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Wetterfrage Folgen
Wie entsteht der Gugiiföhn, weshalb werden auf dem Jungfraujoch immer die stärksten Winde gemessen, weshalb sinken die Temperaturen in La Brevine teilweise auf unter minus 30 Grad oder wie entstehen die kleinen Windteufel? Das Wetter und seine vielfältigen Phänomene beeinflusst unser Leben, macht es vielfältig, hinterlässt aber auch viele Fragezeichen. Jeweils am Samstagmorgen um 9.15 Uhr beantworten die Meteorologen von SRF Meteo Ihre Fragen zum Wetter. Teilen Sie uns deshalb Ihre Wetter-Beobachtung mit, die Sie im Verlauf der Woche in Ihrer Wohnregion oder auf einer Reise gemacht haben und sie ins Staunen versetzt haben.
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Folge vom 28.02.2026Winterbilanz: Wie oft lag Schnee im Flachland?Heute geht der meteorlogische Winter zu Ende. Der ideale Zeitpunkt, um Bilanz zu ziehen. Die Schneehöhen in den Bergen waren häufig unterdurchschnittlich. Noch seltener winterlich war es im Flachland. In Basel lag nur gerade an einem Tag Schnee. In Basel wurde in den drei Wintermonaten nur einmal Schnee gemessen. Am Morgen des 3. Januars lag ein Zentimeter Schnee. Etwas häufiger Winter-Feeling gab es in Bern. An 12 Tagen lag bei der Morgenmessung Schnee, dies ausschliesslich im Januar. Aber auch hier war die Schneebedeckung unterdurchschnittlich. Im Mittel der Jahre 1991 bis 2020 gab es in Bern doppelt so viele Tage mit einer Schneedecke von mehr als einem Zentimeter. Ab und zu gibt es anfangs März nochmals eine winterliche Phase, den sogenannten Märzwinter. Vor 20 Jahren fielen vom 4. auf den 5. März in Basel 49 Zentimeter, auf dem Zürichberg 54 und in St. Gallen sogar 60 Zentimeter Schnee. In diesem Jahr sieht es vorläufig nicht nach einem Winter-Comeback aus - der März beginnt frühlingshaft.
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Folge vom 21.02.2026Wieso kann kalter Schnee vor Kälte schützen?In den Bergen ist sehr viel Schnee gefallen - und diese eisige Decke hat eine überraschende Eigenschaft. Wir schauen uns die "Daunenjacke der Natur" genauer an und wie sie in der Tierwelt und in den Alpen wirkt. In den letzten zwei Wochen hat es in den Alpen sehr viel geschneit – mit entsprechend grosser Lawinengefahr. So gefährlich Schnee auch sein kann, so faszinierend ist seine Eigenschaft als natürlicher Isolator. Frischer Pulverschnee besteht zu einem Grossteil aus eingeschlossener Luft, und Luft leitet fast keine Wärme. Genau deshalb enthalten auch modernes Isolationsmaterial und Daunenjacken viel Luft. Dank der isolierenden Wirkung von Schnee bleibt es in einem Iglu oder in einer Eisbärenhöhle deutlich wärmer (also weniger kalt) als in der arktischen Umgebung. Dieser Effekt tritt auch bei uns auf: Im Winter bremst eine Schneedecke auf gefrorenen Seen das weitere Eiswachstum. Umgekehrt schützt eine Schneedecke die Gletscher im Sommer unter anderem deshalb vor der aufkommenden Wärme.
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Folge vom 14.02.2026Vertreibt die Fasnacht den Winter?Die Fasnacht soll Winterdämonen vertreiben, damit der Frühling Einzug halten kann. Die Tage werden länger, wärmer wird es auch, aber auch nach der Fasnacht kann es noch bis in tiefste Lagen schneien. Wir vergleichen Schneetage vor und nach dem Aschermittwoch. In der Stadt Luzern markiert der Aschermittwoch das Ende der Fasnacht. Im langjährigen Vergleich fällt im Durchschnitt vor dem Aschermittwoch an ungefähr 10 Tagen Schnee. Nach dem Aschermittwoch sind es vier Mal weniger. Eine bessere Bilanz was das Vertreiben der Schnee-Dämonen angeht hat die Basler Fasnacht, denn sie findet immer etwas später statt.
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Folge vom 07.02.2026Unwetter in Spanien und PortugalSeit längerem regnet es auf der Iberischen Halbinsel immer wieder. Im Süden von Spanien, in der Region Cádiz hat es seit zwei Wochen gebietsweise in wenigen Tagen so viel geregnet wie sonst in einem ganzen Jahr. Die enormen Wassermassen haben zu grossen Überschwemmungen geführt. Und es ist noch nicht vorbei, es regnet in diesen Tagen noch stark weiter. Es wird bereits von einem Jahrhunderereigniss gesprochen.