Wie kommt die Ideologie in die Köpfe? Mit dieser Frage beschäftigt sich der französische Philosoph Louis Althusser in seiner Schrift zu den „Ideologischen Staatsapparaten“. In einer Zeit, in der die Kirchen erheblich an Macht eingebüßt haben, übernehmen vorwiegend die Schulen die Aufgabe, die kapitalistische Ideologie zu vermitteln.In der Schule werden sie alle ausgebildet, die künftigen Arbeiter und Kapitalisten sowie die Ideologen und Politiker. Der Kapitalismus muss auch geistig reproduziert werden, um sich reproduzieren zu können, zeigt Althusser in seiner berühmten Schrift, die noch weitere Ideologische Staatsapparate ausmacht, auch wenn diese – wie etwa die Familie – gar nicht direkt vom Staat gesteuert werden.Dass die Ideologie den Bürger erreicht, liegt nicht zuletzt auch an der Subjektwerdung, der durchaus ein unterwerfender Charakter innewohnt. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ diskutieren Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über Althussers Ideologietheorie. Literatur:Louis Althusser: Ideologie und ideologische Staatsapparate, VSA-Verlag.Unsere Zusatzinhalte könnt ihr bei Apple Podcasts, Steady und Patreon hören – oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft. Vielen Dank!Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/wohlstand-f%C3%BCr-alle/id1476402723Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgangSteady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/aboutTermine:Am 11.9. ist Wolfgang in Frankfurt: https://www.instagram.com/p/DcqWocUAAZu/?img_index=4Ole ist am 28. Oktober in Stuttgart – nicht am 29. Oktober, wie im Podcast behauptet:https://bw.dgb.de/mitmachen/termine-und-aktionen/termin/der-tag-an-dem-friedrich-merz-mir-meine-lebenszeit-geklaut-hat/Ole und Wolfgang sind am 30. Oktober in Frankfurt am Main:https://diekaes.ditix.shop/event/n1xk0eq2dyksnve3?t=false&tid=Ole und Wolfgang sind am 10. Dezember in Berlin:https://d2mberlin.de/veranstaltung/schlagerfueralle/Ole und Wolfgang sind am 16. Januar in Hamburg:https://tickets.centralkomitee.de/product/99687/wolfgang-m-schmitt-ole-nymoen-centralkomitee-hamburg-am-16-01-2027
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Wirtschaft
Wohlstand für Alle Folgen
Wir, Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt, sprechen wöchentlich über Geld. Jeden Mittwoch behandeln wir in "Wohlstand für Alle" ein Wirtschaftsthema und werfen dabei einen anderen Blick auf ökonomische Zusammenhänge. Impressum (Angaben gemäß § 5 TMG): Bitte keine Fanpost/Anfragen an folgende Adresse! Wolfgang M. Schmitt c/o Rechtsanwalt Markus Kompa (zustellungsbevollmächtigt) Geißelstraße 11 50823 Köln Deutschland Kontakt: E-Mail: oleundwolfgang@gmail.com Telefon: +49 (0)221 29960001 Fax: +49 (0)221 29960002 Umsatzsteueridentifikationsnummer: DE3303228702
Folgen von Wohlstand für Alle
534 Folgen
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Folge vom 23.09.2026Ep. 372: Louis Althusser und die ideologischen Staatsapparate
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Folge vom 19.09.2026Speakeasy #36: Walter Benjamin und die Ästhetik des FaschismusIn der neuen Speakeasy-Bar sprechen wir zunächst über die Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und in Berlin, denn oft wird das Konzept des taktischen Wählens ventiliert, um angeblich den Rechtsruck zu verhindern. Geht es den Parteien wirklich darum?Danach diskutieren wir ausführlich über eine ARD-Doku mit dem Titel „Die da unten“, in der es um die Ungleichheit in Deutschland geht. Interviewt werden sowohl Bürger mit wenig Gehalt oder kleiner Rente als auch Millionäre und Milliardäre von der Stiftung Familienunternehmen, bei deren Tagung im Hotel Adlon in Berlin auch Kanzler Friedrich Merz spricht, um den Reichen ein paar Tipps zu geben. Selten war die Klassengesellschaft so transparent zu sehen, dennoch führt dies bei der Durchschnittsbevölkerung nicht zu Wünschen nach mehr Umverteilung. Stattdessen sind sie von nationalistischen, autoritären und sozialdarwinistischen Phantasien beherrscht.Anschließend sprechen wir ausführlich über die Ästhetisierung der Politik und die Politisierung der Kunst anhand von Walter Benjamins berühmten Aufsatz „Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit“.Literatur/Quellen:Walter Benjamin: „Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit“, Suhrkamp.Friedrich Merz‘ Rede an die Familienunternehmer:https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/rede-kanzler-tag-der-familienunternehmen-2026-2439682Die NDR-Doku „Die da unten“:https://www.ardmediathek.de/video/die-da-unten/die-da-unten/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS9wcm9wbGFuXzE5NjM4MjI2NV9nYW56ZVNlbmR1bmcUnsere Zusatzinhalte könnt ihr bei Apple Podcasts, Steady und Patreon hören – oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft. Vielen Dank!Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/wohlstand-f%C3%BCr-alle/id1476402723Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgangSteady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about
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Folge vom 16.09.2026Ep. 371: Wie autoritär ist der rechte Postliberalismus?Was wollen die rechten Postliberalen? Wie auch die linken Vertreter des Postliberalismus lesen sich manche Vorschläge solide sozialdemokratisch: Monopole sollen bekämpft, Arbeitnehmerrechte gestärkt und Familien besser unterstützt werden.Wie bei den linken Postliberalen wollen auch die Rechten das Christentum und seine Werte zur Grundlage der Gesellschaft erklären, dabei sind sie aber wesentlich autoritärer: Patrick J. Deneen, der inzwischen J. D. Vance berät, hat in seinem Buch „Why Liberalism Failed“ zunächst das Scheitern der Liberalen erklärt, um nun in seinem Buch „Regime Change“ einen Aristopopulismus herbeizuschreiben, bei dem Elite und Volk miteinander verschmelzen – nicht im Sinne einer Demokratisierung, lediglich bessere Eliten sollen her. An dieser Stelle wird es endgültig obskur.In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über den rechten Postliberalismus.Literatur:Patrick J. Deneen: Regime Change. Toward a Postliberal Future, Sentinel.Ders.: „Wir sind jetzt alle Postliberale“, in: Veith Selk, Julian Nicolai Hofmann (Hrsg.): Postliberalismus? Eine transatlantische Debatte, Suhrkamp.Termine:Am 24.9. ist Wolfgang in Remagen zu Gast: https://arpmuseum.org/veranstaltungen.htmlAm 26.9. ist Wolfgang in Lübeck zu Gast: https://www.thomas-mann-gesellschaft.de/jahrestagung/luebecker-thomas-mann-tage-2026/index.htmlOle ist am 28. Oktober in Stuttgart – nicht am 29. Oktober, wie im Podcast behauptet:https://bw.dgb.de/mitmachen/termine-und-aktionen/termin/der-tag-an-dem-friedrich-merz-mir-meine-lebenszeit-geklaut-hat/Ole und Wolfgang sind am 30. Oktober in Frankfurt am Main:https://diekaes.ditix.shop/event/n1xk0eq2dyksnve3?t=false&tid=Ole und Wolfgang sind am 10. Dezember in Berlin:https://d2mberlin.de/veranstaltung/schlagerfueralle/Ole und Wolfgang sind am 16. Januar in Hamburg:https://tickets.centralkomitee.de/product/99687/wolfgang-m-schmitt-ole-nymoen-centralkomitee-hamburg-am-16-01-2027Unsere Zusatzinhalte könnt ihr bei Apple Podcasts, Steady und Patreon hören – oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft. Vielen Dank!Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/wohlstand-f%C3%BCr-alle/id1476402723Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgangSteady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about
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Folge vom 14.09.2026Speakeasy #36: Wieso "Taktisch wählen" ein Fehler ist!In der neuen Speakeasy-Bar sprechen wir zunächst über die Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und in Berlin, denn oft wird das Konzept des taktischen Wählens ventiliert, um angeblich den Rechtsruck zu verhindern. Geht es den Parteien wirklich darum?Danach diskutieren wir ausführlich über eine ARD-Doku mit dem Titel „Die da unten“, in der es um die Ungleichheit in Deutschland geht. Interviewt werden sowohl Bürger mit wenig Gehalt oder kleiner Rente als auch Millionäre und Milliardäre von der Stiftung Familienunternehmen, bei deren Tagung im Hotel Adlon in Berlin auch Kanzler Friedrich Merz spricht, um den Reichen ein paar Tipps zu geben. Selten war die Klassengesellschaft so transparent zu sehen, dennoch führt dies bei der Durchschnittsbevölkerung nicht zu Wünschen nach mehr Umverteilung. Stattdessen sind sie von nationalistischen, autoritären und sozialdarwinistischen Phantasien beherrscht.Anschließend sprechen wir ausführlich über die Ästhetisierung der Politik und die Politisierung der Kunst anhand von Walter Benjamins berühmten Aufsatz „Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit“.Literatur/Quellen:Walter Benjamin: „Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit“, Suhrkamp.Friedrich Merz‘ Rede an die Familienunternehmer:https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/rede-kanzler-tag-der-familienunternehmen-2026-2439682Die NDR-Doku „Die da unten“:https://www.ardmediathek.de/video/die-da-unten/die-da-unten/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS9wcm9wbGFuXzE5NjM4MjI2NV9nYW56ZVNlbmR1bmcUnsere Zusatzinhalte könnt ihr bei Apple Podcasts, Steady und Patreon hören – oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft. Vielen Dank!Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/wohlstand-f%C3%BCr-alle/id1476402723Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgangSteady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about