"Es gibt die große Liebe", davon ist Thomas Hettche überzeugt. In seinem Roman "Liebe" erzählt er von Anna und Max. Die beiden sind 60 Jahre alt und haben schon einiges an Beziehungserfahrung hinter sich - und dann schlägt die Liebe ein. Was passiert da? Wie erleben Max und Anna diese große Liebe? Im DOMRADIO.DE Interview erzählt der Autor Thomas Hettche von dieser Ewigkeitserfahrung, die auch eine Transzendenzerfahrung ist, eine magische Erfahrung, die das Vorfeld ist, auf dem auch eine religiöse Bindung entstehen kann.
"Liebe" von Thomas Hettche / Verlag Kiepenheuer & Witsch / 165 Seiten / 22 Euro
https://www.kiwi-verlag.de/buch/thomas-hettche-liebe-9783462002041
Kultur & Gesellschaft
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DOMRADIO.DE stellt Autorinnen und Autoren vor und stellt ihnen die Gretchenfrage.
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Folge vom 10.03.2026Thomas Hettche über seinen Roman "Liebe" / Was passiert, wenn man sich mit 60 Jahren verliebt
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Folge vom 02.03.2026Hannah Lühmann erzählt in ihrem Roman "Heimat" von Tradwifes / Was macht Rollenbilder der 50er Jahre für Frauen heute attraktiv?Als Influencerinnen auf Instagram und anderen sozialen Medien sind sie ein Trend, der ständig zunimmt. Tradwifes werben für ein Leben als klassische Hausfrau und Mutter. Sie finden die Rollenbilder der 1950er Jahre erstrebenswert. Kinder, Küche, Kirche lautet ihr Credo. Ihren ideologischen Überbau finden sie bei evangelikalen Gruppen. Die Autorin Hannah Lühmann hat ein Buch über Tradwifes geschrieben. Jana heißt ihre Heldin in dem Roman "Heimat", die sich zunehmend vom Leben ihrer Nachbarin Karolin angezogen fühlt. Karolin lebt das Leben eines Tradwifes, einer Frau, die sich als dienende Mutter versteht. Ein einfühlsames Buch, das eine gesellschaftliche Entwicklung aufgreift und verständlich macht, ohne die Sollbruchstellen dieses Familienmodels zu verschweigen. Im DOMRADIO.DE erzählt die Autorin, warum sie sich selbst von diesem Trend im Internet angezogen gefühlt hat - und wie unheimlich diese Szene auch sein kann. https://www.hanser-literaturverlage.de/buch/hannah-luehmann-heimat-9783446282827-t-5654
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Folge vom 28.01.2026Gisa Klönne im Interview über ihren Roman "Die Liebe später" / Wer bin ich und wer möchte ich sein?"Ich weiß nicht mehr, wer ich bin. Wer ich sein möchte und sein kann. Wie leben?" Das ist die große Frage, die sich Kora in dem Roman „Die Liebe später“ von Gisa Klönne stellt. Kora gerät nach einer Herzoperation in einen Sog von Lebensfragen, der für sie alle Gewissheiten infrage stellt. Gisa Klönne erzählt in ihrem Roman von Lebenskrisen, die uns erschüttern – von Sehnsucht und Angst – und davon, wie das geht: älter werden, auch gemeinsam als älteres Paar glücklich zu leben. Im DOMRADIO.DE Interview erzählt die Autorin von einem Lebensgefühl, das zurzeit viele Baby-Boomer umtreibt. https://www.gisa-kloenne.de/ https://www.rowohlt.de/buch/gisa-kloenne-die-liebe-spaeter-9783463000756
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Folge vom 16.01.2026Mona Yahia erzählt in ihrem Roman "Vier Tage" die Geschichte einer orientalisch jüdischen Familie / Die Erinnerung ist meine HeimatVier Tage, vier Generationen, vier Welten. In ihrem Roman "Vier Tage - eine nahöstliche Tetralogie" erzählt Mona Yahia das Leben von vier Generationen einer orientalisch-jüdischen Familie. Die Geschichte beginnt 1918 in Mossul - als die Engländer die Stadt einnehmen und der Arzt Hayim sich entscheiden muss, ob er mit seiner Familie in der Stadt bleibt. Seine Tochter Rebekka wandert 1936 in die noch junge Stadt Tel Aviv aus. Weitere Stationen des Buches sind Babel, wo Leila, die Enkelin von Hayim, zu Beginn des Yom Kippur Krieges 1973 ihren Militärdienst leistet. Im vierten Kapitel treffen wir Hayims Enkel Nemir in Istanbul. Im DOMRADIO.DE Interview erzählt die Autorin Mona Yahia, warum die Frauen unter den orientalischen Juden im Exil viel mehr gewinnen konnten als die Männer, die sie eher als Verlierer des Exils sieht. Denn die Frauen konnten sich aus den patriarchalen Strukturen befreien und - wie Rebekka und Leila - ihr eigenes Leben aufbauen. In "Vier Tage" läßt uns Mona Yahia in die Geschichte einer aus dem Orient stammenden jüdischen Familie eintauchen, wie sie so noch nie erzählt worden ist. Aus dem Englischen hat Kirsten E. Lehmann das Buch kundig ins Deutsche übersetzt. Am 20. Januar stellt Mona Yahia ihren Roman "Vier Tage" um 19:30 im Kölner Literaturhaus vor. https://literaturhaus-koeln.de/programm/mona-yahia-4-tage/20-01-2026/ https://salonliteraturverlag.com/product/vier-tage/
