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ZEIT Bühne Folgen
Bernie Sanders, Sheryl Sandberg, Paul Auster oder Frank-Walter Steinmeier: Sie alle waren schon auf den Bühnen der ZEIT zu Gast. Redakteurinnen und Redakteure sprechen regelmäßig vor Publikum mit Spitzenpolitikern und Wirtschaftsentscheidern, Persönlichkeiten aus Kultur, Wissenschaft, Sport und Gesellschaft. Die spannendsten Gespräche gibt es ab sofort als Podcast ZEIT BÜHNE. Durch die Folgen führt Roman Pletter, Leiter des Wirtschaftsressorts der ZEIT. Der Podcast wird produziert von Pool Artists. Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT: www.zeit.de/podcast-abo
Folgen von ZEIT Bühne
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Folge vom 03.06.2021Olaf Scholz: "Ich habe sehr viele Gefühle. Deshalb mache ich Politik"Der Bundesfinanzminister und SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz spricht im Podcast mit Roman Pletter und Tina Hildebrandt von der ZEIT über Respekt, erneuerbare Energien und gendergerechte Sprache – und verrät, wer sein bester Freund ist. Das Gespräch ist eine Aufzeichnung einer Onlineliveveranstaltung aus der Reihe "Eine Stunde ZEIT mit …" vom 2. Juni 2021.
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Folge vom 28.04.2021Frank Schätzing: "Irgendwann ist jeder zu Heldentaten bereit"Frank Schätzing saß während der ersten Phase der Corona-Krise gerade an seinem neuen Roman. Als er bemerkte, dass der Klimawandel in Zeiten von Corona mehr und mehr in den Hintergrund rückte, ließ ihn das nicht los. "Das ist die existenziellere Krise, die stellt sich nicht höflich hinten an", erzählt er im Podcast. Er hat die Arbeit an dem Roman dann unterbrochen, um ein Sachbuch über den Klimawandel zu schreiben: "Was, wenn wir einfach die Welt retten? Handeln in der Klimakrise" (Kiepenheuer & Witsch). Über das Buch und seine Sicht auf die Lage der Erde spricht der "alte Recherchehaudegen", wie er sich selbst bezeichnet, mit ZEIT-Redakteurin Christiane Grefe. "Eine Bedrohung versteht man am besten, wenn man einen kühlen Kopf bewahrt", sagt er. Schätzing will auch zum Handeln anregen und gibt eine ganze Reihe praktischer Ratschläge. Dass Einzelne etwas bewirken können, stimmt Frank Schätzing optimistisch, viel optimistischer, als er es sich noch vor drei Jahren hätte vorstellen können. Denn mit dem Weltretten ist es wie mit dem Schwimmenlernen: Erst sind wir ängstlich, aber "irgendwann ist jeder zu Heldentaten bereit". Das Gespräch ist eine Aufzeichnung einer Online-Live-Veranstaltung aus der Reihe "Eine Stunde ZEIT mit …" vom 22. April 2021.
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Folge vom 16.03.2021Armin Laschet: "Ich bin keiner, der sich selbst inszenieren kann"Knapp zwei Monate nachdem er sich bei der Wahl zum CDU-Vorsitzenden gegen Friedrich Merz und Norbert Röttgen durchgesetzt hat, steht Armin Laschet schon im Auge eines formidablen Sturms. Nach der Maskenaffäre und Korruptionsvorwürfe gegen Unions-Abgeordnete sowie den Niederlagen bei den Landtagswahlen im Südwesten muss sich Laschet nun als Krisenmanager der Union beweisen. Dass Parteikollegen aus der Unionsfraktion im Bundestag die Pandemie genutzt haben, um sich persönlich zu bereichern, habe ihn erst mal „wirklich fassungslos“ gemacht, sagt Laschet im Gespräch mit ZEIT-Chefkorrespondentin Tina Hildebrandt und dem stellvertretenden Leiter des ZEIT-Wirtschaftsressorts, Roman Pletter. Seine Parteikollegen, Gesundheitsminister Jens Spahn und Wirtschaftsminister Peter Altmaier nahm Laschet hingegen in Schutz. Sie machten gerade einen schwierigen Job, während andere einfach in Deckung gingen. Sollte die Union an der nächsten Regierung beteiligt sein, möchte der CDU-Vorsitzende das Kabinett zu 50 Prozent mit Frauen besetzen. „Das ist mein Ziel: Parität im nächsten Bundeskabinett“, sagte Laschet. Das Gespräch ist eine Aufzeichnung einer Online-Liveveranstaltung aus der Reihe "Eine Stunde ZEIT mit …" vom 15. März 2021. Weitere Links zur Folge: Union nach den Landtagswahlen: So endet die bleierne Gewohnheit https://www.zeit.de/politik/deutschland/2021-03/union-landtagswahlen-cdu-csu-baden-wuerttemberg-rheinland-pfalz-armin-laschet Maskenaffäre: Kommt da noch mehr? https://www.zeit.de/politik/deutschland/2021-03/maskenaffaere-union-schadensbegrenzung-landtagswahlen-georg-nuesslein-nikolas-loebel Landtagswahl: So etwas wie Wechselstimmung https://www.zeit.de/politik/deutschland/2021-03/landtagswahl-baden-wuerttemberg-rheinland-pfalz-analyse-cdu-gruene-spd Jens Spahn: Ein Rücktritt würde nichts ändern https://www.zeit.de/politik/deutschland/2021-03/jens-spahn-astrazeneca-ruecktrittsforderung-bundesregierung Corona-Impfungen: Das große Impfversprechen https://www.zeit.de/politik/2021-03/corona-impfungen-bundesregierung-buerokratie-datenschutz-deutschland-strategie
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Folge vom 25.02.2021Annalena Baerbock: „Es wird am Ende keinen Verlierer geben“Seit 2018 teilt sich Annalena Baerbock gemeinsam mit Robert Habeck die Parteispitze der Grünen als Bundesvorsitzende. Von einer solchen Harmonie können andere Parteien nur träumen. Doch sieben Monate vor der Bundestagswahl geht es langsam nicht mehr um das Doppelgespann Baerbock und Habeck, sondern darum, wen die Grünen gegen CDU und SPD ins Rennen um die Kanzlerinnenkandidatur schicken. "Wir werden diesen Wahlkampf nur gemeinsam führen können", so Baerbock im Gespräch mit ZEIT-Redakteurin Charlotte Parnack und ZEIT-Redakteur Roman Pletter. In einer anderen Zeit von Macht und Verantwortung könne man "die großen Herausforderungen" nur gemeinsam schaffen. "Deshalb wird es am Ende keinen Verlierer geben". Zu Robert Habeck habe sie ein freundschaftliches Verhältnis: "Wir sind befreundet, ja." In Hinblick auf die gegenwärtigen Schul- und Kitaschließungen kritisiert sie die Entscheidungen der Regierungsverantwortlichen: "Aus meiner Sicht steht die Politik in der Verantwortung, die Schwächsten zu schützen." Baerbock weiter: "Mit Blick auf die Jüngsten haben wir das nicht getan." Die Grünen-Vorsitzende äußert sich zudem zu außenpolitischen Themen: Nord Stream 2 sollte man nicht weiter bauen: "Diese Pipeline ist nicht nur aus meiner Sicht klimapolitisch falsch, sondern sie spaltet Europa und sie fällt vor allem der Ukraine massiv in den Rücken." Auch zu dem Ziel der NATO Mitgliedsstaaten, das vorsieht, mindestens zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Verteidigung auszugeben, äußerte sich Baerbock kritisch: "Ich halte diese Orientierung an diesem Zwei-Prozent-Ziel für eine völlig absurde Debatte" Baerbock wies darauf hin, dass die Mitgliedsländer je nach nach Konjunktur dieses Ziel leichter oder schwerer erreichen können, viel entscheidender sei aber eine Klärung, was das Bündnis für die eigene Sicherheit brauche. Darüber müsse viel mehr diskutiert werden. Das Gespräch ist eine Aufzeichnung einer Onlineliveveranstaltung aus der Reihe "Eine Stunde ZEIT mit …" vom 23. Februar 2021.