Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Rechtsextremismus: Dobrindt prüft Veröffentlichung von Verfassungsschutzgutachten zur AfD AfD: Gutachten sieht "verfestigte fremdenfeindliche Haltung" in AfD-Führung AfD-Gutachten: 17 Seiten, viele Fragen Ukrainegespräche in Istanbul: Putin soll hochrangige Delegation nach Istanbul entsenden Ukrainekrieg: Selenskyj will Putin am Donnerstag in der Türkei treffen Russischer Angriffskrieg: Putin lehnt bedingungslose Waffenruhe ab und bietet neue Gespräche an Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Folge vom 14.05.2025Update: Sabotage per PostIn Deutschland und der Schweiz sind drei ukrainische Männer festgenommen worden, die im Auftrag Russlands Sprengstoffanschläge geplant haben sollen. Nach Angaben der Generalbundesanwaltschaft wollten sie von Deutschland aus Brand- und Sprengsätze per Post in die Ukraine schicken. Die Pakete sollten sich während des Transports entzünden, mit dem Ziel, die ukrainische Infrastruktur zu sabotieren. Die Ermittlungsbehörden werfen der Gruppe geheimdienstliche Agententätigkeit vor und sehen Verbindungen zu früheren Anschlägen – darunter ein Brand in einer DHL-Fracht im Juli 2024 am Flughafen Leipzig. ZEIT-ONLINE-Investigativredakteur Kai Biermann erklärt, was über die mutmaßlichen Agenten bekannt ist. US-Präsident Donald Trump ist zu einer Reise durch den Nahen Osten aufgebrochen. In Saudi-Arabien wurde er vom Kronprinzen Mohammed bin Salman mit großem Zeremoniell empfangen. Im Zentrum der Reise stehen Wirtschafts- und Rüstungsdeals, darunter auch ein Waffenpaket im Wert von 142 Milliarden Dollar und die Aufhebung der US-Sanktionen gegen Syrien. Kritiker werfen Donald Trump vor, wirtschaftliche Interessen über Menschenrechte zu stellen und seine Außenpolitik als Geschäft zu betreiben. Lea Frehse ist Nahostkorrespondentin der ZEIT. Im Podcast analysiert sie, was der Besuch für den Nahen Osten und seine Wirtschaft bedeutet. Außerdem im Update: Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat in seiner ersten Regierungserklärung angekündigt, die Bundeswehr zur stärksten Armee Europas auszubauen. Innenpolitisch kündigte er strengere Migrationsregeln, eine Bürgergeldreform, mehr Wohnungsbau und langfristig 15 Euro Mindestlohn an. Was noch? Brüten mit Freunden Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Anschlagspläne mit Sprengstoffpaketen: Ermittler nehmen drei mutmaßliche Kreml-Agenten fest Krieg in der Ukraine: Neue Angriffe auf ukrainische Infrastruktur, Explosionen in Russland Russische Sabotage in Europa: Wie Russland einen hybriden Krieg in Europa führt Russische Sabotage: Die Wegwerf-Agenten Luftfracht: DHL erhöht Sicherheitsmaßnahmen nach Feuer im Frachtzentrum Leipzig Russischer Militärgeheimdienst: Bundesverfassungsschutz warnt vor Cyberangriffen russischer Hacker Donald Trumps Amtsentscheidungen: Massenentlassungen, Zölle und ein nationaler Notstand Saudi-Arabien: Trump und saudischer Kronprinz vereinbaren Rüstungsdeal International: Deals, Deals, Deals: Trump im Nahen Osten Der US-Überblick am Morgen: Trump hebt Sanktionen gegen Syrien auf und entzieht Harvard Fördergeld Außenpolitik der USA: "Trump ist ein Neandertaler-Realist" Regierungserklärung: Merz will Bundeswehr zur konventionell stärksten Armee Europas machen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.