Am 23. August 1946 wurde Nordrhein-Westfalen gegründet. Der 80. Geburtstag wird dieses Jahr, vom 28. - 30. August, in Münster gefeiert. Unter britischer Besatzung entstand in der "Operation Marriage" damals das "künstliche Bundesland". Volkstümlich wird vom Land aus Kohle und Kölsch, Fußball und Fastelovend, zwischen Schwarzbrot und Röggelchen gesprochen. Stimmen diese Ursprungs- und Neugründungserzählungen? Welche Funktion erfüllten sie in ihrer Zeit? Gilt nicht eher das Gegenteil? Von Michael Köhler.
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Folge vom 03.07.2026Wilder Westen NRW? - Zum 80. Geburtstag des Bundeslandes
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Folge vom 26.06.2026Schutzlose Denkmäler? Die Folgen der neuen LandesbauordnungSchneller, mutiger, effizienter, digitaler, partnerschaftlicher soll das Bauen mit der geänderten Landesbauordnung NRW werden. Erleichterte Nutzungsänderungen, Umbauten, Aufstockungen sollen neuen Wohnraum schaffen. Technikanforderungen werden reduziert, Regelungsvielfalt eingedämmt, Digitalisierung befördert. Nur, Bauaufsichtspflichten werden Behörden entzogen. Vereinfachte Baugenehmigung klingt prima, aber wo berührt die Änderung der Landesbauordnung den Denkmalschutz und das kulturelle Erbe? Von Michael Köhler.
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Folge vom 19.06.2026Fakten oder Poesie - Wie bleibt Theater relevant?Seit einigen Jahren wandert das Faktische ins Theater. Recherche, Dokument und Reportage werden auf der Bühne immer wichtiger - ausgerechnet in einem Medium, das eigentlich für Fiktion und Spiel steht. Treibende Figur dieser Bewegung ist Kay Voges: Am Schauspiel Köln hat er den "Theaterjournalismus" zu einer festen Reihe gemacht. Wir fragen: Rettet das Theater so seine gesellschaftliche Relevanz? Oder verrät es das, was nur die Kunst kann, das Poetische, Mehrdeutige, das Spiel? Von Max Burk.
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Folge vom 12.06.2026Am Katzentisch und im Kanzleramt: 50 Jahre KuPoGeAm 10. Juni 1976 wurde die Kulturpolitische Gesellschaft (KuPoGe) in Hamburg gegründet. Es ging um Demokratisierung, Öffnung und Teilhabe im und am Kulturleben, auch jenseits von Museen, Theatern oder Orchestern. Mit seinen zahlreichen Städten im industriellen Strukturwandel wurde NRW zum Zentrum der damals "Neuen Kulturpolitik". Das große Ziel hatte der legendäre Oberhausener Kulturdezernent Hilmar Hoffmann formuliert: "Kultur für Alle". Was wurde erreicht und was bleibt zu tun? Von Peter Grabowski.