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Yenidze, Dresden: Von Atikah bis F6 - Geschichte einer Zigarettenfabrik
Einst eine Zigarettenfabrik, heute ein Bürogebäude. Kaum zu glauben, dass der eindrucksvolle Kuppelbau "Yenidze" Anfang des 20. Jahrhunderts in Dresden gebaut wurde. Eine architektonische Sehenswürdigkeit.
Wer denkt bei den Namen "Atikah" und "Salem" nur an Zigarettenmarken und nicht auch an ferne Länder? Und klingt der Name "Yenidze" nicht ebenfalls nach Fernweh?
Optisch erinnerte die 1912 in Dresden errichtete "Tabak-Moschee" eher an den Palast eines Sultans, als an eine Zigarettenfabrik. Der gigantische Kuppelbau setzte architektonische Maßstäbe. Er war eines der ersten Hochhäuser in Deutschland und der erste Bau, der komplett in Stahlbetonbauweise erstellt wurde.
Heute dient die "Tabak-Moschee" als Bürogebäude, das ob seiner Schönheit allen rauchenden und nichtrauchenden Betrachtern noch immer den Atem verschlägt.
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Yenidze, Dresden: Von Atikah bis F6 - Geschichte einer Zigarettenfabrik
von Wolfgang Knape
Produktion: 2013
| Sendezeit | Sa, 30.11.2013 | 09:04 - 09:30 Uhr |
| Sendung | radio3 "Feature" |