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Wetterfrage Folgen
Wie entsteht der Gugiiföhn, weshalb werden auf dem Jungfraujoch immer die stärksten Winde gemessen, weshalb sinken die Temperaturen in La Brevine teilweise auf unter minus 30 Grad oder wie entstehen die kleinen Windteufel? Das Wetter und seine vielfältigen Phänomene beeinflusst unser Leben, macht es vielfältig, hinterlässt aber auch viele Fragezeichen. Jeweils am Samstagmorgen um 9.15 Uhr beantworten die Meteorologen von SRF Meteo Ihre Fragen zum Wetter. Teilen Sie uns deshalb Ihre Wetter-Beobachtung mit, die Sie im Verlauf der Woche in Ihrer Wohnregion oder auf einer Reise gemacht haben und sie ins Staunen versetzt haben.
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Folge vom 18.07.2026Die App sagt Gewitter, aber es bleibt trocken - wieso?Gewitter sind schwer vorherzusagen und exakte Prognosen nahezu unmöglich. Damit hadern auch Wetter-Apps. Vielmehr lässt sich das Potential von Gewittern abschätzen. Für das eigene Fest bedeutet das: spontan bleiben und einen Plan B bereithalten. Wer kennt den Frust von falschen Gewitterwarnungen in Wetter-Apps nicht? Doch exakte Gewitter-Prognosen sind eine Lotterie: Gewitter sind extrem lokal und kurzlebig. Das ist wie bei Popcorn in der Pfanne: Man weiss, es knallt gleich, aber man weiss nicht, welches Korn zuerst aufpoppt. Wetterapps basieren auf Modellen mit einer beschränkten Genauigkeit. Diese werden alle paar Stunden neu berechnet – entsprechend passt sich die Prognose an. Genaue Gewitterprognosen mehrere Tage im Voraus ergeben keinen Sinn. Vielmehr lässt sich so abschätzen, ob Gewitter grundsätzlich möglich sind. Auch die Radar-Prognose bietet nur einen groben Anhaltspunkt für die nächsten Stunden. Wer ein Fest plant, sollte nicht nur den App-Grafiken vertrauen, sondern den schriftlichen Bericht von Meteorologinnen und Meteorologen lesen. Am Tag selbst gilt: Radar im Auge behalten und einen Plan B bereit haben.
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Folge vom 11.07.2026Trocknet die Schweiz aus?Wiesen und Felder sind eher braun als grün. Dieser Eindruck täuscht im Sommer 2026 nicht. Mit Satellitenbildern lässt sich der Zustand der Vegetation in der Schweiz erfassen. Speziell Felder und Wiesen sind seit Ende Mai klar brauner geworden. Auch im Vergleich zu den letzten Jahren ist die Dürre in der Schweiz klar sichtbar. Dies bestätigen Satellitengestützte Trockenheits- und Vegetationsindikatoren.
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Folge vom 04.07.2026Weshalb ist es im Tessin so oft schwül?Wer im Sommer im Tessin Ferien verbringt, kommt deutlich öfters ins Schwitzen als diejenigen auf der Nordseite der Alpen. Im Tessin ist es viel häufiger schwül als auf der Alpennordseite. Die Feuchtigkeit kommt nicht etwa von den Seen sondern vom Mittelmeer. Die Anordnung der Alpen sorgt dafür, dass Schwüle oft lange bestehen bleibt.
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Folge vom 27.06.2026Was hilft gegen urbane Hitzeinseln?Städte leiden unter Hitzewellen stärker als ihr Umland. Gezielte Massnahmen können aber die Hitzebelastung senken. Mehr Wasser, helle Oberflächen und zusätzliche, hitzerestistente Bäume - dies alles hilft, um das Aufheizen von Städten zu begrenzen. Entscheidend ist auch eine Anordnung von Gebäuden, welche natürliche Luftströme wie Hangabwinde nicht blockiert.