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Wenn keiner die Verantwortung übernimmt: Der Hüftprothesen-Skandal in Freiburg

Schmerzen, Knochenfraß und Gewebeschäden - das ist nicht die Wirkung, welche sich Patienten von einem künstlichen Hüftgelenk versprochen haben. In Freiburg sind mehr als 800 Menschen, die sich eine Prothese implantieren ließen, betroffen. Doch wer haftet nun für die schadhaften Hüftprothesen?

Rund 170.000 Menschen bekommen jedes Jahr ein künstliches Hüftgelenk. Wer sich operieren lässt, rechnet nicht damit, dass ihm die neue Hüftprothese mehr schadet als nützt.

So ist es in Freiburg 878 Patienten ergangen. Die Durom-Metallprothese zersetzte sich und zerfraß die umliegenden Knochen. 125 Patienten wurden bereits noch einmal operiert.

Wer haftet jetzt für den Schaden? Weil sich weder die Herstellerfirma noch das Krankenhaus verantwortlich zeigen, haben Patienten einem Verein gegründet. Der Hüftprothesen-Skandal in Freiburg - dargestellt an einem Fallbeispiel.

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Wenn keiner die Verantwortung übernimmt: Der Hüftprothesen-Skandal in Freiburg

von Anne Hoffmann

Sendezeit Mi, 07.08.2013 | 19:05 - 20:00 Uhr
Sendung SWR Kultur "Tandem"
Radiosendung