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Wetterfrage Folgen
Wie entsteht der Gugiiföhn, weshalb werden auf dem Jungfraujoch immer die stärksten Winde gemessen, weshalb sinken die Temperaturen in La Brevine teilweise auf unter minus 30 Grad oder wie entstehen die kleinen Windteufel? Das Wetter und seine vielfältigen Phänomene beeinflusst unser Leben, macht es vielfältig, hinterlässt aber auch viele Fragezeichen. Jeweils am Samstagmorgen um 9.15 Uhr beantworten die Meteorologen von SRF Meteo Ihre Fragen zum Wetter. Teilen Sie uns deshalb Ihre Wetter-Beobachtung mit, die Sie im Verlauf der Woche in Ihrer Wohnregion oder auf einer Reise gemacht haben und sie ins Staunen versetzt haben.
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Folge vom 24.01.2026Warum gibt es keine Wetterprognose für den nächsten Monat?SRF Meteo liefert Wetterprognosen für bis zu einer Woche im Voraus. Weiter reichen sie nicht, denn darüber hinaus werden die Vorhersagen zu ungenau. Eine Wetterprognose ist nichts anderes als eine lange Berechnung. Aus der aktuellen Richtung und Geschwindigkeit der Luft wird beispielsweise berechnet, wohin sie sich in Zukunft bewegen wird. Luft bewegt sich allerdings schnell: In einem Tag legt sie etwa die Strecke von Madrid bis Bern zurück, in einer Woche sogar die Distanz von Texas oder Madagaskar bis in die Schweiz. Bei solch großen Entfernungen führen selbst kleinste Ungenauigkeiten in den Ausgangsdaten zu erheblichen Abweichungen im Ergebnis – und damit zu falschen Wetterprognosen. Da es unmöglich ist, den genauen Zustand des Wetters überall auf der Welt perfekt zu erfassen, lassen sich kleine Fehler in den Berechnungen nicht vermeiden. Das bedeutet: Nach einem gewissen Zeitraum wird jede Wetterprognose zwangsläufig unzuverlässig.
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Folge vom 17.01.2026Was hat der Guggiföhn mit dem Skirennen zu tun?Der Guggiföhn kann den Skirennen am Lauberhorn einen Strich durch die Rechnung machen. Strömt der Südföhn im richtigen Winkel über das Jungfraujoch, kann sogenannter Guggiföhn entstehen. Dieser sorgt für stürmische, manchmal sogar orkanartige Böen im Bereich des Guggigletschers sowie am gegenüberliegenden Lauberhorn.
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Folge vom 10.01.2026Welche Temperatur spürt Marco Odermatt am Chuenisbergli?Die Rennfahrer am Chuenisbergli kämpfen auch mit den Temperaturen. Sie bestreiten den Riesenslalom bei einer Lufttemperatur von rund -3 Grad bei Spitzengeschwindigkeiten von etwa 100 km/h. Aber nicht nur der Windchill-Effekt nimmt Einfluss auf die gefühlte Temperatur. In der zweiten Kalenderwoche war Schlottern angesagt. -37 Grad auf der Alp Hintergräppelen oder -14 Grad in Bern und in Zürich bleiben uns in Erinnerung. Zwar wurde es auf Freitag vorübergehend milder, aber gleichzeitig kam der Wintersturm GORETTI und wirkte mit dem Windchill- Effekt auf unser Temperaturempfinden. Auf Samstag strömt wieder kältere Luft zur Schweiz und nun stehen die Grossen rennfahrer in Adelboden am Chuenisbergli am Start. Sie kämpfen nicht nur mit der schwersten Slalomstrecke der Welt, sondern auch mit den Temperaturen. Sie bestreiten den Riesenslalom bei einer Lufttemperatur von rund -3 Grad bei Spitzengeschwindigkeiten von etwa 100 km/h. Aber der Windchill-Effekt ist nur einer von vielen Einflüssen wie wir die Temperatur fühlen.
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Folge vom 03.01.2026Gehört bei den Prognosen das Engadin zum Süden?Wo finden Engadinerinnen und Enagdiner sowie Leute die dort Ferien machen die passenden Wetterprognosen? Mit den Informationen für den Süden resp. die Alpensüdseite ist man oft schlecht bedient. Wie wird das Wetter im Engadin? Einige Leute konsultieren dazu den Wetterbericht für den Süden. Doch bei diversen Wetterlagen unterscheidet sich das Wetter im Engadin deutlich vom Wetter auf der Alpensüdseite. Als inneralpines Tal gibt es im Engadin sowohl Wettereinflüsse aus Norden als auch aus Süden. Und sogar innerhalb des Engadins gibt es grosse Gegensätze. Das Unterengadin ist etwas häufiger von Norden her beeinflusst, das Oberengadin oft auch aus Süden.